Workshop: Ausweg aus dem zwanghaften Essen

Belastet Sie das tägliche Essen? Überkommen Sie regelmäßig unkontrollierbare Essanfälle? Möchten Sie endlich aus diesem Teufelskreis aussteigen? Bei diesem Workshop bekommen Sie zahlreiche Tipps und Tricks für Ihren Weg aus der Esssucht, lernen Ihren Körper zu spüren und Ihr Hunger- und Sättigungsgefühl wahrzunehmen.

Die nächsten Workshoptermine:

Sa. 2. /So. 3. Juni 2012
Sa. 17. / So 18. November 2012

Workshopzeiten: Samstag und Sonntag jeweils 10:00 – 17:30

Ort: www.yogapraxis.org ; 1090 Wien, Hahngasse 20

Gruppengröße: max. 9 Teilnehmerinnen, Workshop findet ab 4 Teilnehmerinnen statt

Preis:

Preis beim ersten Workshopbesuch: Euro 254
Workshopwiederholerinnenvergünstigung: 30% (also Euro 178 für Wiederholerinnen)

Preis inkludiert Schreibrechte im Online Forum.

Workshopleiterinnen: Olivia Wollinger und Claudia Knief

Der Workshop ist genau das richtige für Sie wenn …

… Sie zumeist am Abend von Essattacken “überfallen” werden (diese ungeliebte Tatsache allerdings in “guten” Zeiten hervorragend verdrängen können)
… Ihre Laune davon abhängt, ob Sie einen “guten” oder “schlechten” Esstag hatten
… Sie sich in ihrem Körper mehr als unwohl (zuweilen so richtig fett) fühlen
… Sie an fast nichts anderes als an Essen denken können (sich dies aber nur ungern eingestehen, schon gar nicht vor sich selbst)
… Sie nicht mehr wissen wie sich Hunger oder Sättigung anspüren
… Sie sich über einen bevorstehenden Kälteeinbruch fast freuen, da dann der ungeliebte Körper endlich wieder verhüllt werden darf
… Sie der bloße Gedanke an bevorstehende Feiertage mitsamt den unzähligen Buffets, Feiern, Festmenüs und Tellern voll mit Süßigkeiten in Angst und Schrecken versetzt
… Sie schon im Frühling Panik vor der bevorstehenden Schwimmbad-Saison bekommen
… Sie endlich offen darüber sprechen möchten und endlich tiefes Verständnis statt schiefe Blicke ernten möchten
… Sie Ihren Körper auf einer neuen Ebene entdecken möchten
… Sie in Ergänzung zu Ihrer Therapie an Ihrem Symptom arbeiten und zahlreiche Tipps und Tricks erlernen möchten

Oder … wenn Sie schon weit auf Ihrem Weg aus der Esssucht gekommen sind und gerne für sich Resümee ziehen möchten.

Zu der Zielgruppe zählen Frauen mit Bulimie und Frauen mit Essanfällen (ohne zu erbrechen).

Ideal ist der Wochenendworkshop für Frauen, die nach außen hin “ganz normal funktionieren” also “ganz normal” mitten im Leben stehen, aber innerlich geplagt sind von ihrem Doppelleben: Nach außen hin heile Fassade, nach innen hin Traurigkeit, Einsamkeit, Gefühle des Versagens und der Kampf mit der verwundeten Seele, der Kampf mit dem Esszwang.

Der Workshop ist sowohl für Frauen geeignet, die am Anfang ihres Weges aus der Esssucht stehen, als auch für jene, die bereits ein gutes Stück des Weges zurückgelegt haben.

Das Alterssprektrum unserer Teilnehmerinnen bewegt sich zwischen 22 und 42 Jahren manchmal auch drüber, manchmal drunter (das ist eine Schätzung, wir fragen das Alter nicht ab). Und weil danach oft gefragt wird: Das Figurspektrum unserer Teilnehmerinnen umspannt – so wie im “echten” Leben auch – zahlreiche Konfektionsgrößen (auch hier fragen wir keine Details ab ;-)

Der Workshop ist nicht geeignet für:

  • Jugendliche
  • Frauen mit Magersucht
  • Frauen mit akuten gesundheitlichen Problemen
  • Frauen mit akuten psychischen Problemen (z.B. Selbstmordgefährdung, selbstverletzendes Verhalten, nicht behandelte schwere Depressionen)
  • Frauen mit Alkoholproblemen

Workshopinhalte

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es Ihnen eigentlich nicht gelingt zu spüren, wann Sie satt sind? Sind Sie ständig damit beschäftigt an Essen oder an Diät zu denken oder daran wie „fett“ sie sich fühlen? Schaufeln Sie manchmal Unmengen an Essen in sich hinein ohne dass Sie es wollen?

Gönnen Sie sich ein Wochenende Auszeit, um zu verstehen, welche Lebensthemen oder Bedürfnisse hinter Ihrem besonderen Essverhalten stecken könnten. Was könnte es sein, das sich hinter Ihrem Essenzwang versteckt und nach Ihrer Aufmerksamkeit giert?

Esssucht zu haben ist keine Schande, vor allem dann nicht, wenn Sie sich aufmachen um in mutiger Selbstehrlichkeit Ihre Themen anzugehen. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihren Weg aus dem Teufelskreis zu finden.

Dieser Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, liebevollen Kontakt zu sich selbst und Ihren Bedürfnissen aufzunehmen. Sie haben die Möglichkeit, in Ruhe in Ihren Körper hineinzuspüren. Ruhe, die im Alltag manchmal viel zu selten vorhanden ist.

Das besondere an diesem Wochenende ist, dass wir zahlreiche praktische Übungen und Anregungen anbieten, die Sie in Ihren Alltag realistisch integrieren können. Wir bieten Raum für den Austausch mit Gleichgesinnten, ebenfalls erwachsenen Frauen. Sich endlich einmal nicht alleine und “abnormal”, sondern verstanden und angenommen zu fühlen, empfinden viele Betroffene als wohltuende Erleichterung. Für viele Teilnehmerinnen ist es ein großer Schritt mit anderen über ihre Esssucht zu sprechen, viele “outen” sich sogar erstmals. Wir schaffen hierfür einen vertrauensvollen Rahmen. Das “Sie-zen” wird üblicherweise rasch gelassen und lieber das “Du-Wort” verwendet. Die anfängliche Nervosität legt sich üblicherweise rasch und weicht einer unglaublichen Erleichterung, endlich nicht mehr alleine zu sein.

Neben den Hintergründen der Esssucht schenken wir dem Essen selbst eine große Portion Aufmerksamkeit: Wichtiger Teil des Programms ist ein gemeinsames Mittags-Buffet. An beiden Tage bringt jede Teilnehmerin für das gemeinsame Buffet etwas zu Essen mit, je nach Geschmack und persönlicher Vorliebe (wird im Vorfeld von mir koordiniert). Diese Vorbereitung ist für die meisten Teilnehmerinnen eine riesige Herausforderung. Es gibt genug Raum, darüber zu sprechen, ebenso wie über die Gefühle vorm, beim und nach dem Essen. Wenn Sie möchten, können Sie zum Thema machen, worüber Sie sich in alltäglichen Essenssituationen nicht zu reden trauen. Natürlich unterstütze ich Sie gerne bei Fragen zum Buffet per Mail oder Telefon im Vorfeld des Seminars. (Die Buffetvorbereitung sorgt erfahrungsgemäß die meisten Teilnehmerinnen, Sie stehen also auch damit nicht alleine da :-) )

Last but not least: Trotz dieser großen Thematik kommt an diesem Wochenende der Humor nicht zu kurz.

Was wir an diesem Wochenende nicht anbieten werden ist ein “10 Schritte aus der Esssucht – Rückfälle ausgeschlossen” – Programm. Das wäre unrealistisch. Wir bieten Ihnen jedoch zahlreiche Anstöße, Tipps und Ideen an, die Sie für Ihren Weg aus Ihrer Esssucht nutzen können.

AGBs

Selbstverantwortung

Der Workshop ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung oder eine Psychotherapie. Die Teilnehmerin übernimmt Selbstverantwortung für während bzw. nach dem Workshop auftretende Veränderungsprozesse.

Stornierung

Mit der Anmeldung wird der gesamte Workshopbeitrag an uns überwiesen, damit ist Ihr Workshopplatz reserviert.

Stornierung bis 2 Wochen vor dem Workshop: Der gesamte Workshopbeitrag wird an die angemeldete Person rücküberwiesen; Stornierung danach bzw. nicht erscheinen: der halbe Workshopbeitrag wird von uns einbehalten.

Sollte auf Grund von Erkrankungen der Workshopleiterinnen oder zu wenigen Anmeldungen der Workshop nicht stattfinden können, bieten wir einen Ersatztermin an. Kommt der Ersatztermin für die Teilnehmerin nicht in Frage, wird die volle Workshopgebühr rückerstattet. Anspruch auf sonstigen Ersatz (Hotel, Verpflegung, Reisekosten etc.) besteht nicht.

Rückmeldungen unser Workshopteilnehmerinnen

Claudia Knief und ich bieten diesen Workshop seit 2004 erfolgreich an. In dieser Zeit haben wir zahlreiche Frauen auf dem Weg aus ihrer Esssucht begleitet.

Nach jedem Workshop geben wir Feedbackbögen aus. Diese sind für uns sehr wichtig um zu lernen und uns verbessern zu können. Natürlich freuen wir uns auch über positives Feedback, denn dann wissen wir, dass unsere Arbeit Sinn macht und wir sind hochmotiviert den nächsten Workshop auszuschreiben.

Unser Workshop steht unter dem Motto: Vertraulichkeit und Selbstverantwortung. An diese Grundsätze halten wir uns natürlich auch, wenn es um Workshopfeedback geht. Frauen, die unter Esssucht leiden, möchten üblicherweise nicht, dass dies öffentlich wird. Dementsprechend wird das Workshop-Feedback der Frauen anonym online gestellt. Mit den Jahren ist einiges an Feedback zusammengekommen :-)

Rückmeldungen zum Workshop 4./5. Februar 2012

Mir hat beim Workshop alles gefallen. besonders die angenehme Atmosphäre. Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen. Lernen, dass nicht von heute auf morgen geht, eben erkennen, dass ich schon bei den vielen Kleinigkeiten des Alltags versuchen kann bzw. beginnen kann, die Esssucht los zu werden.Vielen herzlichen Dank!!

