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Das Wunder der Selbstliebe

Das Wunder der Selbstliebe: Der geheime Schlüssel zum Öffnen aller Türen

Selbstliebe lernen … ein „Auftrag“ den man in so ziemlich jedem Selbsthilfeseminar bekommt. Die meisten von uns haben gelernt, dass es egoistisch ist, auf sich zu schaun, dass man nicht „nein“ sagen darf. Hier dazu Textausschnitte aus dem Buch, gefunden auf der Bärbel Mohr Webseite:

Zum Thema Egoismus versus Selbstliebe:

„Wären Egomanen wirklich ehrlich zu sich selbst, würde ihnen vielleicht bald ihre fehlende Selbstliebe bewusst. Man kann im Grunde jedes Verhalten eines Menschen in 2 Kategorien einstufen. Entweder es geschieht aus Liebe- oder es ist ein Schrei nach Liebe. Jemand, der sehr im Ego ist, braucht immer etwas: Anerkennung, Zuneigung, Erfolg, jemand der ihm zuhört. Wer im Ego ist, lebt stetig im Mangel- und jeder Mangel kann letztlich auf fehlende Liebe zurückgeführt werden. Eigentlich sucht dieser Mangel Liebe, sonst nichts. Weil der Egoist sich darum selbst nicht lieben kann, muss er sich die Liebe von außen holen. Denn unser Ego hat nie genug, es fordert, beschuldigt und klagt die ach so fehlende Liebe dann immer wieder von anderen Menschen ein, endlos und unablässig. Darum würde ich sagen, schließen sich Selbstliebe und Egoismus gegenseitig aus. Einen Egoisten könnte man als weitgehend von Selbstliebe befreite Zone bezeichnen.“

Zum Thema „nein“ sagen:

„Ein Ja zu mir zeigt sich nun mal oft in einem Nein zu dir. Oft sage ich nämlich Ja, nur um zu gefallen, um gut anzukommen, oder um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Aber bin ich dabei wirklich auch freundlich zu mir selbst? Wäre nicht stattdessen auch öfter mal ein ehrliches Nein angebracht?“

Zum Thema warum Selbstliebe glücklich macht:

„Ohne Selbstliebe bin ich wie ein ewiges Kind, das dauernd jemanden braucht, der mich unterstützt, ja vielleicht sogar rettet. Ohne Selbstliebe bin ich nicht frei, denn mein Wohl und Wehe hängt ständig davon ab, was andere mir geben oder nicht geben, was andere tun oder eben nicht. Ich werde zum Opfer der Umstände, zum Spielball der Geschehnisse. Das fühlt sich sehr unglücklich an.

Aber Selbstliebe- macht glücklich! Ich beginne in mich reinzufühlen und erkenne, was tut mir gut und was nicht. Und dann entscheide ich mich für das, was mir gut tut und handle auch dementsprechend. Manchmal trete ich dabei anderen auf die Füße, manchmal sage ich Nein, manchmal kann sicher geschehen, dass sich Menschen dann verabschieden und gehen. Das ist dann auch OK. Aber das Wichtigste ist doch: Ich tue, was mir gut tut. Früher hab ich vielleicht mehr getan, was anderen gut tut, auch wenn ich mich dabei verdrehen musste, dass es mir selbst nicht gut getan hat. Es ist wirklich so einfach: Selbstliebe bedeutet, zu spüren, was mir gut tut, und dementsprechend zu handeln. Das fühlt sich dann gut an, weil es mir einfach gut tut!“