ankommen im Körper

Von Olivia Wollinger, 23. Januar 2010 18:54
Mag. Olivia Wollinger, sitzend

Willkommen bei aivilo :-)

Diese Webseite steht unter dem Motto: Ankommen im Körper.

“Ankommen im Körper” ist die Überschrift für meine Arbeit mit Menschen, die ich mit Körperarbeit, Ernährungsberatung und Seminaren begleite.

Ankommen im Körper bedeutet für mich, dass wir über das achtsame Spüren und die liebevolle Wertschätzung unseres Körpers in Kontakt zu uns selbst treten. Denn unser Körper ist ein wertvoller Ratgeber! Er drückt aus, was wir manchmal nicht wahrhaben können (oder wollen), worüber zu schweigen aber unmöglich ist.

Unser Körper zeigt uns an, wann wir wieder einmal zu schnell durch das Leben hetzen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn einem die Zeit zerrinnt, flüchtig wie Sand in den Fingern. Oder das Gefühl ständig atemlos am Sprung zu sein, mit dem mahnenden „ich sollte“, „ich müsste“ im Hinterkopf.

Wenn wir lernen in unserem Körper zu sein, dann können wir die Zeit für einen Moment bewusster und damit langsamer genießen und aus der Hektik und den Sorgen des Alltags aussteigen.

Ankommen im Körper bedeutet für mich darüber hinaus sich mit sich wohlzufühlen. Angesichts der aktuell herrschenden hohen Ansprüche an unser Aussehen und unsere Vitalität will auch das gelernt sein!

Dazu passt der momentan moderne und gern in der Werbung benutzte Slogan „Einklang von Körper und Geist“. Klingt irgendwie einfach, logisch und erstrebenswert … doch was bedeutet das eigentlich wirklich?

Hierzu spricht mich folgendes Zen Zitat an, da es schön praktisch und herrlich unesoterisch ist:

Was heißt nun in “Einklag von Körper und Geist”? Das heißt nur, dass sich der Geist dort befindet, wo der Hintern im Moment sitzt, wo die Füße im Moment stehen und wo die Hände im Moment werken.

Ankommen im Körper sehe ich als spannenden, herausfordernden, lohnenden Lernprozess.

In diesem Sinne heiße ich Sie herzlich willkommen auf der aivilo Webseite und würde mich freuen, Sie in meiner Praxis begrüßen zu dürfen.

Herzlichst,

Olivia Wollinger

Psychotherapie bei Essstörungen

Von Olivia Wollinger, 29. Juli 2010 15:40

Der nachfolgende Artikel wurde verfasst von meiner Kooperationspartnerin Mag. Doris Nowak-Schuh. Sie ist erfahrene Psychotherapeutin, unter anderem auf dem Gebiet Essstörungen.

In der Fachwelt herrscht die einhellige Meinung, dass bei Essstörungen wie Bulimie, Binge Eating Disorder oder Anorexie Psychotherapie die Behandlung der Wahl ist.

Warum?Weil der zugrunde liegende Konflikt immer ein psychischer ist und das Essen oder Nicht-Essen ein Symptom dieses inneren Ungleichgewichts ist.

Ich möchte diese Fachmeinung noch ergänzen: Für mich ist die Behandlung der Wahl die Kombination von Psychotherapie und Körperarbeit, und zwar durchgeführt durch TherapeutInnen, die in der Behandlung von Essproblemen erfahren sind. In meiner langjährigen Kooperation mit Olivia Wollinger hat sich immer wieder bestätigt, wie fruchtbar das Zusammenwirken von Psychotherapie und Shiatsu für unsere (fast immer weiblichen) Klientinnen ist und wie rasch sich Erfolge einstellen, wenn beide Ebenen – Körper und Psyche – genährt werden.