Gefallen hat mir die angenehme Atmosphäre, Austausch in der Gruppe, Verhältnis von Reden + Körperübungen, Vertraulichkeit. Habe das Seminar nun beim Wiederholen noch einmal ganz anders erlebt und vieles anders gehört. Sehr gut waren die Entspannungsreisen um auf meinen Körper zu hören, auch hilfreich der Hinweis auch später kommen zu dürfen – um Perfektionismus zu mildern; die Regeln beim Buffet – um bewusster auf meine Handlungen in Kombination mit Essen zu achten (naschen im Stehen); Ich bin rundum zufrieden mit dem Seminar! ;-)

Gefallen hat mir der Fokus auf Körperwahrnehmung und der Austausch mit Anderen. Die ständigen Hinweise auf sich zu schauen, sich alles zu erlauben…bei sich zu bleiben.Mir hat eigentlich alles gefallen: die angenehme Atmosphäre, die Offenheit, der Austausch, das gemeinsame Essen, die Übungen…ein sehr schönes und lehrreiches Wochenende!!

Wichtig waren für mich die Körperreisen – Kontakt zu mir selbst aufnehmen, mich spüren, Bedürfnisse erkennen, Buffet – bewusster essen; Physischer Hunger/ Sättigungsgefühl – wie fühlt sich das an, gut tat die vertrauensvolle und warme Atmosphäre, Übungen sich selbst und Bedürfnisse zu spüren.

Gefallen haben mir die Essensregeln, das „Lebensthemen-Modell“, das gemeinsame Essen, physischen Hunger und das Sättigungsgefühl besser kennen zu lernen, Körperreisen, Marthas Tag
Körperreisen, der rücksichtsvolle Umgang im Seminar

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 8. / 9. Oktober 2011

Gefallen hat mir die angenehme, entspannende Atmosphäre, Auszeit zu bekommen, meine Gefühle anzusprechen, auf meinen Körper zu hören, Zufriedenheit zu spüren nach dem Essen, das Buffet, die kleine Gruppe und der Austausch. Das Seminar unterstützt mich dabei, mir die Zeit zu nehmen, um meinen Körper zu spüren, wahrzunehmen: was will ich wirklich? Was brauche ich in diesem Moment?

Mir hat die Gestaltung der beiden Tage sehr gut gefallen, die kleine Gruppe, Empathie von Olivia und Claudia, Austausch untereinander, angenommen werden ohne Urteil, Körperreisen, Buffet, Offenheit von Allen! Die Körperreisen speziell zum Bauch haben mich unterstützt, die Buffetregeln nicht schon vorher essen bzw. beim Wegräumen, das bewusst hinsehen auf die Essstörung, und das „es ist auch noch nachher da“ (Anmerkung: Gemeint ist das Essen). Liebe Olivia und liebe Claudia! Vielen herzlichen Dank für das sehr spannende, anregende und toll gestaltete Seminar! Bleibt so wie Ihr seid! Dankeschön und liebe Grüße.

Mich hat besonders angesprochen: Erfahrungsgeschichte von Olivia, Rückmeldungen (der anderen Teilnehmerinnen), Offenheit, Geborgenheit, Willkommen zu sein, in die Tiefe gehen, Selbstverantwortung, Miteinander, Körperreisen, Musik, Füreinander da sein, aus Erfahrung sprechen und nicht irgendwelche Theorien breit treten. Es unterstützt mich, in mich hinein hören und fühlen lernen, Achtsamkeit, bewusst im Hier und Jetzt, zu wissen, alles Essen ist in 5 Minuten, paar Stunden usw. noch immer da, Sättigungsgefühl wahrnehmen. DANKE für die wunderschöne und erfüllende Erfahrung an diesen beiden Tagen! Danke :-)

Gefallen hat mir die warme Atmosphäre, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und mich öffnen konnte. Sehr geholfen hat mir das Spüren meines Essensummers (Anmerkung: eine Übung die wir gemeinsam machen) vor dem Mittagessen, das Spüren, in mich reinhören wie ich meine Pause gestalten will. Ich habe mich in so vielen Punkten von Marthas Tag (Anmerkung: noch eine Übung) wiedererkannt und erkannt dass der Druckaufbau im Laufe eines Tages mehr oder weniger in einen Essanfall enden muss. Das Spüren, in mich reinhören, wie groß mein Hunger bzw. mein Sättigungsgefühl ist hat mir geholfen, auch die Unterscheidung psychischer/physischer Hunger

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 14. / 15. Mai 2011

Gefallen hat mir der Meinungs- und Erfahrungsaustausch und die Körperübungen. Gut getan haben mir die Erfahrungen anderer, das Gefühl „Du bist nicht allein“.

Mir hat der Erfahrungsaustausch gefallen, Empowerment, gegenseitige Empathie, Umgebung, Räumlichkeit. Geholfen hat mir: Sättigung beschreiben und erkennen, Schlusspunkt nach der Mahlzeit setzen, Unterscheidung physischer – psychischer Hunger.

Gefallen hat mir eigentlich alles :-) Besonders der Erfahrungsaustausch mit den anderen sowie mit den Seminarleiterinnen, die Körperreisen und das gegenseitige Massieren mit den Igelbällen. Geholfen hat mir dass man bewusst isst und zwar das, was man wirklich will, Hunger und Sättigung zu spüren, dass man wirklich Hunger hat oder satt ist, oder nur mehr der Kopf spricht, dass ich mir erlaube zu essen und es nicht mit einem Fressanfall enden muss, da ich schon davor befriedigt bin.

Gefallen haben mir: Körperreisen, Entspannungsübungen, Buffet, gemeinsames Essen, Erfahrungsaustausch, man muss sich nicht verstellen, Olivia & Claudia, Gemeinsamkeit, tanzen. Geholfen haben: Körperreisen, Körperwahrnehmung, Buffet, gemeinsames Essen, gemeinsam tanzen.

Gefallen hat: Der Austausch mit anderen Betroffenen, das bewusste Buffet essen. Geholfen hat das „raus-tanzen“ (unterstützt beim loslassen und Fressgedanken), Best imputs: Doppelidentität, Zuwinker /Summer, sich selbst lieb haben.

Gefallen hat mir: Eigentlich alles, Gespräche, Verständnis, Tanzen, gemeinsam Essen herzurichten, Olivia Geschichte, dass sie aus der Esssucht heraus gefunden hat. Unterstützt hat mich: Körperreisen, spüren lernen, Marthas Tagesablauf = auf uns achten, Gleichnis vom Balken und Ufer.

Gefallen hat mir:  Offener Austausch, dass die Zielgruppe Frauen mit Esssucht sind die aber voll im Leben stehen und ein Doppelleben führen. Die anderen Teilnehmerinnen waren sehr offen, das sich abklopfen und die anderen Körperübungen um die Grenzen zu spüren.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 26. / 27. Februar 2011

Gefallen hat mir: Input wie kann ich freie Zeiten bewusst gestalten, außer mit Essen, die Körperreisen, das gemeinsame Essen, mich spüren, bewusst essen.

Gefallen hat mir: Eingehen auf Fragen, Körperübungen, Entspannungsübungen, Fokus auf das Banale, sich selbst wahrnehmen

Das ICH steht im Mittelpunkt und gehört gepflegt und gehegt aber vor allem erhört. Es hat alles gepasst, das Seminar mit Euch hat mir SEHR gut gefallen, DANKE! Immer wieder der Hinweis, auf MICH zu achten, zu mir zurück zu kehren. Danke auch für das Skript!

Der Ablauf war zwar geplant, aber es gab immer wieder Momente der Spontanität, Einhaken und Nachfragen von Olivia und Claudia, das hat mir gefallen, ebenso wie die „Schwänke“ aus Olivias Erfahrungen mit Esssucht. Unterstützt haben mir die Körperübungen, wie z.B. das Abklopfen u.ä., das Bedürfnis wahrnehmen, dass es für mich wichtig ist, die Erfahrung regelmäßig aufzufrischen, wo meine Grenzen sind.

Gefallen haben mir die vielen Kleinigkeiten, auf die wir immer wieder aufmerksam gemacht wurden. Der Austausch der Erfahrungen mit anderen und die Offenheit von Olivia. Ich habe mich an beiden Tagen sehr wohl gefühlt. Die Gespräche haben mir besonders geholfen und das Spüren üben.

Gefallen hat mir der Fokus auf kleine Schritte und Alltäglichkeiten, die entspannte Atmosphäre. Besonders geholfen haben die Tips für alltägliche Situationen.

Gut gefallen haben mir die Körperreisen (insbesondere vor dem Essen), Körperübungen, um mich wieder zu spüren, die Eigenerfahrungen von Olivia, das Fallbeispiel von „Martha“.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 16. / 17. Oktober 2010

Danke für die angenehme, wohlfühlende Atmosphäre, Gruppe, Leitung. Sagen können, was auf der Seele liegt, angenommen, verstanden zu werden, Körperübungen, Körper spüren, gemeinsam das Essen entdecken, das befriedigende, genussvolle für den „physischen Hunger“. Hilfreich war für mich das Hunger-Sättigungsgefühl zu erkennen, dann der Satz „jetzt ist es zu Ende, aber du darfst (wenn du Hunger hast) wieder essen, Körperreisen, zu sich kommen, auf sich konzentrieren können, Bedürfnisse erkennen, tolle Ratschläge! Ich brauche Kraft und positiven Zuspruch um auf meinen Weg weiterzugehen, die ich mir durch das aivilo Forum und Gespräche holen kann – bzw. weiterkämpfen dann schaff ich es auf meinen Körper / Seele zu hören :-)

Gut tat der Austausch mit Betroffenen, das gute Buffet, Olivia und Claudia, ihre offene, herzliche Art und wie sie sich als Team ergänzen. Es macht einfach Freude euch beim Leiten des Seminars zu beobachten. Eure humorvolle Art und gleichzeitig euer Verständnis waren sehr schön. Manchmal kommt ihr mir vor wie ein liebevolles, altes Ehepaar. Die Art wie ihr miteinander umgeht war auch sehr inspirierend für mich. Die Entspannungsübungen haben mir geholfen mich zu spüren. Toll war das tanzen, die offenen Runden und der Austausch miteinander. Ich möchte gerne wiederkommen! Ich habe bemerkt, dass mir Gruppenerfahrungen sehr viel helfen und ich in weiterer Folge vielleicht eine Gruppe besuchen werde.

Angesprochen haben mich die Offenheit und Ehrlichkeit der Teilnehmerinnen, das Gefühl der Akzeptanz, Urteilsfreiheit und die Entspannungsreisen.

