Kategorie-Archiv: Buch-Empfehlungen

10 Minuten Meditation

Diese 10 Minütige Meditation von Franziska Diesmann  und Torsten Abrolat höre ich derzeit jeden Morgen und tut mir sehr gut:

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Meditation halte ich für ein wichtiges Instrument, um zu sich zu kommen und sich nicht vom Gedankenkarussell davontragen zu lassen. Es gibt zahlreiche Formen der Meditation, man muss nicht unbedingt stock steif eine halbe Stunde dasitzen. Egal wie man es macht, es ist wichtig, dem Geist regelmäßig die Chance zu geben, zur Ruhe zu kommen. Vor allem wenn man an Schlafstörungen leidet, an belastenden Grübeleien oder wenn man ständig auf hohem Stressniveau lebt.

Juhu! Das Buch ist fertig!

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„Ist es möglich, sich von Essanfällen zu befreien?“ – „Ja, ist es! Ich habe es selbst erlebt!“

Olivia Wollinger beschreibt autobiografisch jene Schritte, die zu ihrem suchtfreien Essverhalten führten. Sie gibt offenherzig Einblick in ihren Erfahrungsschatz und teilt Erfolge ebenso wie Rückschläge. Mit nützlichen Informationen und alltagstauglichen Übungen hilft sie einfühlsam anderen Betroffenen, den eigenen Weg zum Wohlfühlgewicht zu finden.

Mag. Olivia Wollinger litt jahrelang an einer Essstörung. Als ihr dies bewusst wurde, begann ihre lebensverändernde Reise zur Selbsterkenntnis und Heilung. Heute begleitet sie Menschen mit Esssucht in ihrer Praxis in Wien, hält Workshops und bloggt auf www.aivilo.at.

290 Seiten, hier finden Sie eine Leseprobe

Das Taschenbuch kostet Euro 19,90 (Deutschland) und Euro 20,46 (Österreich), erhältlich über www.amazon.de

Wenn Sie direkt bei mir bestellen, kann ich Ihnen das E-Book um Euro 15 anbieten. Dazu tun Sie bitte folgendes:

1.) Sie überweisen Euro 15 auf mein Konto
IBAN: AT33 1200 0007 8405 1161
BIC: BKAUATWW
Überweisungsgrund: Buch, Ihr Nachname

2.) Sie schicken mir eine E-mail und schreiben mir, dass Sie überweisen haben und welches E-Book Format (EPUB, AZW3, MOBI, pdf) Sie brauchen.

3.) Ich checke mein Konto (kann ein paar Tage dauern bis die Überweisung da ist, schneller geht´s, wenn Sie mir Ihre Überweisungs-Bestätigung mitmailen). Falls ich nicht gerade auf Urlaub oder auf Fortbildung bin, erhalten Sie Ihr E-Book spätestens am nächsten Werktag.

Der Buch-Countdown läuft!

Vielen Dank für die Anfragen, wann das Buch fertig sein wird. Es freut mich, dass jetzt schon daran Interesse besteht, obwohl ich den Titel immer noch  nicht verraten habe und es auch noch keinen Text davon zu lesen gibt 🙂 Soviel sei bereits verraten: Es ist ein autobiografischer Ratgeber für ein suchtfreies Essverhalten.

Der Status Quo:  Nach neun Monaten Arbeit ist das Buch endlich fertig! Wenn alles glatt geht, werde ich am Montag 8. Juni das erste Probe-Exemplar in Händen halten. Dann prüfe ich das Cover und das Layout. Je nach dem, ob alles passt oder ob es noch Änderungen geben wird, kommt das Buch dann gleich in den Verkauf oder erst eine Woche später.

Es wird über amazon.de erhältlich sein.
Da es mein erstes Buch ist, bin ich sehr aufgeregt 🙂

Ich  halte Sie auf dem Laufenden!