Was passiert in einer Psychotherapie…

In meiner therapeutischen Arbeit mit Frauen, die unter Essproblemen leiden, ist es mir wichtig, ihnen zuerst einmal ein Verständnis für sich selbst, ihre psychischen Muster und ihre Probleme zu vermitteln. Dabei lege ich großen Wert auf ein vertrauensvolles Klima, in dem alles gesagt werden darf. Meine psychotherapeutische Herangehensweise basiert auf einem „leistungsfreien Raum“: Denn Ziel der Psychotherapie ist nicht in erster Linie eine Zu- oder Abnahme, sondern die Schaffung eines Raums, in dem die Klientin endlich einmal so sein darf wie sie nun einmal ist. Mit all ihren Stärken, Schwächen, Ängsten, Sorgen, Ecken und Kanten. Denn dieser Weg führt zu einer weiblichen Identität, die auch unabhängig vom Druck der üblichen gesellschaftlichen Schönheitsnormen bestehen kann. Die Erfolge auf der Waage stellten sich bei meinen Klientinnen bisher fast immer nach einiger Zeit ganz von selber ein.

Ziele meiner psychotherapeutischen Arbeit mit Frauen mit Essproblemen…

  • Die Herstellung einer gesunden Beziehung zum eigenen Körper. Wahrnehmen was braucht er wann, was tut ihm gut, worauf kann er verzichten?
  • Die Ansprüche an mich selbst relativieren und überprüfen, was mich wirklich glücklich macht.
  • Mich selbst lieben lernen
  • Lernen, mit Konflikten umzugehen und an Frustrationen zu wachsen
  • Den Zugang zu den verschiedenen Gefühlen wieder finden und Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln, die nicht gegen mich selbst gerichtet sind

Je nach individueller Situation und persönlichen Vorlieben können diese Themen in Einzelsitzungen oder in der Gruppe bearbeitet werden – mit beiden Settings habe ich gute Erfahrungen. Der Vorteil der Gruppe ist, dass die Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln und ihre Sorgen teilen können. Dadurch wird so manches leichter. Der Vorteil der Einzelarbeit wiederum ist, dass man eine Stunde in einem sehr geschützten Rahmen ganz für sich hat. Da spricht es sich oft leichter über Dinge, die bisher unaussprechlich waren.

Falls Sie über eine Psychotherapie nachdenken…

… können Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. Es dient dem Kennenlernen und ist gleichzeitig eine Beratung über Therapiemöglichkeiten und Hilfsangebote abgestimmt auf Ihre individuelle Situation. Sollte ich im Moment keine freien Plätze haben, empfehle ich auf Wunsch andere TherapeutInnen, die in der Behandlung von Essproblemen erfahren sind.

Für welche Therapiemethode und welches Setting Sie sich auch immer entscheiden wollen – eines steht für mich jedenfalls fest: Niemand muss sich seinem Unglück fügen. Es gibt immer Wege zur Veränderung. Je früher man damit beginnt, umso leichter ist es.

Mag.a Doris Nowak-Schuh
www.nowak-schuh.at
Klinische und Gesundheitspsychologin
Arbeitspsychologin
Psychotherapeutin für Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel

Die Esssucht und meine persönliche Geschichte

Letztens in meiner Praxis erzählte ich einer Klientin ein wenig von meiner Geschichte, vor allem um ihr Mut zu machen. Diese Klientin schaute mich erstaunt an mit den Worten: „S-I-E hatten Esssucht? Wirklich? S-I-E???“

Das hat sich in meiner Praxis nun schon einige Male so oder so ähnlich zugetragen.

Mich überraschte es, dass dies offensichtlich nicht “alle” wissen. Ich war mir sicher, dass man dies hier deutlich zwischen den Zeilen lesen kann.

Vielleicht ist es Zeit, meine Geschichte explizit öffentlich zu machen, nicht nur in den Seminaren sondern auch hier auf dieser Webseite.

Ja. Ich hatte Esssucht.

Und wie.

Richtig begann es, als ich 21 Jahre alt war.

Mein damaliger Freund hatte mich zuerst betrogen und dann verlassen. Nach einem Urlaub mit Freundinnen – ich weiß es noch wie heute – passte meine Hose nicht mehr und ich wollte unbedingt wieder hineinpassen. Dem voran ging eine Diät als ich 20 war, wo ich so richtig dünn wurde. Tja, mit dem Liebeskummer konnte ich meine Disziplin wohl nicht mehr halten. Und es sind nun mal die Süßigkeiten, die das Leben versüßen und Karotten mit Hüttenkäse …..