Gefallen hat mir die Möglichkeit Inputs, Anregungen, Themen mitzuteilen, zu erfahren, zu erleben, auszuprobieren, zu spüren, auf sich wirken zu lassen, sich darüber auszutauschen. Die Entspannungs- und Spürübungen, wie geht es mir, was habe ich für ein Bedürfnis, was will ich. Die Unterscheidung physischer / psychischer Hunger, ich kann die Qualität beobachten, Essrituale, Struktur.

Gefallen hat mir die Atmosphäre und die Ehrlichkeit, so wie die Massage und die Körperreisen.

Mir haben gefallen die Offenheit, der Austausch, die Körperübungen, die Entspannungsreisen, das Miteinander und das Feedback der Leiterinnen direkt auf meine Gedanken und Gefühle.

Habe das Zusammensein mit „Gleichgesinnten“ genossen. Ich habe mich so verstanden gefühlt, so gut angenommen und so wie lange nicht mehr. Mir wurde das Gefühl vermittelt, nicht abartig zu sein und ich habe gelernt, das auch kleine Schritte eigentlich riesen Sprünge sind. Ich habe meinen Körper gespürt!!! Und mir ein paar weiteren Tips, die ich bekommen habe, hoffe ich das mich das dorthin bringt meinen Körper zumindest auch akzeptieren zu können. Das gemeinsame Essen hat gut getan, ich hoffe dadurch nun bewusster essen und genießen zu können (zumindest manchmal). In weiterer Folge werde ich dringend den Austausch mit den Mädels brauchen!!

Mir haben gefallen: Ambiente, Pausentiming, Metaphern (z.B. die mit dem Balken), Übung „Essen ist beendet“, „verwegen sein“ – ausprobieren dürfen, Organisation. Unterstützt hat mich die Hunger-Skala, Körperreisen, Geschmack spüren, die Übung „Martha´s Tag“. Sein dürfen wie man ist. Auch kleine Schritte werden als große Erfolge gelobt.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 13. / 14. März 2010

Mir hat die Gemütlichkeit der Räume gefallen, das Mittagsbuffet als eigener Seminarinhalt – ich habe ganz neue positive Erfahrungen gesammelt, das Fühlen des eigenen Körpers während der Entspannungsreisen war wichtig für mich.

Gefallen hat mir: das gemeinsame Essen am Buffet und darüber zu sprechen, weitergeholfen hat mir vor allem zu lernen zwischen physischen und psychischen Hunger zu unterscheiden, Sättigung und Hungergefühle bewusst wahrzunehmen.

Mir hat einfach alles gefallen – besonders das Buffet, Buffetregeln, das Nachfragen und positives Feedback haben mir Mut gegeben, die vielen kleinen Veränderungsanregungen, Körperreisen – wahrzunehmen was will ich, Perfektionismus etwas aufzugeben, Hilfe zum Thema Kontrolle und wie ich meinen Alltag ändern kann.

Gefallen hat mir: die mitfühlende und angenehm Distanz wahrende Seminarleitung, viele Anregungen, ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, das Buffet, Körperreisen zum Abschalten.

Mir hat der Raum gefallen, die Körperreisen, Hunger einmal genauer zu erspüren, das Essen beim Buffet liebevoll herzurichten und auch die Möglichkeit zu haben, etwas beiseite stellen zu können.

Es tat mir gut, zwei Tage lang Zeit zu haben, auch Kleinigkeiten zu beobachten, die wichtig für mich sind, Olivias persönliche Beispiele haben mir viel Mut gegeben, das gemeinsame Essen und hilfreiche Regeln beim Essen, zu erkennen was mich überfordert (wenn z.B. Essen auf mich „wartet“)

Mir hat das Tempo bzw. die Ruhe gefallen, genug Zeit zu haben zum Weiterdenken und/oder zum Aussprechen, die Ermutigungen zu experimentieren – persönliche Freiheiten an diesen zwei Tagen auszuprobieren (bei Übungen sitzen oder liegen, in der Pause allein zu sein oder in der Gruppe…), konkrete Gedanken zum Thema Essen, erste kleine Schritte für den Alltag zu finden bzw. Entscheidungen zu treffen (und nicht immer das ganze „Große“ zu sehen), persönliche Erfahrungen von Anderen zu hören – auch von den Seminarleiterinnen

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 17./18. Oktober 2009

Diesmal hatten wir Teilnehmerinnen aus Deutschland (Düsseldorf), Salzburg und Wien. Bei diesem Seminar waren wir erstmals in den Räumlichkeiten der Yogapraxis.

Gefallen haben mir: Köperreisen, Buffetverhalten, sehr schöne, stimmige Räume und Einrichtung, Wohlbefinden! Hilfreich war: Nur im Sitzen essen, Überblick über verfügbares Essen gewinnen, Körperreisen und Entspannen.

Gefallen haben mir mir die offene, liebevoll und vertrauensvolle Umgebung. Man ist nicht alleine mit seinen Problemen. Es gibt auch andere. Jede wird wichtig genommen, die Entspannungsübungen, der praktische Umgang mit dem Buffet, nachspüren “was will ich jetzt gerade”. Das Seminar hat mir gezeigt, wo ich stehe, was ich schon gut für mich tun kann und worauf ich mich mehr konzentrieren sollte. Ein großes Dankeschön an Euch beide! Ihr habt mich schon so weit begleitet und sehr viel in mir bewegt bzw. in Bewegung gebracht.

Gefallen haben mir: Wohlsein Gefühl, das Verständnis, der Austausch mit Gelichgesinnten, Essen ist schön, Sucht hat einen Sinn. “Regeln” beim Essen, der Sinn, die Gründe für die Sucht, meine eigenen Themen erforschen. Das erste Mal darüber sprechen, Entspannungsübungen.

Gefallen haben mir: Gruppe, Buffet, eigentlich alles. Hilfreich: Hunger und Sättigung erkennen, zu erkennen, dass man alles essen soll auf das man Appetit hat, wenn man Hunger hat.

Gefallen haben mir mir das Ambiente, fantastaisch. Ihr Beide seid großartig. Die Gruppe war sehr angenehm (nicht zu viele) Zusammenfassung am Ende des Tages. Gefallen hat mir Marthas Tag (Anmerkung: Eine praktische Übung im Seminar), Sprache zu sich selbst. Stoppe das Essen, in 5 Minuten ist auch noch etwas da. Satt Gefühl spüren. Die 6 farbigen Punkte (Anmerkung: Lebensthemen, eine weiter Übung im Seminar). Herzliches Dankeschön!

Gefallen haben mir die vielen praktischen Übungen, das gemeinsame Essen, die “offizielle” Erlaubnis, alles essen zu dürfen. Hilfreich waren die praktischen Übungen (Entspannungen), auf die ich mich von Mal zu Mal besser einlassen konnte und mich immer mehr gespürt habe. Die Hungerskale mit dem Hinweis schon ab “5″ zu essen (Anmerkung: eine weiter Übung im Seminar). Das Essen, von allem etwas, mal was Neues probieren zu können.

Stimmen nach dem Seminar

Über diese Postkarte einer Teilnehmerin haben wir uns sehr gefreut:

Liebe Olivia, liebe Claudia, ich wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2010. Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe, durch die ich das diesjährige Weihnachtsbuffet mit anschließender Tortenschlacht problemlos und genussvoll bewältigen werde! Ich werde dabei an Euch denken!

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 7./8.März 2009

Gefallen haben mir: Das Ambiente, Gesprächsklima, Gesprächsthema, Übungen
Geholfen hat mir, dass ich nun eine Ahnung habe, woher die Attacken kommen, so dass man einen Weg finden kann, sie langsam loszuwerden.

Gefallen haben mir: Austausch mit Betroffenen, nette, warme Atmosphäre, Mischung aus “Theorie” und praktischen Übungen, gemeinsames Buffet, Hilfreich war es sich auf sich zu konzentrieren; schön, dass es andere gibt denen es ähnlich geht; zu hören, dass ALLES erlaubt ist, d.h. dass auch meine Essanfälle eine Funktion haben. Ich fand die Entspannungsübungen sehr toll und auch die Erzählungen von Olivia als Betroffene – gibt Zuversicht und Trost

Gefallen hat mir andere zu treffen und das Gefühl, ernst genommen und verstanden zu werden. Es war wichtig zu hören, dass andere meine Gedanken (-kreise) kennen. Ich habe mich wieder gefunden. Der “ganz normale Tag” von Martha war so bezeichnend. [Anmerkung: Martha war eine fiktive Person in einer Übung, die wir gemacht haben]

Es war eine sehr offene, vertrauensvolle Atmosphäre; jede wird genommen wie sie ist; was an meinen “komischen” Gefühlen ist eh “ganz normal”; sehr sehr einfühlsame, liebevolle und herzliche Seminarleitung. Mir werden immer mehr Punkte bewusst, an denen ich arbeiten möchte – wie kann ich mich wichtig nehmen; ich darf sagen, was ich will; ich DARF etwas wollen! Ich möchte mehr auf mich achten. Mir hat es auch sehr gut getan, in einer Runde mit Gleichgesinnten (und vor allem mit Menschen, die dieses Problem wirklich verstehen) über meine Probleme zu sprechen. Mir sind auch im Seminar einige wichtige Themen für mich klar geworden – und ich habe auch Beispiele/ Ansatzmöglichkeiten/ kleine erste Schritte bekommen. Tut mir sehr gut und gibt mir vor allem viel Hoffnung für meine Zukunft.
An Olivia: Ich finde es super, dass du so offene Beispiele aus deiner Vergangenheit gibst. Du als Beispiel selbst gibst mir Mut, an mir zu arbeiten, mit mir zu arbeiten, weil du zeigst (und dass mit so viel Freude, so viel Wärme), dass es einen Ausweg aus dieser Situation gibt.
An Claudia (Knief): Ich fand die Körperreisen so toll. Ich tue mir generell sehr sehr schwer, mich selbst zu spüren, aber auf diesem Weg ging das (relativ) gut. Und deine herrlich entspannende Stimme hätte am liebsten auf CD (dann könnte ich wahrscheinlich immer total schnell einschlafen) – also wenn du du eine Meditations-CD machst, schick mir bitte eine.
An euch beide: einfach meinen Dank für alles, es hilft mir jetzt schon weiter.