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Der große Bioschmäh

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von Clemens G. Arvay, 2012
Dieses Buch kann auch in den Büchereien Wien entliehen werden.

Der Autor machte sich die Mühe, zahlreiche Bio-Bauernhöfe persönlich zu besuchen und beschreibt in diesem Buch seine Erlebnisse.

Bevor ich dieses Buch las dachte ich, dass ich mit reinem Gewissen Bio-Tiere essen könnte. Dass alle Bio Tiere ihr Leben lang fröhlich im Freien umher liefen. Ich dachte, dass die Schlachtung der Bio Tiere „human“ passieren würde. Ich war von der Werbung mit dem süßen Schweinchen oder der schönen Plakate mit der in die ferne blickende Kuh manipuliert.

Was ich in diesem Buch erfahren musste war, dass vielen Biohühner zwar der vorgesehene Auslauf nach Vorschrift zur Verfügung steht, dass dieser allerdings oftmals nicht genutzt wird. Gründe dafür: Hackordnung, nicht Huhn gerechte Gestaltung des Auslaufes (keine Versteckmöglichkeiten), zu viele Hühner. Das bedeutet in vielen Fällen mehrere tausend Hühner in einer Halle im eigenen Kot, keine huhngerechten Sitzstangen.

Weiters musste ich lernen, dass der Aufenthalt im Freien ein sehr dehnbarer Begriff ist, dass die Aussparung im Dach, wo Licht hereinkommt, unter Umständen reicht. Sehr deutlich wird in diesem Buch dargestellt, dass die Biotierhaltung der großen Konzerne eine Massentierhaltung ist und es darin in der Tierhaltung keine wesentlichen Unterschiede zu „normalen“ Tieren gibt.

Die Schlachtung passiert auch bei Bio Hühnern, Rindern und Lämmern unter größten Stress, weil die Tiere die Tötung der anderen Tiere mitbekommen. z.B. bei der Schlachtung von Kühen wird nicht nach jeder Kuh der Schlachtraum gereinigt um Zeit und Kosten zu sparen. Die Beschreibung der Hühnermassentötung erspare ich Ihnen hier.

Auch die biologische Obst- und Gemüseherstellung wird hinterfragt, insbesondere die Arbeitsbedingungen der Erntehelfer/innen.

Bei der Brotherstellung ahnte ich schon meinen Teil, weil mir das Biobrot in den großen Supermarktketten nicht schmeckte und es schnell schimmelte. Darin wurde ich bestätigt: Das Brot wird maschinell vorgefertigt, eingefroren und in den Filialen aufgebacken. Auch hier zeigt uns die Werbung andere Dinge.

Die Frage, die sich mir nach Lektüre des Buches stellte war: Wem glauben? Schickt man den großen Supermarktketten Emails mit Fragen zur Biotierhaltung, bekommt man den Eindruck, dass die Tiere quasi einzeln gestreichelt werden. Bei der Lektüre des Buches „Der große Bioschmäh“ bekam ich einen völlig anderen Eindruck.

Die Frage ist nun: Was nun tun mit diesem Wissen?! Welche Konsequenzen daraus ziehen? Jede und jeder von uns muss seine eigenen Entscheidungen treffen und dahinter stehen. Ich finde es wichtig, dabei die Augen für Tatsachen zu öffnen und dann eine bewusste Wahl zu treffen. Denn wir als Konsumentinnen und Konsumenten haben letztendlich die Macht.

Naturheilbehandlung für zu Hause und unterwegs

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von Dr. med. Erich Rauch

In Facebook mehren sich dieser Tage wieder einmal die Krankmeldungen wegen Husten und Schnupfen. Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um Ihnen dieses Buch vorzustellen. Es enthält zahlreiche Naturheilbehandlungen genauestens beschrieben, beispielsweise Einläufe, Schwitzpackungen, Inhalation und Entzugsbäder.

