Schlagwort-Archiv: Selbstliebe

Spieglein, Spieglein an der Wand …

SpiegleinanderWandBetrachten Sie sich manchmal selbst im Spiegel auf eine Art und Weise, wie Sie es niemanden anderen zumuten würden?

Manchmal, ganz früh in der Früh oder nach einem anstrengenden Tag schauen wir uns mies gelaunt in den Spiegel und erschrecken regelrecht: OH MEIN GOTT, wie sehe ich denn aus?! Die Mundwinkel hängen herunter und die Falten werden scheinbar immer tiefer.

Wohingegen wenn wir in der selben Situation eine gute Freundin treffen würden, würden wir sofort unser Lächeln zeigen, die Freundin freudig begrüßen und weg wären die hängenden Mundwinkel und die Falten.

Vielleicht können wir das ab und zu auch für uns selbst tun?

Ich meine nun nicht damit, dass Sie immer auf „happy“ tun sollen und in Begeisterungsstürme ausbrechen sollen, wenn Sie ihr Spiegelbild erhaschen. Ja, rennen Sie mies gelaunt durch die Gegend, gönnen Sie sich das!

Ich spreche davon, dass wir es uns selbst mal gönnen dürfen, uns beim Blick im Spiegel freundlich zu begegnen. Statt nach jedem Pickel, grauen Haar oder Falte Ausschau zu halten. Uns anzulächeln statt missmutig anzuschauen. Und falls wir tatsächlich mal missmutig sind, uns eben nicht kritisch im Spiegel zu betrachten, sondern uns mal sein lassen und auf bessere Laune warten.

Möchten Sie noch mehr Anregungen? Vielleicht ist unser Workshop: Wege aus dem Esszwang genau passend für Sie!

wir leben wovon wir reden

melangeWie bereiten sich Claudia Knief und ich auf den nächsten Workshop „Wege aus dem Esszwang“ vor?

Ganz einfach indem wir das leben, was wir im Workshop mit unseren Teilnehmerinnen üben:

Wir schauen bei unseren Vorbereitungstreffen gut auf unsere Bedürfnisse, indem wir unsere gemeinsame Zeit genau dort verbringen, wo wir wirklich sein möchten. Wir geben uns Zeit und Raum um zu spüren, welche kulinarischen Genüsse zu unserer Stimmung passen und genießen diese. Wir stehen bei unseren Treffen zu dem was wir sind. Launen dürfen sein wie sie gerade sind, wir teilen, was uns gerade beschäftigt, ohne zu werten. Alles darf sein. Wir müssen nichts darstellen, was wir im Moment nicht sind. Es dürfen auch miese Laune sein oder Müdigkeit, genauso wie Unrast oder Fröhlichkeit. Das ist herrlich und gibt letztendlich viel Energie!

Wir haben uns bei diesem Treffen überlegt, welche Strategien wir eigentlich anwenden, wenn es mal im Alltag rumpelt. Für mich ist es immer wieder interessant zu sehen, wie ich heute Dinge löse, wo es damals nur eine Lösung gab, nämlich essen. Die Ergebnisse unserer Treffen werden in einigen Blog Artikel sichtbar werden 🙂 

Der Ausstieg aus der Esssucht fängt damit an, auf unsere Bedürfnisse im Alltag zu achten, sodass es irgendwann nicht mehr notwendig ist, mit Hilfe von Fressanfällen Raum für sich zu nehmen.

Unser nächster Workshop „Stopp den Esszwang“  findet am 15. März statt. Anmeldungen sind jetzt schon willkommen und bekommen den Frühbucherinnenpreis.

