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Hirseauflauf

Zutaten:

  • 300 g Hirse (ich bevorzuge jene vom DM, da sie feiner ist als die von Ja!Natürlich)
  • 75 g Butter
  • 3 Eier, getrennt
  • 3 EL Honig
  • 2 geriebene Äpfel (oder mehr, je nach Belieben, natürlich sind auch andere Früchte möglich)
  • 1 Stange Zimt (oder Zimtpulver)
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt
  • Rosinen (Menge nach Belieben)
  • Mandeln, grob gehackt (Menge nach Belieben, können natürlich auch andere Nüsse sein)

Zubereitung:

In ca. 1/2 l kochendes Wasser die Hirse einstreuen, Zimtstange und Vanilleschote dazugeben und 20 Minuten bei geringer Hitze quellen lassen.

Währenddessen die Butter mit Eigelb und Honig glatt rühren. Die gekochte Hirse (Zimtstange herausnehmen, die Vanilleschote aufschlitzen und den Inhalt herauskratzen und diesen unter die Hirse rühren), die Rosinen, die gehackten Nüsse und die geriebenen Äpfel untermengen. Das Eiweiß steifschlagen und unter die leicht abgekühlte Masse unterheben.

In eine Auflaufform füllen und bei mittlerer Hitze 40 Minuten backen. Man kann die Masse auch in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform einfüllen, dann bekommt der Auflauf Kuchen-Charakter 🙂 Nett sieht es auch aus, wenn man Mandelhobel über den Kuchen streut, die werden dann gold-gelb.

Übrigens: Wenn Sie eins der Rezepte ausprobiert haben, freue ich mich über Ihr online Kommentar dazu!

Frühstück: Haferflocken – als Porridge oder kernig

Haferflockenprorridge

Zutaten:

  • Haferflocken,
  • Salz, Nelken, Kakao, Zimt
  • Zitrone
  • Trockenfrüchte, z.B. Rosinen, Datteln …
  • gehackte Nüsse
  • Früchte der Saison
  • Zum Süßen: Ahornsirup oder Malz oder Honig

Zubereitung

Haferflocken ohne Fett anrösten

Heißes Wasser dazu (Vorsicht, kann leicht übergehen), ca. 3 Tassen Wasser auf 1 Tasse Haferflocken, je mehr Wasser verwendet wird, desto cremiger wir das Porridge. Natürlich kann bei Bedarf auch noch später heißes Wasser hinzugefügt werden.

(Das Anrösten der Flocken und Zugeben von heißem Wasser verstärkt die wärmende Wirkung des Hafers, weiters wird dadurch dem Hafer Feuchtigkeit entzogen. Sie können es auch ohne anrösten probieren … schauen Sie einfach, wie es Ihnen besser schmeckt! Bei der Zubereitung des Porrige sind wirklich keine Grenzen gesetzt 🙂

dann die weiteren Zutaten zufügen:

– Nelken, je nach Porridgemenge 2-4 Stück. Am besten gibt man die Nelken in ein Gewürzei, dann muss man sie hinterher nicht herausfischen.
– Prise Salz
– einen Spritzer Zitrone
– etwas Kakao
– etwas Zimt
– je nach Geschmack beifügen: Rosinen (oder andere Trockenfrüchte), gehackte Nüsse
– ev. 1 Ei und Butter
– Früchte der Saison (je nach Geschmack in Würfel geschnitten oder grob gerieben)

auf kleiner Flamme 15 – 30 Minuten köcheln lassen bis ein cremiger Brei entsteht, immer wieder umrühren. Die Kochdauer richtet sich nach der zugegebenen Menge Wasser und nach der gewünschten Konsistenz.

Gesüßt werden kann das Porridge z.B. mit Ahornsirup (gibt es z.B. beim Merkur), Malz (Gersten-, Reis-, Maismalz, gibt es im Reformhaus), Honig.

Wer die Früchte gerne bissfest möchte, fügt diese erst gegen Ende zu und lässt sie nur kurz mitkochen. Zimt und Nelken sind sehr heiße Gewürze. Falls Sie also zu Hitze oder auch Migräne neigen, sollten Sie diese weglassen.