Wobei der Liebeskummer der Auslöser war, bestimmt nicht die Ursache. Der Hang zum zwanghaften Essen schlummerte schon wesentlich länger in mir.

Ich begann damals mit dem Kreislauf fasten (z.B. nur eine gewisse Anzahl Stück Obst den ganzen Tag) Da nahm ich super ab, fühlte mich stark, erhaben, zielsicher. Wollte alle überzeugen, von meiner tollen, gesunden, vitalen Art zu leben.

Das hielt ich dann max. 10 Tage durch. Dann kam er, der Fressanfall mit allem verbotenen, fetten, kalorienreichen.

Massenweise Diätpläne ins Tagebuch geschrieben, super eingehalten um bald darauf wieder zu brechen.

Körperlich fühlte ich mich immer zu dick und aufgeschwemmt. Immer unwohl in meinem Körper. Oft plagten mich sehr schmerzhafte Blähungen und der damit verbundene harte Blähbauch.

Ich genierte mich baden zu gehen, ich genierte mich eigentlich immer für was ich war.

Geistig fühlte ich mich wie benebelt. Ich war ständig in Gedanken beim Essen und vor allem beim was ich alles nicht essen durfte.

Psychisch ging es mir sehr schlecht. Ich wollte nach dem Einschlafen nicht mehr aufwachen (sterben, im Sinne von mich umbringen wollte ich aber glücklicherweise ganz und gar nicht).

Ich zwang mich zum Sport und hasste es. Ich war tot müde, manchmal extrem antriebslos. Ich war traurig. Ich war unglücklich, unzufrieden. Ich hasste mich. Ich hasste mein Leben. Ich war einsam (obwohl eigentlich fast ständig in Beziehung).

Nach außen hin führte ich ein normal erfolgreiches Leben, schloss „brav“ mein Studium ab und so weiter.

Die Wende brachte eine Freundin, als ich 24 Jahre alt war. Sie gab mir ein Buch über Bulimie. Bislang wusste ich nicht, dass ich Esssucht hatte, da ich ja nicht erbrach (ich hatte die Esssucht Form binge eating oder Bulimie non-purging-type wie ich heute weiß).

Das erste mal eine Erkenntnis: Hey, wow! Da steht ja mein Verhalten beschrieben.

Wobei „Wende“ bei weitem nicht hieß, dass ich keine Essanfälle hatte, ganz und gar nicht. Dieses Buch war der Anfang vom Weg aus der Esssucht, der allererste Schritt.

Es mussten noch viele Schritte folgen. Welche genau, können Sie in der Publikation nachlesen, siehe http://www.aivilo.at/?page_id=322

Dann, einige Jahre später, waren die Essanfälle weg. Aber meine Identität war noch nicht gefunden. Ich war so viele Jahre „Olivia mit Essanfällen“, dann „Olivia ohne Essanfälle“. Aber wer war Olivia?!?!

Rückblickend begann dann, im Jahr 2000 der wirklich spannende Weg, die echte Identitätssuche. Ich begann mit Therapie, begann mich beruflich weiterzuentwickeln und umzuorientieren.

Und hier stehe ich heute.

Mich fragen Klientinnen immer wieder: Kann man die Esssucht überwinden?

Ja, man kann!

Ja, Sie können es!

Sie können es, wenn Sie wirklich und wahrlich bereit sind, sich und Ihr Leben ehrlich anzusehen.
Wenn Sie mutig sind Änderungen zu machen, wenn sie anstehen.
Wenn sie der manchmal riesigen Angst vor den Änderungen begegnen, die da vielleicht in der Zukunft liegen könnten.

Wichtig auf dem Weg finde ich:
Weitergehen, einen Schritt nach dem anderen. Sich helfen lassen und den Weg gemeinsam gehen, vor allem in Zeiten des Zweifels. Realistisch bleiben, also sich keine raschen Ergebnisse erträumen sondern langfristige Änderungen anstreben. Sich ermuntern mit Sätzen wie: Das wird alles seinen Sinn haben, auch wenn ich ihn jetzt noch nicht sehen kann. Näheres dazu lesen Sie unter:
http://www.aivilo.at/?page_id=491

Ich habe heute keine Essanfälle mehr.