Esssucht und Selbsthass: Wie die EmotionalKörper-Therapie helfen kann

Der Weg aus der Esssucht ist vielfältig, manchmal bunt, manchmal grau … doch was uns immer wieder begegnet ist die Aussage „Es ist wichtig sich selbst zu lieben.“

Schönbrunn_Okt 13_7

Dieser Satz löst bei vielen ein resignierendes Lächeln aus: „Wie soll ich denn das, was ich so verabscheue (nämlich mich) nur ansatzweise irgendwann irgendwie lieben können?!?!“ Bei diesem scheinbar unlösbaren Rätsel kann die EmotionalKörper-Therapie wirksam helfen.

Wie kann die Emotionalkörper-Therapie (EKT) helfen?

Wenn ich mich jahrelang, vielleicht sogar jahrzehntelang verabscheut habe, so werde ich das nicht von heute auf morgen ändern können. Es braucht Zeit und Übung, es ist ähnlich wie beim kleinen Einmaleins: Je öfters ich mit der EKT übe, mich anzunehmen wie ich bin, desto besser gelingt es mir mit der Zeit. 

In der EKT lernen wir, unsere schwer aushaltbaren Gefühle anzunehmen wie sie sind. Sie sein zu lassen statt sie weghaben zu wollen. Zu akzeptieren, dass sie Teil von uns sind, statt uns dafür zu hassen. Wir geben diesen Gefühlen Aufmerksamkeit, statt sie mit einem Essanfall zu verdrängen. Schwer auszuhaltende Gefühle gibt es in Zeit der Esssucht eine Menge wie beispielsweise: Sich fett fühlen; sich fühlen wie unter Watte; sich unsicher, unnötig fühlen; sich unglücklich, einsam, leer fühlen; sich zum Kotzen fühlen; sich gar nicht fühlen.

In der EKT lernen wir alle Gefühle anzunehmen, wie sie sind. Egal ob sie das Etikett „positiv“ oder „negativ“ tragen. Wir hören ihnen zu, denn jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung. Wenn wir unsere Gefühle annehmen wie sie sind, lernen wir letztendlich uns selbst anzunehmen wie wir sind.

Wie kann man die EKT lernen oder anwenden?

  • Die EKT können Sie als Einzelsitzung buchen. Mit der EKT lernen Sie sich anzunehmen wie Sie sind und die Botschaft hinter Ihren Gefühlen zu hören. Das, was wir versuchen mit der Sucht zu verdrängen, bekommt hier Gehör.
  • Elemente der EKT lasse ich beim Spüren lernen einfließen. Die EKT hilft Ihnen, Körperteile zu spüren und anzunehmen wie sie sind. 
  • Darüber hinaus gibt es den EKT Workshop, wo die Methode unterrichtet wird, der nächste findet kommendes Wochenende 26./27. Okt. 2013 in Wien statt. In diesem Workshop wird EKT gegeben und empfangen. Die EKT zu erlernen ist hilfreich für die Kommunikation mit sich selbst: Sie hilft Ihnen, den wertschätzenden Dialog mit Ihren Gefühlen zu üben und damit zu initialisieren. Langfristig wird Ihr Umgang mit sich selbst liebevoller, die Selbstakzeptanz und damit Selbstliebe nehmen zu.

Selbstliebe im Alltag

Selbstliebe im Alltag bedeutet:

Jetzt schon beginnen, alle Besorgungen zu erledigen (ja, auch heuer wird Weihnachten wieder am  24.12. Weihnachten stattfinden 😉 ) und sich bewusst dafür entscheiden, bei der allgemeinen Weihnachts-Hektik einfach nicht mitmachen.

Statt dessen zu Weihnachtssongs mitwippen, über die Lichter der Stadt staunen, Lebkuchen essen, Zimt riechen, heißen Tee trinken, Freunde treffen, basteln, warme Kuscheldecken genießen …

… wenigstens ab und zu. Ich DARF meinen Lieben Freude machen, ich MUSS nicht. Manchmal ist ein von Herzen kommender Brief mit einem ehrlichen DANKE mehr wert als jedes gekaufte Geschenk.

In diesem Sinne eine schöne vorweihnachtliche Zeit!