Gefallen haben mir: Raum hell, einladend; Gruppengröße (7 Personen +2); individuell auf Fragen eingegangen; gemeinsames Buffet herrichten, zelebrieren, abräumen
Geholfen hat mir: Wahrnehmungsübung (wie fühlt sich satt sein an)- Sättigung erkennen; was möchte ich tun/ essen etc. – meine Bedürfnisse erkennen Austausch mit Gleichgesinnten im geschützten Rahmen- dann kann ich mich selbst besser annehmen

Gefallen hat mir: Offen darüber zu sprechen, Zusammensein mit Gleichgesinnten, dass Olivia selbst einmal betroffen war, geholfen haben mir: Körperwahrnehmung; kleine Ziele setzen, Unterscheidung physischer Hunger – emotionaler Hunger”

Gefallen haben mir: Gruppe, Harmonie, so sein können wie ich will, abwechslungsreiche Gestaltung; gutes Pausengefühl, Inhalte und Erfahrungsaustausch
Geholfen hat mir der Erfahrungsaustausch und Feedback – es ist o.k. wie es ist.”

Wochenendseminar am 29./30.März 2008

Diesmal hatten wir Teilnehmerinnen aus Deutschland, Vorarlberg, Kärtnen, Niederösterreich und Wien mit dabei.

Mir hat gefallen: Erfahrungsaustausch; Theorie und Praxis, praktische Tipps (Körperübungen, Massage …); Buffet (in Ruhe Essen, Hunger spüren). Ja, die Veranstaltung war hilfreich: Denkweisen (kleine Schritte, realistische Ziele setzen), Lob, sich wertschätzen (Essen schön zubereitet essen, Massage, Körperübungen….), Erfahrungen austauschen

Mir haben gefallen die vielen Anregungen, die einem mitgegeben werden und die Erzählungen und Gedanken, mit denen ich mich gut identifizieren und die oft gut nachvollziehen konnte. Das Seminar war hilfreich weil: Die Erfahrungen und Erkenntnisse von anderen Personen werden bzw. haben mir schon sehr geholfen. Dinge auszusprechen, die auch von anderen angenommen werden hilft mir sie auch selbst anzunehmen als das was sie sind. Mir wird der offene, aktive Austausch von diesem Seminar fehlen, doch möchte ich weiterhin Kontakt zu manchen Leuten beibehalten.

Tolle Frauen, tolle Räumlichkeiten, angenehme, positive Stimmung. Hilfreich war das gemeinsame Essen, Kleinigkeiten des täglichen Lebens. Habe das Seminar auch deshalb gebucht, weil ich wusste, dass Seminarleitung selbst Betroffene war.

Angenehmer Rahmen, gute Organisation, mitten in der Realität!! Ich habe mich mit vielen Berichten wieder gefunden. Es tat gut sich mit gleich Betroffenen auszutauschen. Hilfreich war: Erkennen, wie wichtig es ist, sich selbst zu spüren. Anleitung für kleine Schritte, sich selbst nicht überfordern. Ankerübungen (Fridolin) etc. Ich hoffe, dass einige Kontakte bestehen bleiben.

Gefallen hat mir: Gruppe, Austausch für jede möglich. Keine “musste” ihr Essproblem detailiert schildern. Das liebevolle angenommen werden. Hilfreich war: Mut für mich, für mein Leben. Kleine Schritte sind der Weg. Zufrieden sein mit sich selbst, egal was kommt so annehmen. Gerne hätte ich noch einen dritten Seminartag gehabt. Eventuell ist jetzt der Mut für Therapie gewachsen.

Gefallen hat mir die lockere Einstellung zum Essen, keine neuen Diätanregungen. Häufiges darauf hinweisen, dass Selbstliebe wichtig ist. Essen ist nicht das Leben, man muss sich selbst mögen.

Gefallen hat mir der Austausch mit Gleichgesinnten und die Übung am Buffet. Geholfen hat mir das bewusst werden der Lebensthemen und kleine Schritte zu setzen.

Gefallen hat mir: Die Struktur, gleich zu Beginn wurde der Ablauf besprochen. Der Austausch mit den Kursteilnehmerinnen war sehr hilfreich. Alles durfte sein, keine Bewertung und Wertung von Seiten der Trainerinnen, das empfand ich als sehr hilfreich mich zu öffnen. Ein Anschluss Seminar wäre fein. Doch es gibt ja offenbar im Herbst eines bzw. die Entspannungsabende.

Stimmen nach dem Seminar

13.5.2008: Das Seminar liegt nun schon einige Wochen zurück, doch die positiven Impulse wirken sich in meinem Alltag immer noch spürbar aus. Ich gehe liebevoller mit mir um und kann den Weg sehen, den ich schon zurückgelegt habe.”

15.4.2008: ich wollte mich einfach nur für das schöne Seminar bedanken. Es hat mich auf jeden Fall einen Schritt weiter nach vorne gebracht. Ich habe die Zeit sehr genossen und finde es wunderbar wie ihr die Zeit gestaltet habt. Das Beste war es einfach einen Gedankenanstoss zu bekommen, dass man nicht immer so hart zu sich sein muss. Das man Dinge anders betrachten kann etc… Also Dankeschön.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 16. / 17. Juni 2007

Mir hat gefallen unter “Gleichen” zu sein, soviel über sich selbst zu erfahren, das gemeinsame Essen, eure einfühlsame Art. Ja, mir hat die Veranstaltung auf jeden Fall geholfen – viele, viele “Ziegelsteine” (Anmerkung: i.S.v. kleine Schritte) , sich im Körper zu Hause zu fühlen, nicht zu anders zu sein, gut zu sich zu sein und nicht ständig Fehler bei sich zu suchen.

Mir hat gefallen: Alles, bin total zufrieden: Kompetenz der Trainerinnen, Atmosphäre, Gruppengröße, Räume… Mir hat die Veranstaltung geholfen bei Klärung der Frage: “Wo stehe ich mit Essen”, was sind nächste Schritte. Austausch und Kontakt mit anderen.

Mir hat gefallen: Das aktive zuhören von euch beiden (Anmerkung: Olivia Wollinger, Claudia Knief), mit feinen Rückfragen Augenmerk genauer ins kleiner Detail zu schauen, kleine Dinge wahrnehmen, macht Lust auf kleine Schritte, sehr respektvoller, offener, aber auch zurückhaltender Umgang miteinander in der Gruppe, mir hat gefallen dass es Musik gab. Mir hat geholfen: die kleinen Schritte, kleine Dinge zu sehen.

Mir hat gefallen: Der Austausch mit anderen Frauen mit ähnlichen Prblemen, die Tatsache, dass mein Problem erst genommen wird. Die Veranstaltung hat mir geholfen zu sehen, dass kleine Schritte auch etwas wert sind.

Gefallen hat mir: Offenes Klima, nette Leute (älter!), kein Druck, viele Übungen. Mir hat die Veranstaltung geholfen: mehr achten auf die kleinen Alltäglichkeiten und auf mich selbst, ich bin ich, meine Probleme betreffen nur vordergründig das Essen.

Mir hat gefallen: Gute Vorbereitung und Struktur, ausgewogene Teilnehmerinnen, nette Räume, interessante Inhalte. Austausch und Gruppenerfahrung gibt Hoffnung, dass man nicht allein ist. Mir hat die Veranstaltung geholfen, die guten kleinen Dinge des Lebens zu sehen.

Mir hat alles gefallen, wie Vortragenden, die behandelten Themen, die Übungen und die Teilnehmerinnen. Mir hat die Veranstaltung geholfen bei der Erkennung meines Problems, beim Feststellen der Verbreitung durch den Austausch mit “Gleichgesinnten”.

Mir hat gefallen: Andere Teilnehmerinnen, sehr gute Ansatzpunkte, müssen jetzt umgesetzt werden von mir!

Stimmen nach dem Seminar

18.6.2007:  Ich möchte mich nochmals bei Euch für die wirklich tollen beiden Tage bedanken, die mich wirklich sehr zum Nachdenken angeregt haben – war zwar nicht sehr angenehm im ersten Moment, wird aber sicher weitergehen. Ihr wart beide wirklich sehr einfühlsam und habt jeder das Gefühl gegeben, dass es eben OK ist, was sie tut und wie sie sich fühlt, was irrsinnig viel wert war, weil doch irgendwie alle vielleicht die Angst hatten, sie selbst wären die Verrückteste (bei mir war das so). Als sehr angenehm habe ich auch empfunden, dass keine ganz jungen Frauen dabei waren, denn dann hätte ich mich wie ein exotischer Saurus gefühlt ;-) und nicht offen sprechen wollen.

4.9.2007: Die Zeit ist wirklich schnell vergangen und der Alltag hat sich doch wieder etwas eingeschlichen. Ich bin nach dem Seminar zurückgekehrt und war wie auf Wolken – ich war so ruhig, so ausgeglichen und so ganz ich selbst. Das Thema „Essen“ war weit, weit weggerückt. Ich konnte dieses Gefühl einige Zeit in den Alltag retten, bis wieder die kleinen Dinge zu einem großen Brocken wurden. Trotzdem konnte ich viel mitnehmen und ich sammle fleißig Ziegelsteine [Anmerkung: Das war eine Übung aus dem Seminar, Ziegelsteine steht für kleine Schritte machen]. Mir hat sehr gut die Athmosphäre gefallen – der Raum, die Musik, eure angenehme ruhige Art und vor allem die Runde der Seminarteilnehmerinnen war toll. Ich fühlte mich in dieser Runde sehr wohl und es war ein angenehmes Gefühl unter „Gleichgesinnten“ zu sein und zu erfahren, dass es anderen auch so ergeht und man kein „Einzelexemplar“ ist.
Gerade in der momentanen Zeit hätte ich gerne so eine Art Notfallplan, d.h. ein paar Tipps wie ich einem Essanfall entgegenwirken kann. Schön, wäre auch, wenn es so eine Art Fortsetzung geben würde und man seine Erlebnisse in der Zeit nach dem Seminar aufarbeiten könnte und sich mit anderen austauschen könnte. Auch wenn die Anfälle nicht weg sind, hat sich doch etwas verändert und das würde ich gerne in einer solchen Runde besprechen.
Alles in allem das Seminar war toll !!!