Porridge nun genießen oder in mit heißem Wasser ausgespülte Marmeladegläser füllen, fest verschrauben und auskühlen lassen. Dann in den Eiskasten geben. Hält sich so locker eine Woche und kann rasch in der Früh aufgewärmt und genossen werden.

Wenn Sie das Gefühl haben, nach dem Genuss des Porridge rasch wieder hungrig zu werden, brauchen Sie mehr Eiweiß bzw. Fett. D.h. rühren Sie einfach ein Ei und / oder Butter unter.

Kerniges Haferfkockenfrühstück

Wenn Ihnen Porridge zu breiig ist, probieren Sie folgende Variante:

Haferflocken trocken ohne Fett in einem Topf anrösten
eine Prise Salz
einen Spritzer Zitronensaft
wenig heißes Wasser einrühren.

Herd abdrehen, Deckel auf den Topf und nachquellen lassen. Sollten die Haferflocken für Ihren Geschmack doch noch zu hart sein, noch etwas heißes Wasser hinzufügen.

Dazu kann man Apfelmus und Nüsse und Trockenfrüchte geschwenkt in Olivenöl reichen. Statt Apfelmus kann man auch einen Apfel würfelig schneiden und gemeinsam mit Trockenfrüchte/Nussmischung kurz im Olivenöl schwenken.

Frühstück mit Hirse, Amaranth, Quinoa oder süßem Reis

Statt der Haferflocken können auch andere Getreide bzw. „Pseudogetreide“ verwendet werden.

Die einfachste Zubereitungsmethode ist es, der Basis (also den jeweiligen Getreiden bzw. „Pseudeogetreiden“) nach und nach die gewünschten Zutaten (Gewürze, klein geschnittene Trockenfrüchte, gehackte Nüsse, eventuell etwas schwarzer Sesam, Früchte der Saison) zuzufügen und nach Geschmack zu süßen (z.B. mit Ahornsirup oder Malz).Werden die Trockenfrüchte von Anfang an mitgekocht, so wird das Frühstück süßer.

Die Menge des verwendeten Wassers richtet sich nach dem Geschmack. Je mehr Wasser desto cremiger. Grundsätzlich gilt: Wenn das (Pseudo)Getreide weich ist, dann ist es fertig.

Natürlich kann man auch die Zutaten getrennt zubereiten, wie z.B. beim kernigen Haferflockenfrühstück.

Auch diese Frühstücke lassen sich in Einmachgläsern gut aufbewahren, siehe dazu die Beschreibung bei Haferflockenfrühstück.

Bitte niemals Mikrowelle oder Tiefkühlprodukte verwenden.

Alternative Getreide bzw. Pseudogetreide sind z.B.: Hirse, Amaranth, Quinoa, süßer Reis

Hirse

Hirse (= Goldhirse) ist wahrscheinlich das älteste von Menschenhand kultivierte Getreide und den Babyloniern schmeckte sie angeblich schon recht gut. Hirse wurde in Europa in Form des Hirsebreis zum Frühstück und Abendbrot auf den Tisch gebracht, bevor Weizen und Roggen und damit das Brot, den Tisch eroberten.

Hirse gibt es mittlerweile schon fast überall zu kaufen, z.B. beim DM.

Hirse anrösten bis sie gut duftet, heißes Wasser dazu (Vorsicht, spritzt!). Je mehr Wasser desto cremiger, ist Geschmacksache. Körnig bleibt die Hirse bei einem Verhältnis von 1 Tasse Hirse zu 2 1/2 Tassen Wasser.

In vielen Rezepten wird empfohlen, die Hirse vor der Zubereitung heiß zu waschen. Durch das Waschen werden Gerbstoffe, die ev. bei der Verarbeitung der Hirse nicht entfernt wurden, beseitigt, sodass die Hirse nicht ranzig schmeckt. Wäscht man die Hirse, verzichtet man entweder auf das Anrösten oder trocknet die Hirse im Backrohr oder achtet gut darauf, dass die Hirse nicht anbrennt.

8-10 Minuten aufkochen lassen (solange bis die gelben Hirsekugeln aufgesprungen sind), dann die Flamme abdrehen und zugedeckt quellen lassen, bis das restliche Wasser weg von der Hirse aufgenommen wurde. Nicht umrühren, bis die Hirse fertig ist. Sollte man zu viel Wasser erwischt haben, nochmal Herd auf kleiner Stufe aufdrehen und mit offenen Deckel kochen, damit das Wasser verunsten kann. Hat man zu wenig Wasser erwischt, also möchte man die Hirse doch noch weicher, fügt man noch heißes Wasser hinzu (Geschmacksache).

