Kategorie: Buch-Empfehlungen

Bestellungen aus dem Herzen

21. Januar 2012 16:10

Dieses Buch von Bärbel und Manfred Mohr ist die Weiterentwicklung des Bestsellers „Bestellungen aus dem Universum“. Es zeigt, wieso wir manchmal unseren eigenen Wünschen im Wege stehen und hilft uns, unsere „Schatten-Seiten“ mit anzunehmen. Beim Wünschen geht es darum nachzuspüren, welches Gefühl mit dem Wunsch verbunden ist, also der Wunsch hinter dem Wunsch. Dann gilt es, dieses Gefühl schon jetzt in das Leben einzuladen, denn hier wirkt das Gesetz der Anziehung.
Leicht und fluffig zu lesen, viele schöne Zitate und Anregungen.

Beim Thema Kinderwunsch beispielsweise verstehe ich das so: Wenn mein Kind auf der Welt ist, was für ein Gefühl verbinde ich damit? Hier mal einige Beispiele aus meiner Praxis: Freude, Geborgenheit, bedingungslose Liebe.

Wie wäre es, dann – um bei diesen Beispielen zu bleiben – Freude, Geborgenheit oder bedingungslose Liebe jetzt schon in mein Leben einzuladen? Wie? Indem ich mich frage: Was gibt mir Freude? Wann oder wo fühle ich mich geborgen? Wo erlebe ich bedingungslose Liebe? Wem schenke ich sie?
All dies macht natürlich nicht schwanger, zumindest nicht sofort. Aber es beschäftigt uns, lenkt uns ab von unseren traurig kreisenden Gedanken. Und die Chance besteht, dass wir unseren Mangel füllen und uns somit wohler fühlen und uns die Wartezeit bis das Kind da ist verschönern. Es geht darum, auch im Warten möglichst zufrieden zu sein.
Dies soll aber nicht zu einem neuen Ansproch erhoben werden, so auf die Art: Ich muss immer strahlend durch die Welt rennen, nein, müssen Sie nicht. Traurig sein ist legitim, wenn ein Wunsch noch nicht erfüllt ist. Doch ist es ein Unterschied, ob ich ständig unter einer Trauerwolke lebe, oder ob ich die Sonne sehen kann und ab und zu den Regen spüre.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Wünschen ist das akzeptieren von etwaig damit verbundenen schattigen Gefühlen wie z.B. Ängsten oder Widerständen (ich schreibe hier bewusst nicht “negative” Gefühle, weil alle Gefühle ein Teil von uns sind und alleine schon deswegen liebenswert).

Zunächst klingt das wie ein Paradox – wieso sollte ich Ängste oder Widerstände davor haben, dass sich mein größter Herzenswunsch erfüllt??? Wenn wir beim Beispiel Kinderwunsch bleiben, sind mir da in meiner Praxis beispielsweise untergekommen: Angst davor überfordert zu sein; Angst vor Veränderung der Partnerschaft; Angst vor der Schlaflosigkeit; das tiefe Gefühl es nicht Wert zu sein, einfach nur das Geschenk der Empfängnis erhalten zu dürfen; der Widerstand die eigenen Freiheit aufzugeben; die Unsicherheit, wie sich das Leben verändern wird und vieles mehr.

Hier nutzt es nichts, diese Ängste oder Widerstände zu negieren, so auf die Art „Sei doch nicht dumm, das ist doch, was Du Dir wünscht, also stell Dich nicht so an, sei gefälligst offen für Deine Wunscherfüllung“. Hilfreicher ist es, sich diese Ängste oder Widerstände einzugestehen und sie in Liebe anzunehmen (im Buch schreiben sie von in Liebe ins Herz nehmen). Anzuerkennen, dass beides sein darf: Der große Wunsch UND damit verbundene schattigen Gefühle.

Das ist der Weg hin zur Selbstliebe mit allen ihren Facetten, selbst wenn man gerade einen Mangel (also einen unerfüllten Wunsch) erlebt.