9.9.2007:  Mir haben gefallen der Ort, die Gruppengröße, Zeitrahmen … und natürlich vor allem die Inhalte und eure Art, das Seminar zu leiten … Preis, Ausschreibung … es war alles stimmig, wirklich sehr gut. Hinsichtlich Inhalt: Besonders hilfreich und spannend fand ich das gemeinsame Essen im Seminarzentrum, auch dass wir die Sachen selbst mitgebracht (also selbst ausgewählt, selbst vorbereitet) haben … die Mischung aus Reden und Körperarbeit …
Überrascht hat mich, dass ihr am Schluss eigentlich keine Feedbackrunde gemacht habt, bei der man euch Dank und Anerkennung aussprechen hätte können … ich hätte das gern noch gemacht.
Das Seminar hat mir auf jeden Fall geholfen! Durch „das Tun“, den Austausch mit den anderen und mit euch + mir selbst zusehen bei all dem konnte ich für mich klären, wo ich jetzt stehe in Bezug auf das Thema Essen. Das Seminar hat Innehalten und Standortbestimmung möglich gemacht, das war sehr fein!
Für mich ist deutlich geworden, dass Essen bzw. Probleme mit dem Essen nicht mehr eine so große Bedeutung in meinem Leben haben wie früher … das Essen steht im Allgemeinen nicht mehr für etwas anderes, ich trage normalerweise keine wichtigen Dinge mehr über Essen, Brechen oder Nicht-Essen aus.
Wichtig für mich ist jetzt eher, zu lernen, die „praktischen Seiten“ des Essens stimmiger zu gestalten: Herausfinden, welche Speisen + Getränke mir (nicht) gut tun, mich aufraffen, das für mich Richtige – zu den richtigen Zeiten – zu essen, in einer guten Umgebung essen … Platz schaffen in meinem Leben fürs Mich-Bewegen …
Und was das Mich-besser-Kennenlernen, Selbsterfahrung usw. betrifft, zieht es mich jetzt einmal mehr zu Angeboten, die nicht speziell auf Essen oder Körper fokussieren … ist offensichtlich Zeit für Neues.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 11. / 12. November 2006

Diesmal sind 3 der Teilnehmerinnen extra aus Deutschland angereist und haben den Seminarbesuch mir einem Wien-Aufenthalt verbunden.

Am wichtigsten waren für mich die persönlichen Erfahrungsberichte von Olivia und das gemeinsame Essen. Außerdem haben mir die Übungen mit Fridolin sehr gut gefallen (Anm.: das ist eine spezielle Übung zum Thema kleine Schritte setzen). Ja, die Veranstaltung hat mir dabei geholfen, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Mir hat gefallen, dass nicht über individuelle Lebensgeschichten gesprochen wurde. Kopf und Gefühl miteinander in Verbindung bringen. Die Veranstaltung hat mir geholfen, Gefühle mehr wahrzunehmen und zu spüren, dass sich dieselbe Situation zu unterschiedlichen Zeitpunkten nie gleich anfühlt.

Mir hat gefallen, dass nicht jede ihre Geschichte erzählt hat und depressive Stimmung aufkommt, sondern dass gezielte Themen angesprochen wurden und jede kann ihre Gefühle äußern. Mir hat die Veranstaltung geholfen, dass ich nicht mehr nur an meinem Essverhalten arbeiten möchte sondern ich möchte an meinem Selbstwertgefühl arbeiten. Ich freue mich auf Sachen, die ich mir gönne und ich freue mich darauf zuzusehen,`wie sich mein Glas füllt`.

Mir hat die persönliche entspannte Atmosphäre gefallen, jede hat von sich erzählen können, was sie wollte, alles war OK, sehr kurzweilig, kein strikter Plan, immer Zeit zum Reflektieren, trotzdem viel Inhalt. Ich habe mich durch die Köperübungen endlich wieder einmal gespürt. Ich habe erkannt, dass mein Problem ernst genommen wird und es nicht lächerlich ist. Ich habe andere Betroffene kennen gelernt. Vielen Dank, dieses Seminar war ein wichtiger Schritt für mich.

Mir hat gefallen: Ruhe, positive Ausstrahlung der zwei Leiterinnen, Programmablauf, Wien. Die Veranstaltung hat mir dabei geholfen zu merken, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass ich auf dem Weg schon bin. Das schwierigste also schon hinter mir liegt. Ich danke Euch für die Zufriedenheit, die ich in mir spüre!

Mir hat gefallen: Offenheit, Räumlichkeit, Vortragende, Idee mir Buffet (große Herausforderung!). Die Veranstaltung hat mir geholfen sich zu akzeptieren, sich möchten lernen, spüren, ein neuer Weg wurde vorgeschlagen, es gibt Gleichgesinnte, schlank ist nicht gleich glücklich.

Was hat Ihnen bei der Veranstaltung gefallen: Der Seminarraum, das Angebot der Tees während des Tages, die Bücherangebote (Vielzahl), dass Olivia immer wieder erzählt hat wie es bei ihr ist bzw. war. Hat Ihnen diese Veranstaltung weiter geholfen. Wenn ja, wie und wobei: Das Buffet, essen mitbringen, zu sehen, wie Gleichgesinnte essen, essen wegräumen. Zu hören, wie andere was wodurch geschafft haben.

Stimmen nach dem Seminar

14.11.2006:  vielen Dank nochmal für die wertvollen Denkanstösse aus dem Seminar! Ich bin voller Hoffnung, dass ich es schaffen werde, mich wieder aus meinem Schlamassel rauszuarbeiten und werde mich ab und zu auf Eurer Seite nach Angeboten umsehen, die mir dabei helfen können.

16.1.2007: das seminar hat mir rückblickend bei folgenden dingen weitergeholfen:
-) es hat mir das gefühl gegeben, dass ich trotz meines essverhaltens “normal” bin, d.h. dass auch andere frauen das gleiche problem haben
-) es hat mir einen weg gezeigt, wie man es schaffen kann da rauszukommen (auf den körper hören, entspannung suchen, eine eigene meinung haben und auch sagen)
-) ich nehme die esssucht nicht mehr als die “abstossenden/dunklen/negative” seite von mir wahr, sondern versuche mit ihr zu kooperieren, d.h. sie ernst zu nehmen, aber keine angst vorm nächsten anfall zu haben und in meinem leben nach den gründen für einen anfall zu suchen (inzwischen weiss ich schon ziemlich genau welche parameter dazu führen)
probleme hab ich noch in emotionalen ausnahmesituationen: wenn ich nervös bin, traurig oder vollkommen überarbeitet – dann schlägt immer noch ab und zu das gefühl durch “jetzt ist es egal – jetzt will ich nur essen”. aber die “qualität” der anfälle wird besser. ich esse z.b. “nur” mehr eine tafel schokolade auf einmal und nicht 3 tafeln und zusätzlich chips und pizza… ein bißchen schwer tu ich mir auch noch beim essen von kalorienhältigen dingen in gegenwart anderer menschen (v.a. wenn die nur einen salat essen). da fehlt mir noch ein bißchen die selbstsicherheit – aber ich bin mir sicher, dass auch das besser werden wird. wie ihr es so schön beschrieben hat: ich bin zur zeit eine forscherin – erforsche mich, mein leben, meine ziele … ich fühle mich auf der reise.

17.1.2007: ich denke sehr oft an das seminar zurück, immer wieder kommen mir einzelne sätze in den sinn, die wir im seminar gehört haben und die mir immer noch im alltag weiterhelfen. heute mittag habe ich z.b. in der kantine buchteln mit vanillesosse gegessen (war früher ein “no-no”) und auf die frage einer kollegin, was mit mir los ist (weil ich nicht wie meistens zum gesunden gericht gegriffen hab) hab ich gesagt: “heute hab ich so richtig lust auf buchteln, da würde mich ein salat nicht befriedigen” und hab die portion mit vollem genuss gegessen (innerlich war ich ganz stolz auf mich und hab an dein mail vom vormittag denken müssen). ich schaff es nicht immer, aber jeder kleine schritt ist ein erfolg :-)
auch das buch “zart besaitet”, das du uns im seminar empfohlen hast, hat mir sehr weitergeholfen – ich bin ganz klar hochsensibel und versuche mir im alltag rückzugs- und ruheoasen zu schaffen (kein radio beim autofahren, eine viertel stunde yoga nach dem heimkommen, …). wenn man das klar kommuniziert, akzeptiert das auch das umfeld.”

17.1.2007:  Ich esse nicht mehr heimlich, was ein riesiger Schritt ist und ich kann das Zitat aus Olivias Buch ebenfalls hier schreiben. Die Qualität der Fressanfälle (wobei ich sie gar nicht mehr so bezeichne) hat sich zu 100% geändert. Ich nasche immer noch viel, aber wie gesagt, nicht mehr um 5 in der Früh im Auto, nachdem ich die Tankstelle überfallen hab, nicht am Klo, etc.. Wenn ich nasche (ich sag jetzt naschen dazu, dass gefällt mir besser), und ich bin allein, dann zwinge ich mich die Reste, bzw. Verpackungen liegen zu lassen, damit mein Freund sie sieht. Und ich bin immer noch guter Hoffnung, dass ich es hinkriege. Ich weiß noch nicht wann, aber ich weiß, dass auch ich es schaffe. Der Schlüssel ist die Selbstliebe, wenn ich mich selber mag, dann tu ich mir das nicht mehr an.(…)
dieser satz ist echt der, der am stärksten bei mir hängengeblieben is. Egal was ist, es ist gut so. Und diese Ruhe, die von Olivia ausging, dieses Vertrauen darauf, das alles gut wird. Das war Balsam für meine Seele.(…)

Ich habe gelernt mich wegen meiner Bulimie nicht mehr so zu verurteilen und setze mich auch nicht mehr so stark unter Druck, dass ich das unbedingt schaffen muss. Alles zu seiner Zeit ! Fressanfälle nehme ich jetzt bewußter wahr und versuche ihnen z.T. etwas Positives abzugewinnen, denn sie sind ja auch meine Stütze im Alltag, die ich brauche um zu “überleben”.
Wichtig und schön sind die Entspannungsteile mit den Körperreisen für mich. Da ich Yoga mache, genieße ich diese wenigstens einmal pro Woche. Das Thema: Selbstmotivation wäre für mich auch wichtig! (Fühle mich zur Zeit als Versagerin!).
die selbe Frau am 19.1.2007: Wenn ich so nachdenke, hat sich bei der Qualität meiner Essanfälle sehr, sehr viel verändert. Sie sind nicht mehr soooo krass. Aber da mein Gewicht sich nicht verändert, bin ich unzufrieden. Aber seit gestern geht es mir wieder besser, ich schlafe gut, weil ich nicht so viel hineingestopft habe und das mache ich mir bewusst. Ich kann mir auch wieder klar vor Augen halten, morgen kann ich es genauso gut noch essen.
Habe jetzt auch ein super spannenden Buch begonnen zu lesen und verbringe jede freie Minute damit es zu lesen. Mal wieder ein ganz anderes Thema – ohne schlechtes Gewissen!