Wenn ich heißhungrig bin – ja, manchmal kommt das auch heute noch vor -  gehe ich zum Beispiel zum Wirten meines Vertrauens, bestelle mir die riesen Schokotorte mit doppelter Schlagobers Portion, esse die auf einen Sitz auf bis ich papp voll bin und gut ist es.

Die Unterschiede zu damals?

Ich entscheide mich. Bewusst. Ich könnte mich auch dagegen entscheiden, wenn ich wollte. Will ich aber nicht.

Ich habe kein schlechtes Gewissen sondern erfreue mich an den Gaumenfreuden und an die Entspannung und Ruhe die mir dieser Zuckerschub bringt.

Ich mache am nächsten Tag keine Diät sonder schaue – wie immer – was mein Körper gerade benötigt.

Ich mache es öffentlich. Mir kann jeder bei meinem Schlemmeranfall zusehen. Ich stehe dazu.

Ich habe nicht mehr die Angst, dass mir in der Sekunde die Oberschenkel und das Doppelkinn anwachsen. Es ist alles wie vorher, nur dass eben ein dickes Stück Torte in meinem Magen liegt.

Ich höre nach dem Stück auf, wenn es denn genug war. Wenn nicht, würde ich mir glatt ein zweites bestellen, normalerweise schaffe ich das aber nicht. Ich höre also auf meine Bedürfnisse und handle danach, auch in Phasen des Heißhungers. Ich darf alles, wofür ich mich entscheide und was ich wirklich möchte.

Ich brauche mich nicht mehr kontrollieren. Ich höre auf meinen Körper und gebe ihm freiwillig, was er möchte. Ich bin in ständigem liebevollen Kontakt mit meinem Körper.

Ja, meine Esssucht ist vorbei.

Nein, ich führe deswegen kein Leben ohne Probleme.

Ja, ich muss nach wie vor an mir arbeiten.

Ja, es kommen immer wieder Themen hoch und immer wieder und immer wieder, die ich schon bearbeitet habe aber scheinbar noch nicht genug.

Ja, das Leben fordert mich manchmal nach wie vor heraus, und wie!

Ja, es gibt Momente, in denen ich mich total unrund fühle. Wo ich mich frage: Muss das denn sein? Jetzt bist Du schon so erfahren und tappst noch immer in die gleiche Falle? Dann kann ich mich schon ganz schön über mich selbst ärgern. Oder ich verkrümel mich ins Bett und ziehe die Decke bis zur Nase und tu mir selbst mal so richtig leid. Manchmal braucht wohl jede/r Pause vor sich selbst, schließlich verbringen wir ja das ganze Leben mit uns selbst :-)

Wobei, wenn ich diese heutigen down Stimmungen mit den damaligen vergleiche … da ist ein Vergleich eigentlich gar nicht möglich. Ich würde sogar so dreist sein und behaupten, dass ich mich in meinen heutigen down-phasen ungefähr so fühle, wie in meinen damaligen besseren Phasen.

Früher wechselte sich totale Tiefs mit totalen Hochs ab, mal so, mal so, kaum etwas dazwischen. Heute ist mein Leben ausgeglichener, die Freude ist stiller, dafür tiefer und anhaltender. Die Down-Phasen auf der anderen Seite kommen nicht mehr als riesen Drama daher. Sie sind eben da, manchmal. Und sie gehen auch wieder, garantiert.

Ich schaue hin. Ich verdränge nicht mehr durch ständige Essanfälle. Ich stelle mich meinen Gefühlen und handle adäquat. So weit es mir möglich ist, mit meinem aktuellen Wissen und meinen aktuellen Erfahrungen.

Und wachse. Jeden Tag aufs Neue.

In Summe führe ich heute ein glückliches, ausgeglichenes, aktives Leben.

