Archiv der Kategorie: Buch-Empfehlungen

10 Minuten Meditation

Diese 10 Minütige Meditation von Franziska Diesmann  und Torsten Abrolat höre ich derzeit jeden Morgen und tut mir sehr gut:

diesmann

Meditation halte ich für ein wichtiges Instrument, um zu sich zu kommen und sich nicht vom Gedankenkarussell davontragen zu lassen. Es gibt zahlreiche Formen der Meditation, man muss nicht unbedingt stock steif eine halbe Stunde dasitzen. Egal wie man es macht, es ist wichtig, dem Geist regelmäßig die Chance zu geben, zur Ruhe zu kommen. Vor allem wenn man an Schlafstörungen leidet, an belastenden Grübeleien oder wenn man ständig auf hohem Stressniveau lebt.

Der Buch-Countdown läuft!

Vielen Dank für die Anfragen, wann das Buch fertig sein wird. Es freut mich, dass jetzt schon daran Interesse besteht, obwohl ich den Titel immer noch  nicht verraten habe und es auch noch keinen Text davon zu lesen gibt 🙂 Soviel sei bereits verraten: Es ist ein autobiografischer Ratgeber für ein suchtfreies Essverhalten.

Der Status Quo:  Nach neun Monaten Arbeit ist das Buch endlich fertig! Wenn alles glatt geht, werde ich am Montag 8. Juni das erste Probe-Exemplar in Händen halten. Dann prüfe ich das Cover und das Layout. Je nach dem, ob alles passt oder ob es noch Änderungen geben wird, kommt das Buch dann gleich in den Verkauf oder erst eine Woche später.

Es wird über amazon.de erhältlich sein.
Da es mein erstes Buch ist, bin ich sehr aufgeregt 🙂

Ich  halte Sie auf dem Laufenden!

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Der große Bioschmäh

Der große Bio-Schmäh: Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen

von Clemens G. Arvay, 2012

Dieses Buch kann auch in den Büchereien Wien entliehen werden.

Der Autor machte sich die Mühe, zahlreiche Bio-Bauernhöfe persönlich zu besuchen und beschreibt in diesem Buch seine Erlebnisse.

Bevor ich dieses Buch las dachte ich, dass ich mit reinem Gewissen Bio-Tiere essen könnte. Dass alle Bio Tiere ihr Leben lang fröhlich im Freien umher liefen. Ich dachte, dass die Schlachtung der Bio Tiere „human“ passieren würde. Ich war von der Werbung mit dem süßen Schweinchen oder der schönen Plakate mit der in die ferne blickende Kuh manipuliert.

Was ich in diesem Buch erfahren musste war, dass vielen Biohühner zwar der vorgesehene Auslauf nach Vorschrift zur Verfügung steht, dass dieser allerdings oftmals nicht genutzt wird. Gründe dafür: Hackordnung, nicht Huhn gerechte Gestaltung des Auslaufes (keine Versteckmöglichkeiten), zu viele Hühner. Das bedeutet in vielen Fällen mehrere tausend Hühner in einer Halle im eigenen Kot, keine huhngerechten Sitzstangen.

Weiters musste ich lernen, dass der Aufenthalt im Freien ein sehr dehnbarer Begriff ist, dass die Aussparung im Dach, wo Licht hereinkommt, unter Umständen reicht. Sehr deutlich wird in diesem Buch dargestellt, dass die Biotierhaltung der großen Konzerne eine Massentierhaltung ist und es darin in der Tierhaltung keine wesentlichen Unterschiede zu „normalen“ Tieren gibt.

Die Schlachtung passiert auch bei Bio Hühnern, Rindern und Lämmern unter größten Stress, weil die Tiere die Tötung der anderen Tiere mitbekommen. z.B. bei der Schlachtung von Kühen wird nicht nach jeder Kuh der Schlachtraum gereinigt um Zeit und Kosten zu sparen. Die Beschreibung der Hühnermassentötung erspare ich Ihnen hier.

Auch die biologische Obst- und Gemüseherstellung wird hinterfragt, insbesondere die Arbeitsbedingungen der Erntehelfer/innen.

Bei der Brotherstellung ahnte ich schon meinen Teil, weil mir das Biobrot in den großen Supermarktketten nicht schmeckte und es schnell schimmelte. Darin wurde ich bestätigt: Das Brot wird maschinell vorgefertigt, eingefroren und in den Filialen aufgebacken. Auch hier zeigt uns die Werbung andere Dinge.

Die Frage, die sich mir nach Lektüre des Buches stellte war: Wem glauben? Schickt man den großen Supermarktketten Emails mit Fragen zur Biotierhaltung, bekommt man den Eindruck, dass die Tiere quasi einzeln gestreichelt werden. Bei der Lektüre des Buches „Der große Bioschmäh“ bekam ich einen völlig anderen Eindruck.