Amaranth

Amaranth wurde schon vor 3000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut und für die Azteken war dieses Gartenfuchsschwanzgewächs einst kostbarer als Gold und wichtige Zutat beim zeremoniellen Götterdienst.Wird gekocht im Verhältnis 1 (Amaranth):3 (Wasser). Amaranth gibt es z.B. beim DM zu kaufen

Quinoa

Quinoa, auch Perureis oder Inkakorn genannt, wurde in den Hochebenen der Anden angebaut. Es war in den Regionen zwischen (heute) Mexiko und Chile unentbehrlich, da dort Mais nicht mehr angebaut werden konnte. Quinoa gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist eng verwandt mit Spinat, Mangold und Rote Beete.

Amaranth und Quinoa sind „Pseudogetreide“, sie sehen zwar aus wie Getreide und ihre Samen werden auch so verwendet, aber es ist kein Getreide. Ein ganz wichtiger Aspekt ist der hohe Eiweißgehalt dieser Samen, wobei Amaranth der Spitzenreiter mit 18 % ist. Quinoa enthält 14% und Hirse ca. 10% Eiweiß. Der Grund dafür ist der relativ große Keimling und kleine Stärkekörper des Korns.

Quinoa wird heiß gewaschen und im Verhältnis 1:2-3 gekocht. Schmeckt sehr nussig. Gibt´s z.B. beim DM zu kaufen.

Süßer Reis

Süßen Reis gibt es nur im Reformhaus zu kaufen, er ist zu erkennen an seiner gelben Farbe. Nicht zu verwechseln mit Klebreis, Risottoreis oder Milchreis. Süßer Reis ist schmackhaft und wirkt sehr tonisierend (energieaufbauend). Süßer Reis wird ca. ¾ Stunde gekocht, ca. im Verhältnis 1 (Reis) : 3 (Wasser)

Frühstück: Polenta mit Nüssen und Trockenfrüchten

Zutaten

  • Polenta (Maisgrieß)
  • Rosinen
  • Olivenöl
  • Getrocknete Marillen (Aprikosen)
  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Sonnenblumenkerne
  • Zimt
  • ev. Vanillepulver

Zubereitung

Polenta laut Packungsangabe zubereiten. Man kann auch das Wasser zur Hälfte mit Milch ersetzen, wenn man das mag bzw. verträgt. Wichtig bei der Polenta ist, das sie lange nachquellt und immer wieder umgerührt wird. Eventuell kann man der Polenta auch noch Vanillepulver dazufügen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen Rosinen und getrocknete kleingeschnittene Marillen (Aprikosen) einrühren, bis diese gelb aufplustern Gehackte Mandeln, Walnüsse und Sonnenblumenkerne dazugeben (nehmen Sie die Nüsse, die Sie gerade zu Hause haben, schmeckt z.B. auch mit Haselnüssn sehr gut) Zimtpulver darüber und die nun gut duftende Mischung zu der Polenta reichen.

Diese Rosinen / Nuss Mischung schmeckt auch sehr gut zu parallel dazu gekochter Hirse oder Haferflocken.

Frühstück: Polentapizza

Zutaten

  • 1/2 l Milch oder Wasser
  • 8-10 EL Maisgrieß
  • Je 1-2 EL Butter
  • eventuell Rohrohrzucker
  • 1 Prise Kardamompulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • eventuell 1 Ei
  • 2-3 Äpfel
  • Rosinen (eingeweicht)
  • Zimt

Zubereitung:

in 1/2 l Milch oder Wasser 8-10 EL Maisgrieß einrühren

1-2 EL Butter und eventuell Rohrohrzucker, 1 Prise Kardamompulver, 1 Prise Salz und 1 Spritzer Zitronensaft dazu geben. Alles aufkochen und kurz quellen lassen. Eventuell ein Ei unterrühren.

Grieß in eine Auflaufform gießen, glatt streichen sodass eine Fläche in der Höhe von ca. 1-2 cm entsteht. Mit einem Gemisch aus 2-3 grob geriebenen Äpfeln, eingeweichten Rosinen und Zimt belegen. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen – warm oder kalt servieren.