Erst im Jänner durfte ich selbst die Erfahrung machen, dass Bittersalz, vier Einläufe, Schwitzen und ein Entgiftungsbad mein Fieber innerhalb eines Tags von 38,9 auf 37,6 senkte. Das war beruhigend, denn aufgrund des nahenden Urlaubs hatte ich nur ein Zeitfenster von einer Woche um gesund zu werden. Danach senkte ich die „Dosis“ auf Bittersalz, 3 Einläufe und ein Entgiftungsbad pro Tag. Ergebnis war, dass ich mich am Ende der Woche gereinigt (no na 😉 vital und fit fühlte. Der Gedanken an einen Einlauf scheint nicht gerade prickelnd, doch mit etwas Übung ist das wirklich keine große Sache mehr. Bei Fieber ist die Spühlung mit kühlem Wasser sogar äußerst angenehm.

Der große Nachteil der Naturheilverfahren ist, dass sie mehr Zeit brauchen, als ein Pulver einzuwerfen. Es braucht also eine grundlegende Entscheidung, welchen Weg man bei der Gesundung gehen möchte.

Warum französiche Kinder keine Nervensägen sind

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von Pamela Druckerman

Dies ist ein autobiografischer Erziehungsratgeber. Die Autorin ist Amerikanerin, mit einem Briten verheiratet und beide leben in Paris. Als sie ihr erstes Kind bekommt, beginnt sie die Unterschiede zwischen amerikanischen und französischen Erziehungsstilen zu beobachten. Sie beschreibt dies mit großer Selbstehrlichkeit und steht erfrischend zu ihrer eigenen Unperfektion.

Sie geht auf Themen wie Schlafen, Essen und Regeln ein. Bei französischen Kindern scheint es üblich zu sein, dass diese bis zum vierten Monat das Durchschlafen erlernt haben. Darüber hinaus scheinen französische Kinder Gemüse nicht abzulehnen.

Witzig und kurzweilig zu lesen, die Erziehungsbeobachtungen sind anhand des Kinder-Alltags der Autorin erklärt. Ich finde, dass das Buch Bewusstsein dafür schafft, dass es scheinbar so etwas wie national gültige Erziehungsregeln gibt, eine Art Common Knowledge, dem man nur schwer entkommt. Also dass in diesem Fall die Franzosen anders geprägt sind als die Amerikaner. Die Autorin erfährt wie schwierig es ist, Erziehungsstile in andere Kulturen zu verpflanzen. Das Buch bestärkt Eltern darin, an „Elternzeit“ zu denken und nicht alle Gedanken und alles Handeln um das Kind zu drehen, sondern auch dem Kind seine Privatsphäre zu lassen.

EKT Buch seit heute in den Büchereien Wien!

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Seit heute kann das Buch EmotionalKörper-Therapie von Susanna Lübcke und Anne Söller in den Büchereien Wien entliehen werden.
Die Entlehnung aller Bücher ist kostenfrei, der Jahresmitgliedsbeitrag dafür liegt bei Euro 23.

Die EKT Methode wird in dem Buch genau beschrieben. Vor der ersten EKT-Sitzung ist das Lesen des Buches zwar nicht notwendig, aber empfehlenswert.

Verletzlichkeit macht stark

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von Brene Brown

Dieses Buch fühlt sich an wie heiße Schokolade an einem kalten Wintertag. Brene Brown steht zu ihrer eigenen Verletzlichkeit und es tut der Seele gut ihre zum Teil sehr persönlichen Geschichten zu lesen. Meiner Meinung nach ist dies eines jener Bücher die auf die Pflicht-Literaturlisten unserer Schulen und Unis gehören würde 🙂

Brene Brown forscht zum Thema Scham. Neben ihren Büchern gibt von ihr einige interessante youtube Videos.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham: Bei der Scham geht es darum, wer wir sind. Bei der Schuld geht es um unsere Verhaltensweisen. Schuld ist genauso mächtig wie Scham, aber sie hat eine positive Wirkung, während Scham destruktiv ist.