Die Frage ist nun: Was nun tun mit diesem Wissen?! Welche Konsequenzen daraus ziehen? Jede und jeder von uns muss seine eigenen Entscheidungen treffen und dahinter stehen. Ich finde es wichtig, dabei die Augen für Tatsachen zu öffnen und dann eine bewusste Wahl zu treffen. Denn wir als Konsumentinnen und Konsumenten haben letztendlich die Macht.

Naturheilbehandlung für zu Hause und unterwegs

Naturheilbehandlung für zu Hause und unterwegs

von Dr. med. Erich Rauch

In Facebook mehren sich dieser Tage wieder einmal die Krankmeldungen wegen Husten und Schnupfen. Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um Ihnen dieses Buch vorzustellen. Es enthält zahlreiche Naturheilbehandlungen genauestens beschrieben, beispielsweise Einläufe, Schwitzpackungen, Inhalation und Entzugsbäder.

Erst im Jänner durfte ich selbst die Erfahrung machen, dass Bittersalz, vier Einläufe, Schwitzen und ein Entgiftungsbad mein Fieber innerhalb eines Tags von 38,9 auf 37,6 senkte. Das war beruhigend, denn aufgrund des nahenden Urlaubs hatte ich nur ein Zeitfenster von einer Woche um gesund zu werden. Danach senkte ich die „Dosis“ auf Bittersalz, 3 Einläufe und ein Entgiftungsbad pro Tag. Ergebnis war, dass ich mich am Ende der Woche gereinigt (no na 😉 vital und fit fühlte. Der Gedanken an einen Einlauf scheint nicht gerade prickelnd, doch mit etwas Übung ist das wirklich keine große Sache mehr. Bei Fieber ist die Spühlung mit kühlem Wasser sogar äußerst angenehm.

Der große Nachteil der Naturheilverfahren ist, dass sie mehr Zeit brauchen, als ein Pulver einzuwerfen. Es braucht also eine grundlegende Entscheidung, welchen Weg man bei der Gesundung gehen möchte.

EKT Buch seit heute in den Büchereien Wien!

EmotionalKörper-Therapie: Glücklich und gesund durch die Heilung der Gefühle

Seit heute kann das Buch EmotionalKörper-Therapie von Susanna Lübcke und Anne Söller in den Büchereien Wien entliehen werden.
Die Entlehnung aller Bücher ist kostenfrei, der Jahresmitgliedsbeitrag dafür liegt bei Euro 23.

Die EKT Methode wird in dem Buch genau beschrieben. Vor der ersten EKT-Sitzung ist das Lesen des Buches zwar nicht notwendig, aber empfehlenswert.

Verletzlichkeit macht stark

Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden

von Brene Brown

Dieses Buch fühlt sich an wie heiße Schokolade an einem kalten Wintertag. Brene Brown steht zu ihrer eigenen Verletzlichkeit und es tut der Seele gut ihre zum Teil sehr persönlichen Geschichten zu lesen. Meiner Meinung nach ist dies eines jener Bücher die auf die Pflicht-Literaturlisten unserer Schulen und Unis gehören würde 🙂

Brene Brown forscht zum Thema Scham. Neben ihren Büchern gibt von ihr einige interessante youtube Videos.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham: Bei der Scham geht es darum, wer wir sind. Bei der Schuld geht es um unsere Verhaltensweisen. Schuld ist genauso mächtig wie Scham, aber sie hat eine positive Wirkung, während Scham destruktiv ist.

Scham = ich bin schlecht
Schuld = ich habe etwas schlechtes getan

Ich halte die Beschäftigung mit dem Thema „Scham“ für essentiell wichtig bei:

  • Selbstwertmangel
  • bei übergroßen Perfektionismus
  • bei dem Gefühl nicht dazu zu gehören
  • wenn man denkt nicht gut genug zu sein
  • bei Angst, Gefühle zu zeigen
  • bei Empfinden überwältigendem Mangels wie z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch
  • bei Suchtverhalten und emotionaler Betäubung
  • bei Angst eine schlechte Mutter zu sein

Hier ein paar Aussagen aus dem Buch, die mich besonders berührt haben:

Das Gegenteil von „nie genug“ ist nicht das „mehr als man sich vorstellen kann“. Das wirkliche Gegenteil des Mangels ist das „genug sein“

Bis wir nicht mit offenem Herzen empfangen können, geben wir auch nie wirklich mit offenem Herzen.

Nichts hat mein Leben mehr verwandelt als die Einsicht, dass es Zeitverschwendung ist, meinen Wert an der Reaktion der Leute auf der Zuschauertribüne zu messen. Menschen die mich lieben, sitzen nicht in den Zuschauerrängen, sie sind mit mir in der Arena. Sie kämpfen für mich und mit mir.