(wer keine Rosinen mag, einfach weglassen oder durch anderes Trockenobst ersetzten)

Frühstück: Reiscongee mit Früchten im Wok

Zutaten

  • Walnüsse, Kokosraspeln
  • Butter
  • Äpfel, geschält und gewürfelt
  • Zimt, Cardamon Pulver
  • Rosinen
  • Honig
  • Gekochtes Reiscongee

Zubereitung

Gehackte Walnüsse anrösten im Wok
Danach der Reihe nach die Zutaten beimischen (die Menge richtet sich ganz nach dem Geschmack des Koches / der Köchin)
Butter
gewürfelte Äpfel
Zimt
Kokosraspeln
Rosinen
Honig
Cardamon Pulver
und schließlich die zuvor gekochte Reiscongee

Reiscongee

Vollkornreis mit Wasser zum kochen bringen (Verhältnis eine Tasse Vollkornreis zu 8-12 Tassen Wasser) und 3-6 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nehmen Sie einen großen, schweren Topf, damit der Reis nicht übergeht. Je länger der Reis kocht, desto besser. Sehr lang gekochtes Congee wirkt sehr kräftigend und kann sehr gut verdaut werden. Die Wassermenge richtet sich nach Kochdauer bzw. nach persönlicher Vorliebe: je mehr Wasser desto flüssiger. Der Reis setzt sich am Topfboden an, lässt sich aber leicht reinigen.

Hält sich aufbewahrt wie das Haferflockenfrühstück locker eine Woche im Eiskasten. Das pure Congee sieht ziemlich schleimig-schlabberig aus, wird es aber mit den Früchten vermischt wird es echt lecker und ist auch appetitlich anzusehen.

Frühstück: Zubereitung im Hochsommer

Wenn es draußen sehr heiß ist, ist es trotzdem empfehlenswert, ein warmes Frühstück zu sich zu nehmen. Bei der Zubereitung sollte man allerdings ein paar Dinge beachten:

Es wird verzichtet auf Zutaten, welche die Speise thermisch warm bzw. heiß machen. D.h. kein Anrösten der Zutaten, keine wärmende Gewürze (insbesondere Zimt, Nelken, Kakao). Hafer, Amaranth und süßer Reis gelten als erwärmend, sollten daher bei Sommerhitze wenn überhaupt nur sparsam eingesetzt werden.

Die Früchte fügt man bei Sommerhitze erst ganz zum Schluss hinzu und lässt sie nur kurz ziehen, sodass sie ihre erfrischende Wirkung behalten. Weiters lässt man im Hochsommer das Frühstück vor dem Genuss auskühlen und genießt es lauwarm.

Im Sommer schmecken z.B. Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren sehr gut. Wenn man einige dieser Früchte zerdrückt, dann erhält der Brei eine appetitliche rote Farbe. Schmackhaft sind auch klein geschnittene, kurz mitgekochte Zucker- oder Wassermelonen. Auch Marillen machen sich sehr gut im warmen Frühstück. Weiters sind Bananen eine schmackhafte Variante im Hochsommer, denn diese haben eine kühlende Wirkung.

Melone mit CousCous

Wassermelone und Zuckermelone (die Menge und Mischung richtet sich nach Appetit bzw. Vorliebe) in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben und ohne Wasser kurz erwärmen. Couscous nach Belieben zugeben (zunächst vielleicht etwas weniger, bis man herausgefunden hat, wie viel Couscous für wie viel Melone notwendig ist). Kurz aufkochen lassen. Das Couscous saugt den Saft der Melonen auf. Wenn man möchte kann man zusätzlich die in Olivenöl geschwenkte Trockenfrüchte Mischung reichen.

Apfelmus

Eignet sich hervorragend als Nachmittagssnack oder auch als Beilage zu dem Haferflockenfrühstück.

Zutaten:

  • Äpfel
  • Gewürze: Nelken, Ingwer (getrocknet oder frisch), Zimt, eventuell Süßholz (gibt es in Apotheken zu kaufen, die chinesische Kräuter führen)
  • Honig, Malz oder Ahornsirup

Zubereitung

Äpfel schälen (falls Bio Äpfel Schale dran lassen) und in große Stücke schneiden. In einen Topf geben, heißes Wasser hinzufügen.