18.1.2007: Ich denke oft an das Wochenende in Wien zurück und bin mächtig stolz, dass ich das so durchgezogen habe und etwas für mich gemacht habe. Unmittelbar nach dem Seminar ging es mir sehr gut bis Anfang Januar. Ich habe in mich hinein gehört, meinen Hunger wahr genommen und konnte auch oft ein Sättigungsgefühl spüren. Irgendwie ist jetzt mit Schulbeginn wieder alles hektischer, ich spüre mich selbst kaum noch und mit dem Essen klappt es überhaupt nicht mehr. Ich bin aber nicht hoffnungslos, da ich weiß, dass es auch wieder anders werden kann. Ich komme auch nicht dazu mich mit der Schriftenreihe zu beschäftigen, noch habe ich die Zeit Einzelheiten, die für mich sehr wichtig waren, aus dem Seminar aufzuarbeiten, weil ich mich im Moment wieder mehr mit Erziehungsratgebern beschäftige und meinem Mann bei seinem doch sehr stressigen Job zur Seite stehen muss. Ich habe mir einen Ordner angelegt und freue mich sehr darauf diesen durchzuarbeiten.

17.1.2007: Mir geht’s zur Zeit leider nicht gut – ich esse und esse und esse und esse. Habe mir seit gestern wieder deine Schriftenreihe in den Rucksack gepackt und habe ganz fest vor, dass ich sie wieder lese – sie hat mir anfangs sehr geholfen, dann kam Weihnachten und leider konnte ich den vielen Keksen nicht wiederstehen.
Die Veranstaltung hat mir geholfen, das Essen anders zu betrachten, wieder richtig schmecken zu lernen, toll finde ich das Erforschen, was will ich jetzt eigentlich wirklich essen – salzig, süß, kalt, warm…

18.1.2007: Nachdem ich im Herbst immer mehr zu essen gebraucht habe, war mir bewußt dass es wieder einmal Zeit ist genauer hinzuschauen. Ich bin dann auf deine homepage gestossen und habe sofort Kontakt mit dir aufgenommen. Wie ich von der Schriftenreihe gehört habe wollte ich sie noch vor dem Seminar haben auch wenn es nur 10 Tage davor waren.
Die Schriftenreihe hat mir den Herbst gerettet. So konnte ich wieder anfangen mich selbst wahrzunehmen. Dieses Skriptum beschreibt mein Leben, habe ich bemerkt. Ich habe mich wie schon lange davor nicht mehr wiedereinmal verstandengefühlt. Im nachhinein kann ich sagen ich war es die in einem tosenden Fluß schwamm und das Skiptum war der Holzbalken bei dem ich mich anhalten konnte ohne untergehen zu müssen.
Natürlich stellte ich mir die Frage ob im Seminar noch etwas dabei sein könnte was mir mehr helfen könnte da ja im Skriptum für mich schon alles beschrieben war was ich zur Besserung meines Zustandes gebrauchen würde.
Ich habe mich aber bald besonnen und mir gesagt dass einfach nicht genug Hilfe da sein kann um Verbesserung herbeizuholen.
Ja und jetzt würde ich sagen dass das Seminar (wenn ich bei der Geschichte bleibe) mir Mut zugesprochen hat um mich zu getrauen den Balken loszulassen um ans Ufer zu schwimmen.Und jetzt schwimme ich mit dem Wissen der Balken (Schriftenreihe, Seminar, Emailkontakt…) ist da wo ich mich wieder und wieder anhalten kann.
Gleich nach dem Seminar war davon nichts zu bemerken weil ich schon nach einer Woche wieder zu “essen” begann,(Darauf war ich jedoch vorbereitet weil ich die Feedbacks von vorhergehende Seminare gelesen habe, wo es denen ähnlich erging) Weihnachtskekse sind auch immer eine schwierige Zeit…
Was ich vom Seminar mitnehmen konnte ist, dass ich die Essanfälle zulassen darf dass ich sie gestalten soll,sie bewußt wahrnehmen so dass ich vor einem Nächstenmal keine Angst haben muß. Seit ich diese Angst mir “genommen ” habe ist ein großer Procken von mir abgefallen.
Weiters habe ich gelernt mich selbst nicht zu beschimpfen oder abzuwerten. Wenn mir etwas nicht so gelingt versuche ich liebevoller mit mir umzugehen. Ich lasse böse Worte nicht zu und wenn sie doch auftauchen versuche ich sie bewußt wahrzunehmen, dann versuche ich nachzuspüren wie sich das anfühlt (nämlich scheußlich) also gebe ich mir wieder liebevollere Worte die sich dann wieder wohltuend anfühlen.
Seit ich das so spüren kann fühle ich mich in meiner Haut wieder wohler.
Ja und da gibt es noch eine ganze Menge wo ich merke dass ich unterwegs bin. Und es macht mir meine Reise in mein Inneres manchmal auch wirklich Spass Manchmal auch mühsam weil es nicht alle Menschen tun und ich mich bei anderen nur teilweise mitteilen kann, sage ich zu viel merke ich dass sie mir nicht folgen können. Gleigzeitig merke ich aber auch dass es doch einige gibt die ganz begeistert sind mit welchen Themen ich mich beschäftige. Das bestärkt mich dann wieder in meinem Tun.
Was mir besonders an dir Olivia aufgefallen ist,ist dass du nichts gewertet hast. Du hast dir die einzelnen Sachen angehört und zur Kenntnis genommen. Es gab kein Richtig und kein Falsch so hat jeder die Möglichkeit seinen Weg selbst zu gehen.

18.1.2007:  Ja, die Veranstaltung hat mir weitergeholfen. Mir geht es zwar ähnlich wie den anderen – um es mit Dürrenmatt zu sagen: “Das Rationale am Menschen sind seine Einsichten, das Irrationale, dass er nicht danach handelt”. Es fällt mir allerdings ein bisschen leichter, meine Essanfälle als (noch) notwendige Stütze zu sehen und mich zu verstehen, anstatt mich zu verurteilen. Auch habe ich mir, nachdem ich mich jahrelang ums Kochen gedrückt hatte, zwei Kochbücher bestellt – eines davon ein 5 Elemente-Kochbuch. Ich befürchte zwar, dass die lange gemiedene Herausforderung zunächst zu einer Erstverschlimmerung führen wird, bin aber stolz darauf, dass ich das Problem angehe.

7.5.2007: Ich war im Herbst bei deinem Wochendseminar zum Thema “Essanfälle” – seither ist viel bei mir passiert! Nicht ohne Rückschläge, aber ich lerne mich immer besser kennen und schön langsam auch schätzen – sodass das Thema “Essen als Mittel Gefühle nicht spüren zu müssen” nicht mehr ganz so einen großen Stellenwert in meinem Leben einnimmt wie zum Zeitpunkt deines Seminars!

16.8.2007: sehr sehr gerne denke ich noch an den gemeinsamen Workshop zurück – seit damal hat sich sehr viel in meinem Leben ins Positive verändert. Rückblickend glaube ich, dass das Annehmen und Akzeptieren meiner damaligen Problemsituation die Türe dieses Gefängnisses für mich geöffnet hat. Denn in diesem Workshop durfte ich erkennen, wie nahe ich der Türe in die Freiheit in Wirklichkeit bin. Große Hilfe und Unterstützung war mir nachfolgend noch Olivia mit Shiatsu und dann ging alles sehr rasch – Blockaden wurden gelöst und eine neue Lebensqualität ist entstanden. Ess-Störung ist trotzdem (ich weiß nie recht ob ich leider oder Gott sei Dank sagen soll, denn es ist auch sehr viel Gutes erwachsen) ein Thema geblieben, meine jüngere Tochter wurde magersüchtig. Viele Themen schaute ich bei mir selbst an und das half meiner Tochter einen Weg raus aus dem “Nichtessen” zu finden; Essen ist jedoch ein Thema geblieben. Meine eigene Geschichte gibt mir Kraft optimistisch, positiv und voller Vertrauen zu sein und das hilft der Familie sehr.

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 1. / 2. April 2006

Mir hat gefallen: Kleine Gruppe, nicht zu langarmig, Themengliederung gut, gemeinsames Buffet. Mir hat das Seminar sehr geholfen, weil ich mich bestätigt fühle mich selber mehr anzunehmen und weil ich einsehe wie wichtig die Zeit ist. Viel Bestätigung das war super, vielen Dank.

Mir hat gefallen: Kleiner, angenehmer Rahmen, Aufbau mit Zielsetzung und Erwartung zu Beginn und schauen am Ende was eingetroffen, Selbsterfahrung / Umgang mit Hunger / Sättigung; Körperreisen, Austausch mit anderen, Tipps und Tricks von Erfahrenen. Ich habe gesehen, dass ich auf dem richtigen Weg bin, auch wenn es noch lange dauern wird und oftmals hart sein wird. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, danke.”

Mir hat gefallen: Hunger spüren, Buffet (wir können uns auch nachher jederzeit was nehmen), Austausch mit anderen war mir unheimlich wichtig, Tipps, ich komme ich aus dem Teufelskreis sein. Mir hat die Veranstaltung mehr geholfen als irgendetwas zuvor. Ich will ein Leben ohne Essstörung anstreben, weiß aber, dass ich viel Geduld brauche und ich weiß, dass ich um aus der Essstörung herauszukommen ich sie erstmals annehmen muss und mit ihr leben werde und sie zu mir gehört.

Mir hat gefallen: Die Runde, das Seminardesign, Übungen. Mir hat die Veranstaltung Sicherheit gegeben auf dem richtigen Weg zu sein!

