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Die fünf Sprachen der Liebe

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von Gary Chapman.

Wenn man mit unterschiedlichen Sprachen miteinander spricht ist es schwierig miteinander zu kommunizieren. Das leuchtet ein. Auch in der Liebe gibt es unterschiedliche Sprachen. Das bedeutet, dass es verschiedene Arten gibt Liebe auszudrücken. Dementsprechend fühlen wir uns  dann am meisten geliebt, wenn der/die Partner/in genau in dieser Liebessprache zu uns spricht. Dies ist nicht nur bei Paaren sondern auch in der Eltern-Kind Beziehung zu beobachten.

Gary Chapman unterscheidet folgende fünf Sprachen der Liebe:

1.) Lob und Anerkennung
2.) Zweisamkeit – die Zeit nur für dich
3.) Geschenke, die vom Herzen kommen
4.) Hilfsbereitschaft
5.) Zärtlichkeit

Zusätzlich dazu gibt es einige Dialekte.

Hier ein Beispiel, wie diese Sprachen zu verstehen sind:

Frau fühlt sich (hier in unserem Beispiel) dann am meisten geliebt, wenn der Mann ihr liebevolle Geschenke macht. Mann fühlt sich (hier in unserem Beispiel) am meisten geliebt, wenn die Frau ihn lobt und anerkennt.

Frau wird dem Mann immer wieder liebevolle Geschenke machen (denn das ist ihre Art Liebe zu zeigen). Mann wird Frau immer wieder loben und anerkennen (denn das ist seine Art Liebe zu zeigen)
Natürlich ist das ganz angenehm. Doch der – wie ihn Chapman bezeichnet – „Liebestank“ lässt sich nur füllen, wenn die Liebe in der eigenen Muttersprache gezeigt wird. D.h. wenn der Mann die Frau mit Geschenken aus dem Herzen erfreut und umgekehrt die Frau den Mann mit Lob und Anerkennung beschenkt.

Aus Liebe lernt man gerne die Liebessprache des anderen. Chapman meint, dass er selten Paare getroffen hat mit exakt der selben Liebessprache.

Das letzte Kapitel ist dem Thema „Kinder und die Sprache der Liebe“ gewidmet

Ist Liebe ein Gefühl?

Über die Liebe wird viel gesprochen, geschrieben und gesungen. Doch was ist „die Liebe“ eigentlich wirklich? Ist der Begriff wirklich so klar, wie wir denken? Marshall B. Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GfK), hat auf diese Fragen in folgendem Interview Stellung genommen:

Lesen Sie hier das

Interwiew mit Marshall Rosenberg

Rosenberg sagt in diesem Interview, dass wenn wir über „Liebe“ sprechen, können das 30 unterschiedliche Gefühle sein. Er regt an, diese Vielfalt beizubehalten und sich an ihr zu erfreuen. Er meint dass es sehr bereichernd wäre, wenn wir wirklich innehalten und klar sagen, worauf genau wir reagieren und wie wir uns fühlen und welches Bedürfnis erfüllt ist. Ihm war nämlich bei Begleitung von Paaren aufgefallen, wie bedeutungslos der Satz „Ich liebe dich“ manchmal angewandt wird. Er möchte Paare damit anregen nachzuspüren, was in ihnen lebendig wird, wenn sie „Ich liebe Dich“ sagen.