Das Wunder der Selbstliebe

19. Januar 2012 23:40
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Selbstliebe lernen … ein “Auftrag” den man in so ziemlich jedem Selbsthilfeseminar bekommt. Die meisten von uns haben gelernt, dass es egoistisch ist, auf sich zu schaun, dass man nicht “nein” sagen darf. Hier dazu Textausschnitte aus dem Buch, gefunden auf der Bärbel Mohr Webseite:

Zum Thema Egoismus versus Selbstliebe:

“Wären Egomanen wirklich ehrlich zu sich selbst, würde ihnen vielleicht bald ihre fehlende Selbstliebe bewusst. Man kann im Grunde jedes Verhalten eines Menschen in 2 Kategorien einstufen. Entweder es geschieht aus Liebe- oder es ist ein Schrei nach Liebe. Jemand, der sehr im Ego ist, braucht immer etwas: Anerkennung, Zuneigung, Erfolg, jemand der ihm zuhört. Wer im Ego ist, lebt stetig im Mangel- und jeder Mangel kann letztlich auf fehlende Liebe zurückgeführt werden. Eigentlich sucht dieser Mangel Liebe, sonst nichts. Weil der Egoist sich darum selbst nicht lieben kann, muss er sich die Liebe von außen holen. Denn unser Ego hat nie genug, es fordert, beschuldigt und klagt die ach so fehlende Liebe dann immer wieder von anderen Menschen ein, endlos und unablässig. Darum würde ich sagen, schließen sich Selbstliebe und Egoismus gegenseitig aus. Einen Egoisten könnte man als weitgehend von Selbstliebe befreite Zone bezeichnen.”

Zum Thema “nein” sagen:

“Ein Ja zu mir zeigt sich nun mal oft in einem Nein zu dir. Oft sage ich nämlich Ja, nur um zu gefallen, um gut anzukommen, oder um einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Aber bin ich dabei wirklich auch freundlich zu mir selbst? Wäre nicht stattdessen auch öfter mal ein ehrliches Nein angebracht?”

Zum Thema warum Selstliebe glücklich macht:

“Ohne Selbstliebe bin ich wie ein ewiges Kind, das dauernd jemanden braucht, der mich unterstützt, ja vielleicht sogar rettet. Ohne Selbstliebe bin ich nicht frei, denn mein Wohl und Wehe hängt ständig davon ab, was andere mir geben oder nicht geben, was andere tun oder eben nicht. Ich werde zum Opfer der Umstände, zum Spielball der Geschehnisse. Das fühlt sich sehr unglücklich an.

Aber Selbstliebe- macht glücklich! Ich beginne in mich reinzufühlen und erkenne, was tut mir gut und was nicht. Und dann entscheide ich mich für das, was mir gut tut und handle auch dementsprechend. Manchmal trete ich dabei anderen auf die Füße, manchmal sage ich Nein, manchmal kann sicher geschehen, dass sich Menschen dann verabschieden und gehen. Das ist dann auch OK. Aber das Wichtigste ist doch: Ich tue, was mir gut tut. Früher hab ich vielleicht mehr getan, was anderen gut tut, auch wenn ich mich dabei verdrehen musste, dass es mir selbst nicht gut getan hat. Es ist wirklich so einfach: Selbstliebe bedeutet, zu spüren, was mir gut tut, und dementsprechend zu handeln. Das fühlt sich dann gut an, weil es mir einfach gut tut!”

Und hier noch ein paar Gedanken von mir dazu
(es folgt nun ein vielleicht etwas kindlicher-weltrettender-Ansatz, aber was soll´s ;;-)

Angenommen alle Menschen in meinem Umfeld schauen drauf, dass es ihnen gut geht.
Dann sind alle Menschen in meinem Umfeld glücklich, weil sie ja haben, was sie brauchen.
Dann strahlen alle Menschen in meinem Umfeld Zufriedenheit aus.
Und alle Menschen in meinem Umfeld respektieren auch meine Wünsche, weil sie ja wissen, wie gut es tut auf die eigenen Wünsche zu hören.
Ergo: Selbstliebe führt zur Liebe und Respekt auch von anderen Menschen. Und hier kommt dann das “wir” ins Spiel: Wenn alle Menschen in meinem Umfeld zufrieden sind, dann verbringen wir ur gerne Zeit zusammen, einfach weil wir es wollen, nicht müssen.