Stimmen nach dem Seminar

12. Juni 2006: Es hat insofern geholfen, als daß ich jetzt bewußter bin, ich weiß noch besser, daß ich zweimal wegen Hunger essen und fünfmal wegen anderer Gefühle. Aber essen tu ich trotzdem, leider besonders naschen am Abend. (…)Ich denke es wird noch ein bissl dauern (…)

12. Juni 2006: Nach dem Seminar ist es mir eine ganze Zeit lang ziemlich gut gegangen mit dem essen. Insgesamt habe ich 6 Wochen keinen Anfall gehabt, was in meiner Bulimiekarriere bis jetzt einmalig ist. Ich habs selbst nicht glauben können und irgendwie auch schon immer drauf gewartet…bis ich dann wieder in einer emotionalen Zwickmühle gelandet bin und seitdem gehts auch wieder so dahin wie vorher. Nein, nicht ganz, es hat sich doch was geändert…
Ich nehme meine Anfälle jetzt an wenn sie kommen und stehe dazu, auch von meiner Familie lasse ich mich nicht aufhalten wenns unbedingt sein muss…ich versuche danach nicht böse auf mich zu sein, sondern mit mir etwas gutes zu tun. Ich versuche mehr auf meine Bedürfnisse zu hören und diesen auch nachzugehen, auch wenn das oft wirklich nicht einfach ist.
Manchmal bin ich immer noch sehr verzweifelt und dann sehe ich dem Ganzen wieder positiv ins Auge…
Das mit dem Hunger spüren und dem Sättigungsgefühl ist halt einfach schwer und vor allem muss ich mich immer wieder so dazu durchringen das auch umzusetzen…aber es klappt dann auch immer wieder-mal besser und mal schlechter eben.
Ich hab mir auch schon überlegt mich mal zu melden bezüglich einer Ernährungsberatung. Ich hab auch immer wieder das Gefühl meine Anfälle hängen sehr damit zusammen wie ich mich ernähre und mein Körper ist bestimmt restlos damit überfordert, was er bekommt und was ihm gleich wieder genommen wird. Ich kann einfach nicht wirklich sagen was mir jetzt genau gut tut. ich denk, da bin ich einfach oft überfordert…
Zum Seminar: Ja es hat mir geholfen mich mit anderen auszutauschen, mich bewusster wahrzunehmen und zu spüren, mich wirklich bewusst mit mir auseinanderzusetzen und mich anzunehmen wie ich bin. Es war eine tolle Erfahrung und ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Ich denke es bringt mehr sich ein Wochenende lang so intensiv damit auseinanderzusetzen als sich einmal pro Woche für eine Stunde zu treffen… obwohl ich mir das auch wünschen würde, noch etwas mehr Begleitung, oder immer wieder Anregungen. Denn leider lasse ich es dann so oft auch wieder laufen, vergesse gute Ratschläge und Tipps die hilfreich sind, oder fühl mich einfach wieder alleine. Und leider ist auch meine Bulimie immer wieder mal einfach halt ein Teil von mir, der zu mir gehört und so nebenherläuft und nicht “gesehen, genommen und bearbeitet” werden will. Immer wieder Kraft, immer wieder Arbeit, sich immer wieder so wichtig sein! Gemeinsam gehts leichter! Aber ich weiß auch, dass ich das für mich alleine schaffen muss. Stückchen für Stückchen raus aus dem Tunnel…das Licht kann ich schon erkennen! Danke für eure Hilfe!

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 30. / 31. Oktober 2004

Mir haben die beiden Seminarleiterinnen, Olivia und Claudia mit ihrer Offenheit, Toleranz, Sensibilität u.v.m. sehr gefallen. Außerdem war die räumliche Atmosphäre angenehm und auch das jeweils gemeinsame Buffet. Alle beteiligten Frauen haben versucht sich dem Problem so gut wie möglich zu stellen und es ein ist ein schönes Miteinander entstanden. Die Veranstaltung hat mir allein deshalb schon geholfen, dass ich nun weiß, dass ich nicht die Einzige mit diesem Problem bin. Es ist für mich eine neue Perspektive mit dem Umgang mit Essproblemen entstanden.

Das Seminar war sehr gut vorbereitet und organisiert, sehr gut gestaltet und vorgetragen. Sehr starke Bewusstwerdung, neue Wahrnehmung, Veränderung der Wertigkeit (z.B. es ist nicht wichtig, macht nicht mehr Angst, dass eine Essattacke kommen könnte) Nehme sehr viel mit, dass im Alltag einsetz- und umsetzbar ist. Fühlte mich verstanden und nicht mehr so als Einzelwesen.

Mir hat gefallen: Vertrautheit, Offenheit der Teilnehmerinnen, gute Gestaltung, allgemein der Ablauf, sehr angenehme Atmosphäre, warm, zum Wohlfühlen! Es hat alles gepasst. Mir hat das Seminar geholfen, weil neue Erkenntnis, neue Anregungen, Motivation, zu wissen, es gibt auch andere mit dem selben Problem. Manches kann man vielleicht auch nicht immer gleich begreifen, es (die Erkenntnis) kommt auch manchmal wenn die Zeit bzw. man selber dafür “reif” ist.

Gefallen hat mir: Verstanden und angenommen zu werden so wie man ist. Viele Möglichkeiten zu haben, über Stimmungen, Gefühle zu sprechen und dabei nicht “abgewürgt” zu werden. Einfach alles sagen zu können und nicht limitiert zu werden. Mir hat die Veranstaltung geholfen, da ich neue Anregungen und Tipps bekommen habe. Ich wurde bestärkt, am richtigen Weg zu sein.

Mir hat die offene Gesprächsbasis, Körperreisen, der gesamte Rahmen, Möglichkeit, seine Gefühle zu erfahren gefallen. Ich habe Anregungen bekommen, wie man einen Schritt vor dem anderen setzt, Gefühl nicht alleine mit dem Problem zu sein.

Mir hat gefallen: Sehr einfühlsam, wertschätzend, abwechslungsreicher Aufbau (gute Vorbereitung!), informativ, Körperreisen. Geholfen hat mir: Impuls weiterzumachen, das Gefühl es schaffen zu können, Gruppe (wo stehe ich)

Mir hat der persönliche Austausch gefallen, sich selbst annehmen, in sich hören, entspannen, die 2 Regeln: “Selbstverantwortlichkeit und Vertraulichkeit”. Buffet in angenehmer Umgebung, darüber sprechen können, wie das Essen für mich war. Das Seminar hat mir sehr angestrengt und viel Energie gekostet. Ich habe jetzt aber neue Kraft für die Zukunft. Als Rezept: Ziegelstein für Ziegelstein. Fokus auf das Positive, auf mich selber hören.

Stimmen nach dem Seminar 30. / 31. Oktober 2004

10.11.2004: Das Wochenendseminar war total wertvoll für mich u. ich möchte mich nochmals für die tolle Gestaltung bedanken. Es sind für mich 2 sehr bedeutende Tage in meinem Leben gewesen u. ich bin froh über die Erfahrung die ich dort gemacht habe. DANKE nochmal!

6.12.2004: Ich lerne, bewusster zu essen. Höre mehr auf meinen Körper!

8.12.2004: Habe viel neue Sichtweisen bekommen, Tipps und Hilfe für kritische Situationen. Ich bin froh, dass es so eine Einrichtung wie Eure gibt. Man kann sich gleich wohl fühlen und fühlt sich auch so gut verstanden.

8.12.2004: Auch wenn man manche Dinge zu wissen glaubt, muss man sie manchmal einfach am eigenen Leib spüren, um sie zu verstehen. Mein Motto seit dem Seminar: Ziegelstein für Ziegelstein und jeder noch so kleine Schritt ist wichtig. Während des Seminars war ich eigentlich nicht so überzeugt. Mir hat es zwar gut getan über meine Probleme zu sprechen und einen Austausch mit anderen Betroffenen zu haben. Zeitweise war es aber sehr anstrengend für mich und die Angst davor, nie etwas dauerhaft an meiner Situation ändern zu können. Erst ca. 1-2 Wochen nach dem Seminar hat sich irgendetwas bei mir geändert, was mich mehr an mich glauben lässt und das mich sehr optimistisch stimmt. Es hat mit dem Seminar zu tun, ich kann aber nicht genau sagen, was diese Veränderung in mir ausgelöst hat. Ich schaffe es jetzt, das (wenn auch manchmal viele) Essen zu genießen, ich habe eine Koch-Art gefunden, die mir Spaß macht und wenn es mir schlecht geht, dann sehe ich es nicht mehr ganz so verbissen und kann mir selber gut zureden. Na ja, vielleicht war das jetzt zu optimistisch. Manchmal verfalle ich in meine alte Angst und es geht mir schlecht. Aber im Großen und Ganzen sehe ich alles ein bisschen lockerer. Ein großes Danke an euch, dass ihr Menschen helft, ein angenehmeres Leben zu führen und sich selber mehr zu erkennen.

13.12.2004: Das Seminar hat mir sehr geholfen, es hat sich mein ganzes Bewusstsein zu diesem Thema verändert. Seit dem Seminar ist ‘Essen’ nicht mehr mit negativen Gefühlen, schlechtem Gewissen und Druck verbunden – es hat vielmehr die Komponente des ‘normalen’ erhalten. Die Wahrnehmung von Hunger, Satt und gänzlich anderen Gefühlen hat sich verändert. Es ist Gelassenheit in mein Leben gekommen und wenn doch wieder ein Anfall kommt, ist es nicht gleich der totale Weltuntergang sondern einfach ein Erkennen, dass in einem Bereich meines Lebens bzw. Gefühllebens Handlungsbedarf besteht.
Ich bin sehr froh und sehr dankbar, dass so viel zu ‘Frauenthemen’ angeboten und abgehalten wird. Seit ich entdeckt habe, was es da alles so gibt fühle ich mich nicht mehr komplett verloren in der Welt und konnte mich auch mit dem Gedanken aussöhnen, nicht perfekt zu sein.
Das Seminar war eine sehr wichtige und sehr tolle Erfahrung für mich, ich habe mir sehr viel mitgenommen und konnte vieles in den Alltag einbauen und umsetzen. Und es macht mir Mut und gibt mir Hoffnung zu wissen, dass, sollte ich ganz absacken, es auch noch die Möglichkeit der Selbsthilfegruppe gibt. Das Wissen darum genügt, dass ich mich stabil fühle.

6.2.2005: Ich habe mich nach dem Seminar sehr gut gefühlt und Bestärkung bekommen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es ist mir auch bewußt geworden, dass es lange, lange Zeit dauert und dass man schon mehrere Dinge in seinem Leben ändern sollte bzw. es auch mehrere Ursachen geben könnte. Sicher auch die anderen Teilnehmer, zu sehen und hören, dass alle das Gleiche durchleben, war wirklich beeindruckend wie verflixt ähnliche Geschichten jeder zu berichten hatte. Danke auch dir für deine Schilderungen! Nochmals ein herzliches Dankeschön für Deine /Eure Bemühungen, ich denk´ macht damit weiter !