Ich habe gelernt zu sehen, die Schönheiten des Augenblicks, des Tages und dieses Lebens. Meine Schönheiten, die Schönheiten anderer Menschen.

Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden.

Ohne Esssucht hätte ich diesen Handlungsdruck nicht gehabt. Ohne Esssucht wäre ich nicht gezwungen gewesen, mich selbst zu entdecken und zu suchen und zu finden, was mich glücklich macht.

Wer weiß, was ich dann für ein Leben geführt hätte?

Heute begleite ich andere Frauen mit Esssucht. Meine Klientinnen schätzen es, dass ich nachvollziehen kann, wie sich Esssucht anfühlt. Und wie ich das nachvollziehen kann! Ich kenne diesen angstvolle Blick, die angstvolle Frage: „Wird dieser Horror jemals enden?“

Ja! Es ist möglich!

neue aivilo Gutscheine

Die neuen Gutscheine sind da!

Die aivilo Gutscheine sind auf eldlem, perlmutt Hochglanzpapier in 250g Qualität gedruckt. Dazu gibt es ein A5 Kuvert, dessen Farbe Sie je nach Vorlieben des Beschenkten wählen können.

Schenken Sie eine Stunde Zeit & Entspannung, ein Geschenk, das jede und jeder brauchen kann :-)

Die Gutscheine sende ich Ihnen auch gerne per Post zu.

Gutschein Vorderseite

Gutschein Rückseite

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Liebe Dich selbst und Du kannst heiraten wen Du willst

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Ein Beziehungsratgeber der anderen Art. Primär geht es hier darum, wie wir uns selbst prüfen und ändern können, bevor wir versuchen mit viel Energie den Partner zu ändern. (letzteres ist sowieso meistens nicht mit Erfolg gekrönt)

Eine der Grundaussagen dieses Buches von Eva-Maria Zurhorst ist, dass wir von unserem Partner lediglich das gespiegelt bekommen, was wir eigentlich an uns selbst nicht leiden können, was wir schon längst verdrängt haben, was wir an uns nicht wahrhaben möchten. Das bringt uns natürlich auf die Palme oder lässt und mit Widerstand reagieren, weil wir mit unseren vermeintlich negativen Seiten nicht gerne konfrontiert werden.

Laut diesem Buches drängen wir (unbewusst) unserem Partner unseren “Film”, unsere Sicht der Welt auf. Da wir uns nur Partner suchen, die das Spiel mitspielen, nimmt der Partner (unbewusst) die ihm zugedachte Rolle an.

Demnach bedeutet Beziehungsarbeit: Nachfühlen, ehrlich zu sich selbst sein, in Dialog mit sich selbst und dem Partner gehen, alte Muster entdecken und auflösen. Die eigene Sicht der Welt ansehen und neu überdenken.

Sehr gefällt mir, dass Frau Zurhorst ehrlich und offen von ihrer eigenen Beziehung spricht, sie stellt sich also auf kein Podest. Sehr erfrischend!

Liebe dich selbst und freue dich auf die nächste Krise

Das Nachfolgebuch finde ich ebenfalls empfehlenswert. Es geht noch mehr in die Tiefe, bringt zahlreiche Übungen und praktische Beispiele.

Frau Zurhorst gewährt noch mehr Einblick in die eigene Beziehung: Sehr spannend und ehrlich beschreibt sie, wie sich ihre eigene Beziehung seit der Publikation des ersten Buches, das ja ein Bestseller wurde, verändert hat.

Ich finde diese Bücher empfehlenswert sowohl für Menschen, die sich bereits in einer Beziehung befinden, also auch für jene, die nach der Suche nach eine Beziehung sind.

Glücklich ohne Grund

Glücklich ohne Grund

Glücklich ohne Grund

Marci Shimoff forschte lange und fand schließlich 100 Menschen, die von sich behaupten, absolut glücklich zu sein. In Interviews filterte Marci Shimoff heraus, was die Gemeinsamkeiten dieser 100 Glücklichen sind und was echtes Glück von innen ausmacht.

