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Filmtipp zum Thema Selbstwert

Ein wunderbarer Film aus den 90ern: Muriel´s Wedding. Es geht um eine Außenseiterin, gespielt von Toni Collette, die ihren Platz im Leben findet … ihr Weg ist hinterlegt mit zahlreichen ABBA-Songs 🙂 Es geht um Schönheitsideale, dem „dazugehören“ und dem zu sich selbst stehen.

stille Wasser sind attraktiv

(c) Julia Engelmann

Es geht viel mehr um dass wir uns kennen,
als dass wir mal einsam waren.
Es geht nicht um das was uns trennt,
sondern um das was wir gemeinsam haben.
Es geht nicht um´s Gewinnen,
sondern darum dass du kämpfst.
Es geht nicht um den Takt an sich,
sondern dass du dance-t.

Es geht nicht darum was wir haben,
sondern das was wir daraus machen.
Es geht nicht um den Witz an sich,
sondern darum dass wir lachen.

Es geht nicht darum was wir tragen, wie wir lächeln, was wir reimen,
Es geht darum was wir sagen.

Ob wir echt sind.
Was wir meinen.

Und vielleicht geht´s nicht um´s happy end
sondern mal heute nur um die Geschichte

Vielleicht geht´s nicht darum dass ich anders,
sondern darum dass ich ich bin.

vor allem geht es um das was, viel mehr als um das wie.

Wie Sie Ihr Selbstvertrauen steigern

Villa Borgese Eingang Zoo_1

Hier ein Video von Zeitzuleben.de das veranschaulicht, wie man durch tägliches kurzes Training das Selbstvertrauen steigern kann:

http://www.zeitzuleben.de/22806-das-eigene-selbstvertrauen-steigern-in-taeglich-nur-2-3-minuten-kurztipp/

Es geht um Verschiebung des Fokus und darum, mit dem inneren Kritiker liebevoll umzugehen. Je mehr wir fokussieren, auf das was klappt, desto mehr kommen wir zur Einsicht: Ja, ich werde das hinbekommen. Gehirntraining und Übung machen die Meisterin!

Wir verlieren nie unseren Wert

Letztens kam mir folgende Geschichte unter:50euroschein

Ein Trainer zeigte den Teilnehmerinnen seines Seminar seinen 50-Euro Schein und fragte: Wer möchte die 50 Euro haben?“. Fast alle Teilnehmer hoben die Hand.

Er knüllte den Schein zu einer Kugel zusammen und fragte wieder: „Wer möchte immer noch die 50 Euro“? Und wieder meldeten sich fast alle.

Nun ließ er den zusammengeknüllten Schein auf den Boden fallen und trat mit den Füßen ein paar Mal auf ihn. Er hob den schmutzigen und völlig zerknitterten Schein auf und fragte: „und, wer will jetzt immer noch die 50 Euro“? Und wieder meldeten sich fast alle Teilnehmer. Schließlich hatte der Schein ja seinen Wert behalten, auch wenn er vielleicht etwas unansehnlich geworden war.

Manchmal geht es uns wie diesem 50-Euro Schein. Wir werden fallen gelassen, man will uns herabsetzen oder erniedrigen oder durch den Schmutz ziehen. Und manchmal machen wir Fehler, die uns zusetzen, oder es sind Umstände, die uns bedrängen und die wir nicht verhindern können.

Was auch immer jedoch geschieht, wir verlieren nie unseren Wert als Mensch. Solange wir uns selbst nicht fallen lassen, indem wir an unserem Wert zweifeln, solange kann nichts und niemand uns etwas anhaben.

Weiblicher Narzissmus

Weiblicher Narzissmus: Der Hunger nach Annerkennung

Der weibliche Narzissmus ist geprägt von schwarz/weiß denken und fühlen. Ein ewiges hin und her zwischen: Starke Frau / sich schwach fühlen; sich super toll fühlen (Grandiosiät) / sich minderwertig fühlen; sich nach Nähe sehen / Nähe nicht aushalten können.

Dahinter steckt der Hunger nach Anerkennung aufgrund von geringem Selbstwert.

Viel zum Thema finden Sie neben dem Buch auch in folgendem Artikel von Bärbel Wardetzki:

www.gestalttherapie.at/downloads/gt08_vortrag_baerbel_wardetzki.pdf

Nachfolgend noch eine Leseprobe aus dem Buch:

In der weiblich-narzisstischen Persönlichkeitsstruktur kommt das grundlegende Dilemma von Frauen zum Ausdruck, sich zwischen Abhängigkeit und Selbständigkeit zu bewegen. In ihrem Fall liegt die Lösung des Konflikts im Leben der Extreme: entweder vollkommen abhängig und im anderen bis zum Verlust der eigenen Identität aufgehen oder in totaler Distanz vom anderen, autonom, aber allein sein. Dieses Entweder-Oder zieht sich durch fast alle Lebensbereiche. Es zeigt sich auch in der Selbsteinschätzung der Frauen. Entweder fühlen sie sich großartig, stark, selbstbewusst oder unsicher, schwach, hilflos und minderwertig.

In der Regel sind diese Frauen attraktiv, sie legen viel Wert auf ihr Äußeres, haben meist eine gute Figur, aber sie lehnen sich von Grund auf ab, finden sich hässlich, dick, unattraktiv und vor allem nicht liebenswert! Sie sehnen sich nach Nähe und Liebe, rennen aber davon, wenn sie wirklich jemand mag. Sie machen sich immer wieder einsam, obwohl sie gerade unter dem Gefühl, allein zu sein, so leiden. Sie spielen die Rolle ‘Es geht mir toll’, um Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen, aber fühlen sich darunter elend und depressiv. Ihr Fühlen und Verhalten ist stark von Gegensätzen geprägt. Es scheint, als tanzen sie einen Tanz um sich selbst, immer im Kreis, aber sie kommen nie bei sich an. Sie sind sich selbst fremd, sie leiden unter Selbstentfremdung. Tief innen wissen sie nicht, ob sie die traurige, depressive Frau sind oder die, die euphorisch andere mit ihrer guten Laune ansteckt. Auch von außen bekommen sie keine ausreichende Orientierung für die Beantwortung der Frage, wer sie wirklich sind. Denn die Umwelt erlebt sie problemlos, hilfsbereit, meist ‘gut drauf’, in sich gefestigt. So fühlen sie sich aber nur in wenigen ‘Sternstunden’, wenn mal alles stimmt, aber das ist ganz selten. Der Teufelskreis scheint geschlossen.