Rückmeldungen zum Wochenendseminar am 22. / 23. Mai 2004

Mir hat gefallen: Schwerpunkt auf Fühlen von Hunger und Sättigung, Tools & Tipps bei verschiedenen Situationen, Körperreisen – Entspannung (bewusst), Erfahrungsaustausch mit ehemaliger Esssüchtigen. Mir hat diese Veranstaltung geholfen, da ich weiß, worauf ich hin arbeiten muss um mit den Problemen umzugehen, die mich zum überessen bringen. Habe mein Hungergefühl festgestellt (das gesunde)

Mir hat gefallen die wertschätzende, akzeptierende Haltung, die Offenheit unter den Teilnehmerinnen. Mir hat das Seminar geholfen, da Klarheit über Hintergründe meines Verhaltens und der Motivation zum Essen. Differenzierung der Gefühlswahrnehmung.

Mir hat gefallen: Klare Strukturierung, praktische Übung mit dem Buffet-Essen, Hinhör-Übungen. Mir hat das Wochenendseminar geholfen weil: Übungen, Tipps und Tricks, nachfragen können. Gute Gruppe, ohne dass man bemitleidet wird.

Mir hat gefallen, eine Ex-Esssüchtige kennenzulernen, an ihren Erfahrungen sowie Tipps und Tricks teilhaben zu können / zu lernen. Freundlichkeit + Wärme + Fürsorge der Leiterinnen. Ich nehme verschiedene Tipps und Tricks für den Alltag mit, bin wieder bewusster, vor allem darüber, dass ich mehr auf mich schauen darf + soll + muss, habe wieder mehr Mut und Zuversicht.

Mir hat die nette Atmosphäre gefallen, interessante Themen und Anregungen, kleine Gruppe. Mir hat das Seminar geholfen, weil ich neue Perspektiven erkennen konnte, Hoffnung schöpfen, nicht aufgeben, Motivation.

Mir hat gefallen: Die Räumlichkeiten, Themen, Entspannungsübungen. Dass alle reden und zuhören konnten, beide ´Moderatorinnen´ sind sehr natürlich und nett. Mir hat diese Veranstaltung bestimmt geholfen.

Stimmen nach dem Seminar 22. / 23. Mai 2004

14.2.2006: Ich war vor ca. 2 Jahren (Mai 2004) in dem Wochenendseminar dabei und muss sagen, dass ich zusammen mit der Schriftenreihe heute noch einen großen Grundstein formen konnte auf den ich mich stützen kann (nämlich ich selbst :) ). Natürlich gehts immer wieder auf und ab, aber das liegt eigentlich nur an meinem Selbtsbewusstsein Problem wobei die Essstörungssymptome eigentlich kein Thema mehr sind. Nun, hat eine sehr gute Freundin mir gestanden, dass sie auch ein mehr oder weniger großes Problem mit Essen hat (ich glaube so etwas wie Binge-eating, aber die Identifizierung von genauen Symptomen ist ja eigentlich nicht wirklich ausschlaggebend; sie redet auf jedenfall von den gleichen belastenden Gedankengängen, die ich damals durchgemacht habe), und ich möchte ihr ein Geschenk machen indem ich ihr eine eigene Schriftenreihe besorge. Wann wäre die Schriftenreihe im Institut abholbar?

29.12.2004: (…) Das Wochenende bei euch in Wien, ist mir noch in sehr guter Erinnerung, ich habe sehr viel mitgenommen. (…) Es ging mir aber dennoch nicht sehr gut über den Sommer, so habe ich mich überwunden und gehe seit Oktober in die Therapiegruppe hier in (…) und das war die richtige Entscheidung. Seit gut 6 Wochen habe ich keinen ohnmächtigen Anfall mehr gehabt. Nicht, dass es weg ist, aber ich kann gut mit mir und mit kommenden Essanfällen umgehen. Erst gestern habe ich mich in eine nicht so gute Situation gebracht und versinke aber dann nicht. zumindest führe ich jetzt einen Kampf den ich lustvoll und positiv und eben nicht mehr ohnmächtig erlebe. Ich hoffe, es geht dir gut! Du hast mir mit deinen Tipps und deiner Einfühlung unheimlich gut getan – und ich denke so geht es vielen Menschen, die du begleitest. (…)

10 Antworten für “Workshop: Ausweg aus dem zwanghaften Essen”

  1. P. sagt:

    Ich habe im Oktober 09 dein Seminar besucht und es war für mich der Anfang aus der Bulimie. Das Seminar hat mein Leben verändert und ich konnte endlich den Mut fassen, Hilfe zu suchen und mich einer einfühlsamen Psychologin anzuvertrauen und seit Anfang Dezember bin ich bei ihr in Betreuung. Die Schritte dazu sind zwar mal größer und dann wieder (leider)kleiner aber ich weiss, daß ich mittlerweile auf einem guten Weg bin.

    Da ich damals bei dir im Herbst vieles nur teilweise wahrnehmen konnte und die Eindrücke so wahnsinnig umfangreich waren, möchte ich das Seminar nochmals wiederholen, ich glaube dass es mir nochmal ein paar große Schritte weiterhelfen könnte. Ich mußte damals so viel über mich nachdenken, dass ich den Moment, das Jetzt, bei euch damals manchmal “überhörte” oder nicht genug wahrnehmen konnte.

    Nachdem Du vom Tiramisu so begeistert warst, könnte ich ja gerne wieder eines mitnehmen – vorausgesetzt es gibt das Buffet dann wieder *ggg*

  2. S. sagt:

    danke noch einmal für das großartige WE!!! Ich konnte so wahnsinnig viel mitnehmen und habe so großartige Menschen kennengelernt… Es war eine ganz tolle Erfahrung (vieles davon habe ich mir in einem bunten “persönlichen Leitfaden” in ein kleines Tagebuch geschrieben das ich immer wieder lesen werde, hoffentlich speziell dann wenn es mir wieder schlecht geht ;-) ))

  3. V. sagt:

    Danke nochmals für das tolle Seminar!
    Ich bin gespannt an der Umsetzung der vielen Tipps,….!
    Ich werde manches davon schaffen und auch wieder mal Rückschläge haben aber es tat ur gut mit sovielen tollen Frauen ein Wochenende zu verbringen,neues zu erfahren und Erfahrungen,… auszutauschen und bei euch zwei (claudia und dir) fühlte ich mich wirklich wohl! Danke! :-)

  4. M. sagt:

    Möchte diese Möglichkeit nützen um dir bzw euch mitzuteilen, dass dieses Seminar für mich sehr, sehr wertvoll und entspannend war!!!
    auch war es für mich so schön auf einer so feinen Ebene sich mit sich
    selbst auseinanderzusetzen und anderen zu begegnen! Da hab ich
    wirklich viel mitnehmen können Vielen Dank – habe euch auch schon wärmstens weiterempfohlen!

  5. E. sagt:

    Leider, leider kann ich dieses Wochenende nicht. Ich bin in Berlin :-)

    Ich kann all den Frauen einfach nur gratulieren, die an diesem Seminar teilnehmen können.
    Für mich war es vor 2 Jahren ein wunderbarer Anstoss zu einem neuen Leben. Lebensverändernd, ums kurz zusagen :-)

    Danke für deine fantastische Arbeit Olivia, einfach toll dass es dich gibt!

    GLG

  6. BIBSI sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    ich kann euch gar nicht oft genug danken für dieses wunderschöne Wochenende.
    Mir hat es so viel gegeben, mit euch zusammen zu sein, sich auszutauschen, liebe Menschen kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln, Neues zu entdecken,…da gabs soooo viel was ich auch erst mal für mich selbst begreifen muss.
    Es war einfach wirklich wunderschön und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir weiterhin im Kontakt bleiben könnten.
    Alles Liebe und noch einen schönen ausklingenden Sonntag-Abend ;)
    Bibsi

  7. Kaktus sagt:

    Liebe Olivia und liebe Claudia!

    Ich möchte mich noch mal ganz herzlich für das Wochenende bedanken!!!!!!
    Claudia und du habt einen sehr vertrauensvollen Rahmen geschaffen in dem ich mich öffnen konnte um mich selbst näher/besser kennen und mögen zu lernen!!!Ich habe sehr viele Anstösse und Anregungen erhalten die ich nun versuche im alltäglichen Leben umzusetzen!
    VIELEN DANK !!!!!
    Es dauert bestimmt noch länger um alles zu verarbeiten, aber ich bin dabei kleine Schritte im Alltag umzusetzen!!!

    Schönen Tag und liebe Grüße

  8. M. sagt:

    Hallo liebe Olivia!

    Es war mir ein großes Bedürfnis euch eine Karte zu schreiben, denn ich denke wirklich oft an euch Beide und an Teile aus dem Seminar.
    Die Rückkehr habe ich zwar gut, aber nicht wirklich liebevoll gemeistert, aber ich “arbeite an mir und mit mir”, unter anderem bin ich seit gestern im Behandlungprogramm von “so what” aufgenommen, freue mich sehr darüber…..
    Wenn ich mich vom finanziellen Engpass erholt habe melde ich mich bei dir, denn die Shiatsustunden bei dir haben mir sehr gut getan….

    Ganz liebe Grüße
    M.

    P.S. Der neue Flyer ist toll geworden!

  9. A.E. sagt:

    Liebe Olivia,

    danke für Deine Mail. Mir ging es die ersten beiden Tage nach dem Seminar nicht so gut, seither aber super…
    Im Grunde WEISS ich ja, dass ich mich mehr um mich selber kümmern muss, aber der Weg vom Hirn zum Bauch ist SOOOOO Lang!!
    Es war einfach wieder einmal gut, das Symptom in den Hintergrund und sich selbst in den Vordergrund zu stellen und das ist mir wieder einmal klarer geworden…
    Habe es gestern auch geschafft, mich NICHT aufs Rad zu setzen und zu trainieren und es ging mir sehr gut dabei!!
    Mein nächstes Ziel ist es , nur mehr alle 2 Tage Sport zu machen…. und vielleicht bleibt mein wöchentlicher Essanfall ja dann auch aus ;-)

    Liebe Grüße dir und danke!
    A.

  10. bibi sagt:

    mir hat das seminar viel gebracht. der weg zur selbstliebe ist weit und hart, aber ich merk dass sich bei mir in der hinsicht sehr viel tut. so richtige fressattacken ohne ende hatte ich seit dem seminar keine mehr. nur mehr kleinere und die werfen mich nicht sooo schlimm aus der bahn.
    ich möchte nur so viel mit andren kommunizieren die das selbe problem haben, aber leider find ich nicht wirklich viel anklang. aber aufgeben kenn ich nicht ;)

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