Laut Autorin hat dauerhaftes inneres Glück nichts zu tun mit dem Erreichen von “wenn – dann” Ereignissen wie z.B. „Ich werde glücklich sein wenn … ich soundsoviel abgenommen habe, … wenn ich den neuen Job habe, … wenn ich den Traummann habe, … wenn ich ein Kind habe“.

Vielmehr ist inneres Glück von äußeren Umständen unabhängig. Dauerhaftes inneres Glück kann laut Autorin trainiert werden, wie man eine Sportart oder ein Musikinstrument übt.
Trotzdem ist es wichtig, einengende äußere Umstände nach und nach aus dem Leben zu schaffen und positive Umstände ins Leben einzuladen und anzuziehen.

Das Buch “Glücklich ohne Grund” enthält zahlreiche spannende Lebensgeschichten.Auch die Autorin schreibt selbst über sich. Sie war schon als Kind nicht glücklich, obwohl sie in glücklichen Familienverhältnissen lebte. Sie beschreibt, wie sie es geschafft hat, sich von der drückenden Last, die sie immer begleitet hat, zu befreien.

Das Buch ist einfach zu lesen, sehr gut geschrieben. Gute Bettlektüre.

Links zum Thema Kinderwunsch

Von Olivia Wollinger, 4. April 2010 11:00

Sehr zu empfehlen in Zusammenhang mit Kinderwunsch ist die Arbeit von Birgit Zart. Dazu gibt es folgende Links:

www.kinderwunschweg.de
sehr informative Seite von Birigt Zart
Birgit Zart bietet Seminare zum Thema Gelassen durch die Kinderwunschzeit an.

www.frauenworte.de
Zahlreiche weiterführende Links

www.frauenworte.de/vbforum
Das Onlineforum gliedert sich in die Bereiche Kinderwunschhilfe, Schmetterlingskinder und Mutterseite.
Im Teil Kinderwunschhilfe findet frau während der oftmals angespannten Zeit des Kinderwunsches Trost und Unterstützung. Das Anliegen dieses Forum ist es, aus der “Opfer-Rolle” heraus wieder in das aktive Gestalten des eigenen Weges zum Wunschkind gelangen und darüber hinaus wieder Lebensqualität in die Kinderwunschphase bringen.
Frauen, die eine Fehlgeburt erlebt haben, finden einen geborgenen Ort, an dem stille Mütter und trauernde Eltern gemeinsam und sehr gefühlvoll mit den Verlust ihrer Sternenkinder umgehen lernen konnten.
Schließlich finden Mütter im Forum eine Plattform um sich mit anderen Müttern auszutauschen, einen Ort, wo es keinen Leistungswettbewerb von Mutter oder Kind gibt, keinen Sauberkeitsrekord und keine “Ich-kann-schon-schlafen-Olympiade”. Hier darf frau einfach nur ehrlich sein, ganz besonders auch dann, wenn die Mehrfachbelastung mal wieder hart auf den Schultern lastet.

www.die-fruchtbarkeitsmassage.de
Hier finden Sie Infos zur Fruchtbarkeitsmassage und Adressen von Fruchtbarkeitsmassage-Therapeutinnen in Ihrer Nähe

Emotionalkörpertherapie – Emotional Body Healing

Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung Emotionalkörpertherapie (EKT). Dementsprechend baue ich die EKT mehr und mehr – auf Wunsch bzw. nach Bedarf – in die Shiatsu Begleitungen und bei der Fruchtbarkeitsmassage mit ein.

Die EKT wurde von Anne Söller und Susanna Lübcke entwickelt. Herzstück der EKT sind wiederkehrende Sätze und Fragen, mit deren Hilfe Sie Ihre Innenwelten erkunden können. Sie kommen mit Gefühlen und Bildern in Kontakt, die alle bereits in Ihnen vorhanden sind – die Aufgabe der EKT ist lediglich, diese mittels Anerkennung und Wertschätzung anzunehmen und für Sie nutzbar zu machen. Dadurch können seelische Verstrickungen und körperliche Beschwerden heilsam aufgelöst werden, Sie kommen in liebevollen Kontakt mit sich selbst.