Die Wassermenge richtet sich je nachdem, wie füssig man das Apfelmus bevorzugt. Man kann natürlich auch später noch heißes Wasser hinzufügen. Wenn man bemerkt, dass man tatsächlich zu viel Wasser erwischt hat, kann man dieses auch abschöpfen und als Apfelsaft genießen.

Gewürze (außer das Zimtpulver) am besten in einem Gewürzei oder Teesackerl aus Baumwolle in den Topf hängen. Wenn man möchte kann man geschnittene Datteln mitkochen und später mitpürrieren, dadurch erhält das Mus eine natürliche Süße.

Wenn die Äpfel weich sind, Gewürzei entfernen und Äpfel mit dem Pürierstab zu einem Mus verarbeiten.

Am Schluss mit Zimt und ggf. Honig, Malz oder Ahornsirup abschmecken.

Schmeckt sehr gut, wenn man in das fertige Mus z.B. ein paar Mandeln rührt.

Haltbar machen

Das Mus lässt sich ausgezeichnet vorkochen: Einfach das heiße Mus in mit heißem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen (Vorsicht, sehr heiß!), auskühlen lassen und danach in den Eiskasten stellen. Das so haltbar gemachte Mus hält sich mindestens eine Woche im Eiskasten. Genießen Sie es zimmerwarm oder wärmen Sie es auf, aber bitte nicht mit der Mikrowelle. Die Schraubgläser lassen sich übrigens auch sehr einfach ins Büro mitnehmen um diese z.B. am Nachmittag auszulöffeln.

Haferflockenküchlein

Diese Haferflockenküchlein eignen sich gut als Snack zwischendurch.

Zutaten:

  • 2 große Tassen Haferflocken
  • 150g Weizenmehl
  • 150g Rosinen
  • 150-200 g Kokosraspeln
  • 5-6 EL Öl
  • eine Prise Salz
  • etwas Honig
  • 1 flachen Teelöffel Kakao
  • 1 kleine Prise Muskat
  • 1 EL Rum

Zubereitung:

Haferflocken in einer Pfanne ohne Fett anrösten und in eine Schüssel geben.

mit einer kleinen Prise Muskat,
einer kleinen Prise Salz,
Mehl,
Kakaopulver und den
Kokosraspeln vermischen
Rosinen, Honig und Öl einrühren
Rum hinzufügen

soviel Wasser dazurühren, dass ein dicker Teig entsteht den man streichen kann.

Die Masse auf einem gefettetem oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und in kleine Vierecke schneiden.

Ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen (ca. 200 Grad)

Sehr gut schmecken die Haferflockenküchlein zu Apfelmus.

Gemüsesuppe (Kraftsuppe)

Eine Gemüsesuppe wird dann richtig gehaltvoll, wenn man einen sogenannten Gemüsestock zubereitet und diesen als Basis für die Gemüsesuppe verwendet. Den Gemüsestock kann man mit wenig Aufwand haltbar machen und im Eiskasten mehrere Wochen aufbewahren. Daher empfiehlt es sich, gleich eine größere Menge zu vorbereiten. Auch wegen der langen Kochzeit empfiehlt es sich, gleich eine größere Menge zuzubereiten.

Die Zubereitung des Suppenstocks geht rasch: Gemüse waschen, in grobe Stücke schneiden und in den Topf geben. Einzig die Kochzeit dauert länger, aber während dessen gibt es ja meistens genug andere Dinge, die erledigt werden können.

Zutaten für den Suppenstock

  • Wurzelgemüse: Karotte, gelbe Rübe, Petersilwurzel, Sellierie, Lauch (=Porree)
  • 1 große Zwiebel
  • jegliche Gemüsereste falls vorhanden, z.B. Strung des Brokkolis, Zeller, Tomaten…
  • Salz, Gewürze je nach Vorliebe wie z.B. Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Pfefferkörner
  • 1-2 Kombu Algen (gibt es im Reformhaus. Muss nicht sein, verleiht der Suppe aber zusätzliche Kraft)

Das Wurzelgemüse gibt es fertig abgepackt in jedem Supermarkt zu kaufen. Viel billiger ist es allerdings, wenn man sich die einzelnen Gemüsesorten am Markt kauft.