Scham bezieht ihre Macht daraus, dass sie nicht zur Sprache gebracht wird. Scham gedeiht in der Geheimhaltung, und der Grundsatz „Du bist so krank wie deine Geheimnisse“ aus der Suchttherapie hat eine seriöse wissenschaftliche Grundlage.

Wenn wir uns ein tieferes und bedeutsameres spirituelles Leben wünschen, führt der Weg unvermeidlich über das Terrain der Verletzlichkeit.

Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.

Perfektionismus motiviert unsere Kinder nicht, exzellente Ergebnisse anzustreben oder ihr Bestes zu geben. Perfektionismus führt vor allem dazu, dass sie das, was andere denken für wichtiger halten als das, was sie selbst denken oder empfinden.

Die vielerorts verbreitete Auffassung, wenn wir eigene Kinder hätten, wäre unsere Reise zu Ende und die ihre begänne, ist ein fataler Irrglaube. (…) Dass unsere Kinder an ihren Selbstwert glauben, setzt voraus, ihnen diese Reise und dieses innere Ringen authentisch vorzuleben. (…) Letztendlich können wir unsere Kinder nicht zu mehr Schamresilienz erziehen, als wir sie selbst aufzubringen imstande sind.

Für mich ist die Frage der guten Erziehungswerte eine des Engagments: Sind wir aufmerksam? Denken wir unsere Entscheidungen durch? Sind wir offen dafür, Irrtümer nicht aufzubauschen, aber aus ihnen zu lernen? Sind wir neugierig und bereit, immer wieder Fragen zu stellen?

Kinder aufzuziehen, die Hoffnung und Mut haben, verletzlich zu sein, heißt, beiseite treten und die Enttäuschungen erleben lassen, zulassen, dass sie mit Konflikten umgehen, lernen, sich selbst zu behaupten, und die Möglichkeit haben zu versagen. Wenn wir unseren Kindern immer in die Arena folgen, ihre Kritiker zum Schweigen bringen und dafür sorgen, dass sie siegen, werden sie nie lernen, dass sie die Fähigkeit haben, selbst etwas Großes zustande zu bringen. (…) Auch wenn ich den Wunsch habe, dir deinen Schmerz zu nehmen, werde ich stattdessen lieber bei dir sitzen und dich lehren, ihn zu durchleben.

Wer wir sind und die Art, wie wir uns verhalten, haben mehr Einfluss darauf, wie gut unsere Kinder dereinst zurechtkommen werden, als das, was wir theoretisch über Beziehung wissen.

Apfelkuchen ohne Ei

Ayurveda Alchemist: Die große Ayurveda Kochschule

Mit freundlicher Erlaubnis von Sandra Hartmann, Autorin des Kochbuches „Der Schatz der Ayurveda Küche“ darf ich hier folgendes köstliches Rezept veröffentlichen.

Übrigens:
Wer mehr davon möchte, Sandra macht wunderbare Kochkurse in ihrer Ayurveda Kochschule www.rasayana.at, nur ein paar Minuten von der aivilo Praxis entfernt.

Zutaten:
(die Menge reicht locker um 6 Menschen zu verköstigen)

 

150 g Vollkornmehl
150 g Grieß
150 g Staubzucker aus Vollrohrzucker (dazu mahlt man den Vollrohrzucker in einer elektrischen Kaffeemühle)
200 g Butter
1 Packung Vanillinzucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1,5 Kilo Äpfel, gerieben
Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

1 tiefe Auflaufform (20×30) mit Fett bestreichen
Vollkornmehl, Grieß, Staubzucker, Salz, Vanillinzucker und Zimt miteinander gut vermengen, in 3 Teile teilen und beiseite stellen.
Die Äpfel waschen, eventuell schälen, reiben und in 2 Teile teilen
Backofen auf Ober- und Unterhitze einstellen und auf 200 Grad erhitzen
Butter schmelzen lassen

Den ersten Teil der Grieß-Mehl-Zucker Masse in der Form verteilen und mit dem ersten Teil der geriebenen Äpfel bedecken.
Dann die zweite Schicht Grieß-Mehl-Masse verteilen und mit dem zweiten Teil der Äpfel bedecken.
Jetzt mit der dritten Schicht Grieß-Mehl-Masse bedecken und mit Sonnenblumenkernen dekorieren.
Die Hälfte der geschmolzenen Butter mit einem Esslöffel auf den Kuchen verteilen und im Backrohr 20 Minuten bei 200 Grad backen.
Den Kuchen mit der anderen Hälfte geschmolzenen Butter begießen und weitere 25 Minuten backen.
Kuchen vollständig auskühlen lassen, dann bekommt er eine feste Form. Dies ist der schwierigste Teil dieses Rezeptes, denn der Kuchen schmeckt so lecker, dass man ihn am liebsten schon warm löffeln möchte 🙂