Im Prinzip geht es darum, die eigenen Gefühle anzunehmen. Wir neigen dazu – vor allem bei unangenehmen Gefühlen – diese zu verdrängen, zu verurteilen, abzulehnen. Meist lassen sich diese Gefühle allerdings nicht dauerhaft verdrängen – sie schieben sich immer wieder zurück in unsere Gedanken oder manifestieren sich womöglich in körperlichen Beschwerden.

Die EKT geht davon aus, dass wenn wir Gefühle, Emotionen, Blockaden mit Aufmerksamkeit beschenken, diese ihren Schrecken verlieren und damit besser verstanden und damit angenommen werden können.

Die EKT funktioniert so, dass die EKT-Begleiterin Sätze vorspricht und die Klientin/der Klient spricht diese Sätze nach und lässt sie wirken, spürt der Wirkung im Körper nach. Während dessen liegt die Klientin/der Klient bequem auf einer weichen Matte.

Begonnen wird eine EKT Sitzung beispielsweise mit einem bekannten Gefühl oder einen Thema, das gerade sehr präsent sind. Dafür gibt es unzählige Beispiele, hier sind einige angeführt: “meine Nackenschmerz ich spüre Dich”, “meine innere Müdigkeit ich spüre Dich”, “meine Trauer ich spüre Dich”, “meine Angst ich spüre Dich”, “mein Kinderwunsch ich spüre Dich”.

Die EKT Sitzung kann auch mit einem allgemeinen hineinspüren im Körper begonnen werden – meist meldet sich dann ganz von selbst eine Stelle, die Achtsamkeit bedarf.

Danach geht der Weg weiter.

Es geht in der EKT darum, das Gefühl, den Schmerz, die Blockade wahrzunehmen (“ich spüre Dich”), dem Gefühl zu danken (z.B. “danke, dass Du Dich zeigst”) und anzunehmen soweit es geht (“du bist ein Teil von mir” oder “ich akzeptiere, dass Du da bist” oder falls möglich “ich nehme Dich in Liebe an”). Sie nehmen dadurch intensiven Kontakt mit Ihrem Gefühl, Ihrem Schmerz oder Ihrer Blockade auf und können diese fragen: „Mein Gefühl, kann ich etwas für Dich tun?“. Oft kommen hierbei hilfreiche Antworten zustande, die uns auf unserem weiteren Weg unterstützen.

Dieser ganze Prozess wird von der EKT-Begleiterin angeleitet. Die Klientin/ der Klient ist einfach so präsent wie möglich und lässt sich durch das was sie/er spürt leiten – eine spannende Forschungsreise nach innen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der EKT um keine Psychotherapie im klassischen Sinne handelt, wohl aber um eine Methode bei der Sie mit ihren Gefühlen und Ihrem inneren Wissen in Kontakt kommen.

Emotionalkörpertherapie

Emotionalkörper-therapie

Mehr Infos zu Anne Söller und Susanna Lübcke finden Sie auf www.emotionalkoerpertherapie.de.

Darüber hinaus gibt es ein praxisnahes Buch, das die Methode anschaulich erklärt. Das Buch ist auf deutsch und auf englisch (= Emotional Body Healing) erhältlich.

Buchtipps zum Thema Kinderwunschhilfe

Die Bücher von Birigt Zart begleiten Frauen einfühlsam und verstehend auf dem Kinderwunschweg. Hier geht es vor allem darum, Hintergründe der ungewollten momentanen Kinderlosigkeit aufzudecken. Gibt es vielleicht versteckte Ängste, hinderliche Glaubenssätze? Die Bücher stärken das Vertrauen in sich, in die eigene Weiblichkeit und in das Leben. Birgit Zart vertritt einen ganzheitlichen Ansatz. Mir gefällt an ihren Büchern, dass die Anhängerin der Komplementärmedizin (in ihrem Fall v.a. Homäopathie) ist und trotzdem die Schulmedizin nicht ausschließt. Beides darf nebeneinander stehen, je nach Situation und Bedarf.