Scham = ich bin schlecht
Schuld = ich habe etwas schlechtes getan

Ich halte die Beschäftigung mit dem Thema „Scham“ für essentiell wichtig bei:

  • Selbstwertmangel
  • bei übergroßen Perfektionismus
  • bei dem Gefühl nicht dazu zu gehören
  • wenn man denkt nicht gut genug zu sein
  • bei Angst, Gefühle zu zeigen
  • bei Empfinden überwältigendem Mangels wie z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch
  • bei Suchtverhalten und emotionaler Betäubung
  • bei Angst eine schlechte Mutter zu sein

Hier ein paar Aussagen aus dem Buch, die mich besonders berührt haben:

Das Gegenteil von „nie genug“ ist nicht das „mehr als man sich vorstellen kann“. Das wirkliche Gegenteil des Mangels ist das „genug sein“

Bis wir nicht mit offenem Herzen empfangen können, geben wir auch nie wirklich mit offenem Herzen.

Nichts hat mein Leben mehr verwandelt als die Einsicht, dass es Zeitverschwendung ist, meinen Wert an der Reaktion der Leute auf der Zuschauertribüne zu messen. Menschen die mich lieben, sitzen nicht in den Zuschauerrängen, sie sind mit mir in der Arena. Sie kämpfen für mich und mit mir.

Scham bezieht ihre Macht daraus, dass sie nicht zur Sprache gebracht wird. Scham gedeiht in der Geheimhaltung, und der Grundsatz „Du bist so krank wie deine Geheimnisse“ aus der Suchttherapie hat eine seriöse wissenschaftliche Grundlage.

Wenn wir uns ein tieferes und bedeutsameres spirituelles Leben wünschen, führt der Weg unvermeidlich über das Terrain der Verletzlichkeit.

Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.

Perfektionismus motiviert unsere Kinder nicht, exzellente Ergebnisse anzustreben oder ihr Bestes zu geben. Perfektionismus führt vor allem dazu, dass sie das, was andere denken für wichtiger halten als das, was sie selbst denken oder empfinden.

Die vielerorts verbreitete Auffassung, wenn wir eigene Kinder hätten, wäre unsere Reise zu Ende und die ihre begänne, ist ein fataler Irrglaube. (…) Dass unsere Kinder an ihren Selbstwert glauben, setzt voraus, ihnen diese Reise und dieses innere Ringen authentisch vorzuleben. (…) Letztendlich können wir unsere Kinder nicht zu mehr Schamresilienz erziehen, als wir sie selbst aufzubringen imstande sind.

Für mich ist die Frage der guten Erziehungswerte eine des Engagments: Sind wir aufmerksam? Denken wir unsere Entscheidungen durch? Sind wir offen dafür, Irrtümer nicht aufzubauschen, aber aus ihnen zu lernen? Sind wir neugierig und bereit, immer wieder Fragen zu stellen?

Kinder aufzuziehen, die Hoffnung und Mut haben, verletzlich zu sein, heißt, beiseite treten und die Enttäuschungen erleben lassen, zulassen, dass sie mit Konflikten umgehen, lernen, sich selbst zu behaupten, und die Möglichkeit haben zu versagen. Wenn wir unseren Kindern immer in die Arena folgen, ihre Kritiker zum Schweigen bringen und dafür sorgen, dass sie siegen, werden sie nie lernen, dass sie die Fähigkeit haben, selbst etwas Großes zustande zu bringen. (…) Auch wenn ich den Wunsch habe, dir deinen Schmerz zu nehmen, werde ich stattdessen lieber bei dir sitzen und dich lehren, ihn zu durchleben.

Wer wir sind und die Art, wie wir uns verhalten, haben mehr Einfluss darauf, wie gut unsere Kinder dereinst zurechtkommen werden, als das, was wir theoretisch über Beziehung wissen.