(jaaaa, OK, wir sind nicht immer alle zufrieden, natürlich nicht. Aber wir können wenigstens in den unzufriedenen Zeiten auch auf uns schauen und somit liebevoll mit uns umgehen und somit strahlen wir auch schon wieder anziehender aus, womit wir auch wieder beim Punkt “wir” angelangt wären ;;-)

Manchmal muss man das Wohl des anderen über das eigene Stellen, aber dann ist das Glas so gefüllt, wir stark genug um das mit vollem Herzen und in voller Liebe tun zu können :-) )

Soda, ich veröffentliche das mal unzensuriert, meine Gedanken um 23:00 eines Donnerstags Nacht. OOOhhhhh jaaaaa, ich werde zur Bloggerin!!! (Danke an meinen Bruder Thomas Wollinger, hoffe Du hast eh bis zum Ende gelesen, gleich mal ein kleiner Test ;;;;;;-)

Man kann übrigens auch hier unten unter “Antwort hinterlassen” (oder wenn das nicht aufscheint in der Titelzeile unter “Kommentare” mit-philosophieren über das Thema – freue mich über alle Aspekte :-) )

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

14. Mai 2010 15:20
Liebe Dich selbst und Du kannst heiraten wen Du willst

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Ein Beziehungsratgeber der anderen Art. Primär geht es hier darum, wie wir uns selbst prüfen und ändern können, bevor wir versuchen mit viel Energie den Partner zu ändern. (letzteres ist sowieso meistens nicht mit Erfolg gekrönt)

Eine der Grundaussagen dieses Buches von Eva-Maria Zurhorst ist, dass wir von unserem Partner lediglich das gespiegelt bekommen, was wir eigentlich an uns selbst nicht leiden können, was wir schon längst verdrängt haben, was wir an uns nicht wahrhaben möchten. Das bringt uns natürlich auf die Palme oder lässt und mit Widerstand reagieren, weil wir mit unseren vermeintlich negativen Seiten nicht gerne konfrontiert werden.

Laut diesem Buches drängen wir (unbewusst) unserem Partner unseren “Film”, unsere Sicht der Welt auf. Da wir uns nur Partner suchen, die das Spiel mitspielen, nimmt der Partner (unbewusst) die ihm zugedachte Rolle an.

Demnach bedeutet Beziehungsarbeit: Nachfühlen, ehrlich zu sich selbst sein, in Dialog mit sich selbst und dem Partner gehen, alte Muster entdecken und auflösen. Die eigene Sicht der Welt ansehen und neu überdenken.

Sehr gefällt mir, dass Frau Zurhorst ehrlich und offen von ihrer eigenen Beziehung spricht, sie stellt sich also auf kein Podest. Sehr erfrischend!

Liebe dich selbst und freue dich auf die nächste Krise

Das Nachfolgebuch finde ich ebenfalls empfehlenswert. Es geht noch mehr in die Tiefe, bringt zahlreiche Übungen und praktische Beispiele.

Frau Zurhorst gewährt noch mehr Einblick in die eigene Beziehung: Sehr spannend und ehrlich beschreibt sie, wie sich ihre eigene Beziehung seit der Publikation des ersten Buches, das ja ein Bestseller wurde, verändert hat.

Ich finde diese Bücher empfehlenswert sowohl für Menschen, die sich bereits in einer Beziehung befinden, also auch für jene, die nach der Suche nach eine Beziehung sind.

Glücklich ohne Grund

4. April 2010 11:47
Glücklich ohne Grund

Glücklich ohne Grund

Marci Shimoff forschte lange und fand schließlich 100 Menschen, die von sich behaupten, absolut glücklich zu sein. In Interviews filterte Marci Shimoff heraus, was die Gemeinsamkeiten dieser 100 Glücklichen sind und was echtes Glück von innen ausmacht.

Laut Autorin hat dauerhaftes inneres Glück nichts zu tun mit dem Erreichen von “wenn – dann” Ereignissen wie z.B. „Ich werde glücklich sein wenn … ich soundsoviel abgenommen habe, … wenn ich den neuen Job habe, … wenn ich den Traummann habe, … wenn ich ein Kind habe“.

Vielmehr ist inneres Glück von äußeren Umständen unabhängig. Dauerhaftes inneres Glück kann laut Autorin trainiert werden, wie man eine Sportart oder ein Musikinstrument übt.
Trotzdem ist es wichtig, einengende äußere Umstände nach und nach aus dem Leben zu schaffen und positive Umstände ins Leben einzuladen und anzuziehen.

Das Buch “Glücklich ohne Grund” enthält zahlreiche spannende Lebensgeschichten.Auch die Autorin schreibt selbst über sich. Sie war schon als Kind nicht glücklich, obwohl sie in glücklichen Familienverhältnissen lebte. Sie beschreibt, wie sie es geschafft hat, sich von der drückenden Last, die sie immer begleitet hat, zu befreien.

Das Buch ist einfach zu lesen, sehr gut geschrieben. Gute Bettlektüre.