Klicken Sie hier für Infos und Rezenssionen im amazon.de Shop

Gelassen durch die Kinderwunschzeit

Fruchtbarkeitsmassage

Fruchtbarkeitsmassage

Kinder-Wunsch-Reisen Meditationen

Kinder-Wunsch-Reisen Meditationen

Pranic Healing

Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung “Pranic Healing”. Je nach Wunsch und Bedarf baue ich Elemente von Prana Healing in meine Shiatsu Arbeit mit ein.

Das Wort Prana kommt aus dem Sanskrit (Altindisch) und bedeutet Leben, Lebenskraft oder die universelle Lebensenergie.

Beim Pranic Healing (oder auch Prana Healing) geht es darum, die Aura des Menschen zu reinigen um danach bestimmte Stellen im Körper mit Energie zu versorgen. Es wird davon ausgegangen, dass sich Krankheiten oder Inbalancen immer zuerst in der Aura zeigen, bevor sie in den physischen Körper gelangen. Im Pranic Healing werden die Energiezentren, die sog. Chakren gereinigt und gestärkt.

Bei Pranic Healing wird meist ohne direkte körperliche Berührung gearbeitet. Die Klientin / der Klient liegt bequem auf einer weichen Matte.

Was mich an dieser Ausbildung angezogen hat, ist der pragmatische, unesoterische Zugang zum Thema heilen. Wesentlich bei der Auswahl dieser Ausbildung war mir überdies, dass die Schulmedizin als wichtig anerkannt ist, dass also niemand behauptet, durch bloßes “wacheln” in der Aura schwerwiegende Krankheiten wie z.B. Krebs heilen zu können.

Mehr Infos zu Pranic Healing erhalten Sie unter www.energie-institut.com

Schmackhaft essen in der Nähe der aivilo Praxis

Das Servitenviertel bietet einige Lokalitäten, die dazu einladen, den Besuch in der aivilo Praxis gemütlich ausklingen zu lassen. Hier einige Bespiele, die hervorragendes Essen zu einem fairen Preis anbieten.

Café Konditorei Bürger

1090 Wien, Servitengasse 12, vis à vis der Servitenkirche
Mo-Fr. 7:00-18:30, Sa. 7:00-13:00
Wer mag sie nicht, die süßen Versuchungen…. diese werden in der Konditorei Bürger selbst hergestellt und sind qualitativ dementsprechend hochwertig und vor allem äußerst lecker. Gut für Tage, an denen man sich mit etwas Besonderem verwöhnen möchte. Freundliche Bedienung, schöner Ausblick auf die Servitenkirche, im Sommer netter Gastgarten.

Restaurant Leo

www.bin-im-leo.com
1090 Wien, Servitengasse 14, schräg gegenüber der Servitenkirche
Mo-Sa 16:00-24:00, So und Feiertag 12:00-24:00
Im Restaurant Leo wird frisch gekocht mit frischen Zutaten, Mikrowelle ist dort ein Fremdwort. Pfiffige Gerichte, die mit Liebe zubereitet sind, angenehmes Ambiente, freundliche Bedienung, im Sommer stimmungsvoller Gastgarten.
Eigenet sich auch bestens, wenn man mal alleine essen gehen mag.

Pizzeria Mar

1090 Wien, Müllnergasse 5 (das ist die Gasse hinter der Servitenkirche)
täglich 11:30 bis 14:30 und 17:30 bis 23:00
Meiner Meinung nach die beste Pizza in der Stadt (aber das behaupten ja fast alle von der eigenen Pizzeria u´s Eck ;-) ). Die Pizza hat einen dicken saftigen Pizzaboden. Freundliche Bedienung, im Sommer gemütlicher Gastgarten.

Gasthaus Wickerl

Porzellangasse 24a, 1090 Wien (Nähe Bauernfeldplatz)
Mo-Fr: 09:00 – 24:00, Sa: 10:00 – 24:00, Sonntag 11-23:00
Nach einem Besuch im Wickerl riecht man zwar eine Zeit lang nach Gasthaus, aber es lohnt sich. Herrlicher Mittagstisch, am Abend lockt klassische WienerKüche und herrliche Palatschinken mit Schokosauce oder saftiger hausgemachter Kuchen.
Eigenet sich auch bestens, wenn man mal alleine essen gehen mag.