Die Menge des Gemüses richtet sich nach der Größe des Topfes. Dieser wird mindestens zur Hälfte mit Gemüse gefüllt. Kaufen Sie das Gemüse je nach Ihrer persönlichen Vorliebe. Wenn Sie die Suppe z.B. süß bevorzugen, dann kaufen sie mehr Karotten. Wenn Sie keinen Zeller mögen, dann lassen Sie ihn weg etc.

Zubereitung des Suppenstocks

Das Gemüse gut waschen, d.h. von der Erde befreien und in grobe Stücke schneiden. In den Topf geben.

Falls Sie möchten, rösten Sie die Schnittfläche der in zwei Teile geschnittenen Zwiebel extra in einer Pfanne ohne Fett an, sodass sie braun wird. Geben Sie dann diese Zwiebel in den großen Suppentopf und schwemmen Sie die Pfanne mit Wasser aus. Auch dieses braune Wasser in den großen Suppentopf geben. Dadurch erhält die Suppe eine noch kräftigere gelbbraune Farbe.

Gießen Sie nun kaltes Wasser in den Topf, bis dieser ganz voll ist.

Würzen nach belieben. (bei einem Topf mit 26cm Durchmesser z.B. 5 Lorbeerblätter, 8 Pfefferkörner, 1 TL Salz, 2 Kombu Algen, 8 Wacholderbeeren). Ich gebe auch gerne ein paar Stückchen Süßholz dazu weil ich es gerne süß mag (gibt es in TCM Apotheken)

Deckel auf die Suppe und auf großer Flamme aufkochen lassen, dann sofort Flamme ganz klein drehen, sodass die Suppe friedlich vor sich hin simmert.

4-5 Stunden kochen lassen. Das Wasser kocht sich trotz des Deckels um ein paar Zentimeter hinunter. Das Wasser nicht auffüllen, da sonst die Gemüsesuppe verwässert schmeckt. Das Gemüse gibt während der Kochzeit vollständig seine Kraft und Essenz an die Suppe ab. Nach dem Kochen wird das Gemüse daher mit einem Sieb abgeseiht und weggeworfen.

Zubereitung der Gemüsesuppe

Für die Gemüsesuppe nimmt man einfach einen Suppenstock, erwärmt diesen in einen Topf und fügt Gemüse der Saison und nach Belieben zu: Gemüse klein schneiden und so lange im Suppenstock kochen, bis es weich ist.

Wenn Sie möchten, können Sie das Gemüse pürieren. Je mehr Gemüse Sie verwenden, desto dickflüssiger wird die Suppe. So erhalten Sie z.B. eine schmackhaft Kübriscremesuppe, z.B. mit Hokaido Kürbis (diese Sorte muss man nicht schälen).

Würzen nach Belieben. Viel ist eigentlich nicht notwendig, da der Suppenstock bereits intensiv schmeckt.

Der Gemüsestock kann natürlich auch pur getrunken werden. In einer Thermoskanne lässt er sich leicht mitnehmen. Bitte nicht in der Mikrowelle erwärmen, denn durch Mikrowelle, ebenso wie durch das Tiefkühlen wird die Energie in der Nahrung verändert.

Haltbar machen des Suppenstocks

Um die Suppe haltbar zu machen wird diese in heiß ausgespülte Einmachgläser geleert. Am besten benützen Sie dafür einen Behälter mit „Schnabel“, aus dem Sie die Suppe einfach in die Schraubgläser füllen können. Die Einmachgläser fest zuschrauben (Vorsicht, sehr heiß! Bei mir hat sich bewährt, doppelt übereinander gelegte Küchenrollen zu Hilfe zu nehmen oder Geschirrtücher), auskühlen lassen und danach in den Eiskasten stellen. Durch die Hitze wird die Luft in den Gläsern vakuumisiert, sodass die Suppe mindestens 2 – 3 Wochen im Eiskasten haltbar ist. Bei dem 26cm Durchmesser Topf erhält man ca. 3 Liter Suppe.

Dieses Prozedere braucht etwas Übung, doch wenn man diese einmal hat, geht es rasch. Der Vorteil dieser Art des Haltbar machens ist, dass die Energie in der Nahrung nicht verändert wird, wie es z.B. beim Einfrieren passiert.