EmotionalKörper Therapie – Emotional Body Healing

4. April 2010 10:42
Emotionalkörpertherapie

Emotionalkörper-therapie

Die EKT (EmotionalKöper-Therapie bzw. Emotional Body Healing) ist eine wirksame Methode, die Sie mit Ihren Gefühlen in Kontakt bringt. Dadurch können seelische Verstrickungen und körperliche Beschwerden heilsam aufgelöst werden, Sie kommen in liebevollen Kontakt mit sich selbst.

Die EKT wurde von Anne Söller und Susanna Lübcke entwickelt. In diesem Buch beschreiben sie die Methode ausführlich, sodass man sie für den eigenen Alltag gut anwenden kann.

Mehr Infos zu Anne Söller und Susanna Lübcke bzw. den aktuellen EKT Seminaren in Österreich, Deutschland und Schweiz finden Sie auf www.emotionalkoerpertherapie.de.

Das Buch ist auf deutsch und auf englisch (= Emotional Body Healing) erhältlich.

Buchtipps zum Thema Kinderwunschhilfe

4. April 2010 09:09

Die Bücher von Birigt Zart begleiten Frauen einfühlsam und verstehend auf dem Kinderwunschweg. Hier geht es vor allem darum, Hintergründe der ungewollten momentanen Kinderlosigkeit aufzudecken. Gibt es vielleicht versteckte Ängste, hinderliche Glaubenssätze? Die Bücher stärken das Vertrauen in sich, in die eigene Weiblichkeit und in das Leben. Birgit Zart vertritt einen ganzheitlichen Ansatz. Mir gefällt an ihren Büchern, dass die Anhängerin der Komplementärmedizin (in ihrem Fall v.a. Homäopathie) ist und trotzdem die Schulmedizin nicht ausschließt. Beides darf nebeneinander stehen, je nach Situation und Bedarf.

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Gelassen durch die Kinderwunschzeit

Fruchtbarkeitsmassage

Fruchtbarkeitsmassage

Kinder-Wunsch-Reisen Meditationen

Kinder-Wunsch-Reisen Meditationen

Buchtipps zum Thema Essen als Sucht

16. Dezember 2009 09:47

Aus meiner Erfahrung ist es so wichtig, die Esssucht durch und durch zu verstehen – sich selbst und sein Verhalten durch und durch zu verstehen. Man erlebt sich in der Esssucht oft als Abnormal. Wenn man die Esssucht versteht wächst auch das Verständnis für sich selbst.

Viele Frauen sagen, dass sie eh wissen um was es geht, nämlich dass sie das Essen nicht kontrollieren können. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Frauen die an Esssucht leiden haben darüber hinaus noch viele andere Themen die beachtet werden möchten. Um nur eines herauszugreifen, z.B. dass sie sich schon seit je her “anders” gefühlt haben, weil sie Dinge zwischen den Zeilen lesen können, die andere nicht wahrnehmen. Dass sie ein sehr sehr reiches emotionales Innenleben haben und sich dadurch von vielen anderen unterscheiden.

Bücher unterstützen dabei, sich selbst besser zu verstehen und somit einen weiteren Schritt aus der Esssucht zu gehen.

Es gibt mittlerweile unzähliche gute Bücher über Esssucht. Folgende Bücher möchte ich herausgreifen:

Die Frau, die im Mondlicht aß

Die Frau, die im Mondlicht aß

Dieses Buch beleuchtet die Esssucht von vielen verschiedenen Seiten. Es beschreibt anschaulich, wie Frauen mit Esssucht dazu neigen, das Essverhalten vor alle anderen Probleme zu schieben. Sie sind dann so mit dem Essverhalten beschäftigt, dass für die echten, dahinter liegenden Themen keine Zeit und keine Energie mehr bleibt.

Das Buch hilft einen, ein besseres Verständnis zu sich selbst aufzubauen. Es ist ein Buch, das viel Weisheit enthält, sodass man es öfters lesen kann und wohl jedes Mal unterschiedliche Botschaften mitnimmt. Jedes Kapitel enthält auch ein Märchen oder eine Geschichte, wo das Thema, um das es geht behandelt wird.

Essen als Ersatz

Essen als Ersatz

Ein meiner Meinung nach sehr gutes Werk mit vielen praktischen Tipps. Von Geneen Roth stammt der Ansatz mit den “Zuwinkern / Summern”, den ich in meiner Arbeit ebenfalls verwende. Sie beleuchtet die Esssucht umfassend und beschreibt ehrlich ihren eigenen Weg aus der Esssucht.